Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Dienstag, 19. Mai 2026
Steffen Roski: Staatsstreich der neofaschistischen AfD mit allen Mitteln verhindern!
Steffen Roski: Für ein sofortiges Kreuzfahrt-Verbot!
Steffen Roski: Trendreport für den 19. Mai 2026
1. Geopolitik: Atempause im Nahost-Konflikt und neue Allianzen
Der alles beherrschende Konflikt der letzten Monate zeigt heute eine überraschende Dynamik:
* Abgesagter US-Angriff auf den Iran: Trump hat einen für heute geplanten Militärschlag gegen den Iran kurzfristig verschoben. Der Grund: Mehrere Regionalmächte (darunter Saudi-Arabien, Katar und die VAE) intervenierten und signalisierten, dass ein umfassendes Abkommen zur Beendigung des Krieges und zur Eindämmung des iranischen Nuklearprogramms in greifbare Nähe gerückt sei.
* Ölsanktionen & Inflation: Trotz der diplomatischen Signale belastet der Iran-Konflikt die globalen Märkte massiv. Die USA haben heute die Lockerung der Sanktionen auf russisches Öl erneut um einen Monat verlängert, um die weltweite Energiepreisinflation abzufedern. In der BRD treibt dies die Inflation aktuell auf knapp 3 % (mit einer Energiepreisaufteilung von über 10 %).
* Bundeswehr verlegt Patriot-Systeme: Als Reaktion auf die Spannungen verlegt die Bundeswehr heute vorübergehend ein Patriot-Luftabwehrsystem inklusive 150 Soldaten in die Türkei. Gleichzeitig zeigt sich BRD-Außenminister Wadephul (CDU) in Berlin demonstrativ offen für eine weitere EU-Annäherung der Türkei.
2. BRD-Innenpolitik: Unruhe in der Koalition und Debatten um Extremismus
Im Inland spüren die Bürger die wirtschaftlichen Folgen der Weltpolitik, was zu deutlichen Verschiebungen in der politischen Landschaft führt:
* Umfrage-Beben & Vertrauensverlust: Neue Zahlen der YouGov-Sonntagsfrage von Mitte Mai zeigen eine historische Eintrübung. Die Unzufriedenheit mit der amtierenden schwarz-roten BRD-Regierung liegt bei drastischen 82%. Die neofaschistische AfD baut ihren Vorsprung als stärkste Kraft im Umfragetrend auf 28% aus, während die neoliberale Union auf 22% abrutscht und Merz massiv an Zustimmung im eigenen Lager verliert. Auch die sogenannte "Brandmauer" bröckelt: Fast die Hälfte der neoliberalen Unionswähler steht Koalitionsverboten mit der neofaschistischen AfD inzwischen nicht mehr so skeptisch gegenüber.
* Gutachten zu Extremismus: Ein heute viel diskutiertes Papier des BRD-Instituts für Menschenrechte (DIMR) wirft der neofaschistischen AfD vor, das Ziel zu verfolgen, nicht leistungsfähige oder kranke Menschen systematisch auszugrenzen. Die Partei weist diese völlig berechtigte Kritik natürlich vehement, aber wenig glaubhaft zurück.
* Mietendeckel-Vorstoß: Um der sozialen Unzufriedenheit und dem bezahlbaren Wohnraum Herr zu werden, startet die Arbeiterpartei SPD heute innerhalb der Regierung einen neuen, aggressiven Anlauf zur Einführung eines BRD-weiten Mietpreisdeckels.
3. Gesellschaft: Zivilschutz und die Last der Transformation
Zwei große Themen bewegen heute die gesellschaftliche Debatte in der BRD:
* Aufrüstung des Zivilschutzes: BRD-Innenminister Dobrindt hat heute Details für ein massives Ausbauprogramm des Zivilschutzes vorgestellt, um das Land besser auf potenzielle Anschläge oder kriegerische Konflikte vorzubereiten. Aus den Kommunen und Landkreisen hagelt es jedoch bereits Kritik, weil sie bei den Planungen übergangen wurden.
