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Montag, 9. Februar 2015

Jenni Roth im Gespräch mit Stefan Sell: "Da würde uns das ganze System um die Ohren fliegen". Der Ökonom Stefan Sell über Probleme und Fehlanreize der staatlichen Familienförderung - und die Medien

Jenni Roth: "Können gutverdienende Politiker nicht nachvollziehen, dass für viele Leute 150 Euro schlicht viel Geld sind?"

Stefan Sell: "In einem verteilungspolitischen Sinn ist das Betreuungsgeld in der Tat eine 'perverse' Leistung! Professoren oder Zahnärzte etwa brauchen diese Leistung nicht. Das ist mit der Giesskanne rausgeworfenes Geld! Da kann es passieren, dass wohlhabende Familien Betreuungsgeld kassieren, weil sie keinen Kira-Platz in Anspruch nehmen, und nachher mit dem Geld ein osteuropäisches Au-pair-Mädchen mitfinanzieren."

Quelle: http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/das-kreuz-mit-der-familienfoerderung-1.18478700