Basierend auf den Texten lässt sich die vom Weblog „Wissen schafft Gesellschaft“ präferierte Gesellschaftsform als klar links-progressiv, sozialstaatsorientiert und kapitalismuskritisch zusammenfassen.
Der Autor Steffen Roski zeichnet das Ideal einer Gesellschaft, die durch folgende Kernmerkmale geprägt ist:
* Starker Sozialstaat und radikale Umverteilung: Ein wiederkehrendes Hauptmotiv des Blogs ist die Verteidigung und der Ausbau des Sozialstaats sowie die systematische Armutsbekämpfung. Die präferierte Gesellschaft stellt sich schützend vor die arbeitende Bevölkerung (die vom Autor so bezeichneten „einkommensarmen BRD-Massen“) und entlastet diese massiv. Im Gegenzug wird eine klare Umverteilung von oben nach unten gefordert, was sich an Beitragstiteln wie „Superreiche müssen endlich abgeben“ zeigt. Auch Migration wird in diesem Kontext primär als „Gerechtigkeitsfrage“ betrachtet.
* Friedenspolitik und Abrüstung: Das Blog lehnt Aufrüstung und militärische Interventionen strikt ab. Präferiert wird eine Gesellschaft, die sich von einem „widersinnigen Kurs des Militarismus und der Hochrüstung“ löst. Angestrebt wird ein „dauerhafter, nachhaltiger Frieden in Europa“, der auch die Wiederaufnahme guter Handelsbeziehungen (beispielsweise mit Russland) umfasst, um einer Deindustrialisierung vorzubeugen und günstige Energie für die einkommensarmen BRD-Massen zu sichern.
* Stabile antifaschistische Grundhaltung: Eine funktionierende Gesellschaft erfordert laut dem Blog eine klare demokratische und antifaschistische Basis. Der Autor lobt eine „stabile antifaschistische Grundhaltung“, wie er sie beispielhaft bei Protesten in der „West-BRD“ (Düsseldorf) sieht. Entsprechend verurteilt er gesellschaftliche Zustände, etwa in der „Ost-BRD“, in denen Demokraten angeblich nicht gern gesehen seien.
* Freiheit von elitärem Einfluss (Philanthropie-Kritik): Die politische Gestaltung der Gesellschaft soll durch echte demokratische Prozesse erfolgen und nicht durch einen „philanthropischen Komplex“ (wie die Bertelsmann Stiftung) oder die Macht von Großkonzernen gesteuert werden. Das Blog wehrt sich vehement gegen Versuche von Thinktanks, gesellschaftliche Veränderungen durch sogenanntes „Social Engineering“ von oben herab zu manipulieren.
Zusammenfassend strebt das Blog eine solidarische, friedliche und sozial gerechte Gesellschaft an, die frei von elitären Einflüssen ist und bei der der Schutz der einkommensschwachen Masse oberste Priorität hat.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
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