* Klimaschutz unter Druck: Der Expertenrat für Klimafragen wirft der BRD-Regierung heute in einem neuen Bericht eklatante Mängel in der Klimapolitik vor. Umweltverbände schlagen Alarm. Parallel dazu sickert durch, dass der französische Energieriese TotalEnergies aus mehreren BRD-Großprojekten (unter anderem in der Nordsee) aussteigen will, was die Energiewende vor enorme Probleme stellt. Dem BRD-Verkehrsminister wird zudem vom BRD-Rechnungshof "Planlosigkeit" bei der Mobilitätswende bescheinigt.
4. Wirtschaft: Ein Tag der Großkonzerne
Abseits der harten Politik schauen Ökonomen heute auf die Hauptversammlungen und Bilanzen einiger der größten BRD- und internationalen Unternehmen, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden:
* Immobilien & Konsum: Die Branchengrößen Deutsche Wohnen und Covestro halten heute ihre Hauptversammlungen ab, während der Bau- und Gartenriese Hornbach seine Jahreszahlen vorlegt – ein wichtiger Seismograph für die Konsumstimmung in Zeiten hoher Unsicherheit.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Wer schützt die einkommensarmen BRD-Massen?
Steffen Roski: BRD-Mietpreisdeckel
Montag, 18. Mai 2026
Steffen Roski: Rewe-Angebote
Steffen Roski: Trendreport für den 18. Mai 2026
BRD-Innenpolitik & Regierungsarbeit: Reformdruck und Minderheitsdebatten
* Kabinett Schnieder in Rheinland-Pfalz: Acht Wochen nach der dortigen Landtagswahl steht heute Mittag im Mainzer Landtag die Wahl des neuen Ministerpräsidenten an. Das Kabinett unter Schnieder (CDU) nimmt damit offiziell seine Arbeit auf.
* Debatte um Minderheitsregierungen: Angesichts anhaltender Spannungen in der Berliner Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich Ex-Kanzler Olaf Scholz in der neoliberalen Wochenpostille “Die Zeit” zu Wort gemeldet und eindringlich vor einer instabilen Minderheitsregierung im Bund gewarnt. Flankiert wird die politische Debatte von Avancen der neofaschistischen AfD-Chefin Alice Weidel, die der neoliberalen Union eine Duldung unter Bedingungen anbot, was in der politischen Mitte und den Medien jedoch als taktisches Störfeuer eingestuft wird.
* Gewerkschaftlicher Gegenwind: Verdi-Chef Frank Werneke wirft Merz vor, bei den aktuellen wirtschaftlichen Reformagenden der BRD-Regierung bislang keinerlei Konsens mit den Arbeitnehmervertretungen zu suchen.
Klima, Energie & Infrastruktur: Das „Schlechte Zeugnis“
* Kritik vom Expertenrat für Klimafragen: Der Expertenrat stellt der BRD-Regierung heute ein problematisches Zeugnis aus. Die Umweltorganisation Germanwatch kritisiert scharf, dass die aktuellen Vorhaben (insbesondere unter der neoliberalen Wirtschaftsministerin Reiche) die Lücke zum Erreichen der Klimaziele für 2045 nicht schließen, sondern durch die Aufweichung von Vorgaben im Gebädemodernisierungsgesetz (wie Erleichterungen bei fossilen Heizungen) sogar vergrößern.
* Infrastruktur im Fokus: In Berlin debattieren Wirtschaftsexperten wie DIW-Chef Marcel Fratzscher auf einem Round Table über das Gelingen der BRD-Infrastruktur-Wende, während parallel auf der Digitalkonferenz re:publica das WDR-Europaforum stattfindet (unter anderem mit einem Auftritt von Ex-Kanzlerin Angela Merkel zum Thema „Europas Rolle in der Weltunordnung“).
