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Mittwoch, 7. Januar 2015

Elisa Hübel: "Grexit" ist in aller Munde. Griechenlands Austritt aus der Euro-Zone als Gespenst

"Auch der Syriza-Vorsitzende Alexis Tsipras äusserte sich zum Thema. Sowohl dem Regierungschef als auch dem Establishment warf er Rücksichtslosigkeit vor. Bewusst werde die Angst vor einem Verlassen der Euro-Zone geschürt und ein Staatsbanrott herbeigeredet, um die Wähler zu beeindrucken. Richtig sei, dass man nach einer Regierungsübernahme vieles verändern werde. Tsipras will Entlassungen im öffentlichen Sektor rückgängig machen und den Mindestlohn auf das Vorkrisenniveau von 751 Euro erhöhen. Nicht besteuern will er Einkommen, die unter einer Grenze von 12 000 Euro liegen, und 30 000 armen Familien verspricht er eine kostenlose Stromversorgung. Nach seinem Wahlsieg müssten die Reichen erklären, woher sie ihren Reichtum hätten."

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 7. Januar 2015 (Nr. 4, 236. Jg.), S. 1