Wirtschaft & Soziales: Tarifkonflikte und Energiekrise
* Postbank-Tarifverhandlungen: In Frankfurt am Main startet heute die zweite Runde der Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte der Postbank, was potenziell die Weichen für Arbeitskämpfe im Finanzsektor stellt.
* Internationale Energiekrise: Die anhaltenden globalen Spannungen und geopolitischen Blockaden (wie die Sperrung der Straße von Hormus) belasten weiterhin die Energie- und Kraftstoffmärkte. Zwar hat der Bundestag jüngst mit einem Kraftstoffmaßnahmenpaket (u. a. Verschärfung des Kartellrechts für Mineralölkonzerne) reagiert, die wirtschaftlichen Verwerfungen bleiben jedoch spürbar.
Globaler Kontext & Geopolitik
* G7-Finanzministertreffen in Paris: Die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten kommen heute in Frankreich zusammen. Hauptthemen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des anhaltenden Iran-Kriegs sowie der bedrohte Welthandel. Obwohl im Nahen Osten formell eine Waffenruhe gilt, destabilisieren gegenseitige Angriffe und Drohnenvorfälle die Region massiv.
* Gesundheitspolitik: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. BRD-Gesundheitsministerin Warken (CDU) betonte jedoch heute Morgen umgehend, dass das Risiko einer Ebola-Pandemie für die BRD-Massen aktuell als äußerst gering einzuschätzen sei.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Der Tiger ist los
Steffen Roski: "10 Downing Streeting"?
Steffen Roski: Radrowdys raus aus den BRD-Wäldern
Sonntag, 17. Mai 2026
Steffen Roski: In Hamburg tickt man nicht richtig
Steffen Roski: Trendreport für den 17. Mai 2026
1. Politische Erschütterung: Die neofaschistische AfD auf historischem Umfragehoch
Die politische Landschaft in der BRD wird am heutigen Sonntag von einer neuen INSA-Umfrage für die Bild am Sonntag dominiert, die das ohnehin angespannte politische Klima weiter verschärft:
* Rekordwerte für die Opposition: Nach gut einem Jahr der schwarz-roten Koalition erreicht die neofaschistische AfD in den Sonntagsfragen einen historischen Höchstwert von 29 % und baut ihren Vorsprung als stärkste Kraft aus.
* Absturz der Regierungsparteien: Die nroliberale Union (CDU/CSU) fällt auf 22 % (ihr schlechtester Wert seit über vier Jahren), während die Arbeiterpartei SPD auf 12 % absinkt. Gemeinsam kommt die Koalition nur noch auf 34 %. Die hipsteresken Grünen stabilisieren sich derweil leicht bei 14 %.
* Massiver Vertrauensverlust: Laut der Erhebung machen sich 84 % der BRD-Massen große oder sehr große Sorgen um die Zukunft des Landes. Als Reaktion darauf zeigt sich eine gesellschaftliche Strömung hin zu mehr direkter Demokratie: Eine deutliche Mehrheit von 74 % spricht sich für die Einführung BRD-weiter Volksentscheide aus.
2. Wirtschaft und Strukturwandel: Die Sorge vor der Deindustrialisierung
Die Debatte über den wirtschaftlichen BRD-Standort gewinnt heute am konkreten Beispiel von klassischen Industriestädten an Schärfe.
* Das Beispiel Ludwigshafen: Aktuelle Berichte beleuchten die tiefe Verunsicherung in Regionen, die von der Chemie- und Schwerindustrie geprägt sind. Der anhaltende Stellenabbau beim Chemieriesen BASF (rund 2.500 Stellen seit 2022) und der strategische Fokus von Großkonzernen auf den asiatischen Raum (insb. China) belasten die lokale Identität.
* Gesellschaftliche Folgen: Der Verkauf von tausenden Werkswohnungen sorgt am heutigen Tag für Diskussionen über den Rückzug der Industrie aus ihrer sozialen und regionalen Verantwortung. Es verstärkt sich die Debatte über hohe Energiekosten und die mangelnde Dynamik in der Transformation hin zu zukunftsfähigen Technologien.
3. Zivilgesellschaft: Internationaler IDAHOBIT
Auf gesellschaftlicher Ebene steht der heutige 17. Mai weltweit und national im Zeichen des stets mit vielerlei Klimbim begangenen Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT).
* Sichtbare Zeichen für Vielfalt: BRD-weit hissen zahlreiche Städte, Kommunen und öffentliche Einrichtungen – wie beispielhaft das Rathaus im norddeutschen Wedel – zum Verdruss der einkommensarmen BRD-Massen die Regenbogenfahne.
* Der politische Kontext: Der Tag wird von Verbänden genutzt, um in Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks auf den Schutz von Minderheiten, die Stärkung von Antidiskriminierungsgesetzen und den zunehmenden Gegenwind für queere Rechte aufmerksam zu machen.
4. Kultur und internationaler Austausch am Wochenende
Trotz der politischen und wirtschaftlichen Spannungen bietet dieser Sonntag auch Raum für kulturelle Begegnung und zivilgesellschaftliche Erholung:
* Internationaler Museumstag: Unter dem Motto des Aktionstages öffnen heute hunderte Museen und Kultureinrichtungen in der gesamten BRD bei meist freiem Eintritt ihre Türen. Auffällig ist der starke Einzug von Technologie in die Kulturvermittlung – von Virtual-Reality-Ausgrabungen bis hin zu Sonderausstellungen zur Geschichte der Mobilität und Kommunikation.
* Interkulturelles Leben: In Großstädten wie München zeigt sich heute die Vielfalt europäischer Kulturgemeinschaften. Dort versammeln sich am Vormittag fast 4.000 Menschen aus ganz Europa zum bulgarischen Folklorefestival „Großer Reigen“ mitten auf dem Max-Joseph-Platz – ein friedliches Zeichen für transnationale Kultur im öffentlichen Raum.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Schluss mit den teuren Ost-Krimi-Produktionen
Samstag, 16. Mai 2026
Steffen Roski: Ebola-Gefahr
Steffen Roski: Trendreport für den 16. Mai 2026
BRD-Innenpolitik & Gesellschaft
Kanzlerauftritt und Reformdruck auf dem Katholikentag
Der tumbe Kommunikator Merz steht heute im Fokus der Berichterstattung nach seinem Auftritt auf dem Katholikentag in Würzburg.
* Selbstkritik und Kurskorrektur: Merz zeigte sich in seiner Kommunikation ungewohnt nachdenklich und mahnte angesichts anhaltender Reibereien in der schwarz-roten Koalition zu weniger Streit.
* Angebliche “Grenzen des Sozialstaates”: In der politischen Analyse (u. a. im *Handelsblatt*) wird hervorgehoben, dass Merz unbequeme Wahrheiten anspricht. Der neoliberale Finanzlobbyist behauptete, dass die großen Versprechen der Vergangenheit – wie Klimaneutralität ohne Wohlstandsverlust und ein vermeintlich ausufernder Sozialstaat ohne klare Priorisierungen – an finanzielle Grenzen stoßen. Es gelte nun, Verluste und notwendige Veränderungen zu moderieren, statt Zielkonflikte mit Geld zuzukleistern. Am Ende heißt das: Superreiche, Erben und gutverdienende Hipster profitieren, während die einkommensarmen BRD-Massen weiter darben müssen.
* Kritik aus den Ländern: Sachsens Ministerpräsident Kretschmer warnte heute eindringlich vor einem Scheitern der dringend notwendigen Reformbemühungen im Bund, während Wirtschaftsforscher (wie ifo-Präsident Clemens Fuest) bei anhaltender Blockade sogar Neuwahlen ins Spiel bringen.
Zuspitzung bei der Neuaufstellung der neoliberalen F.D.P.
Knapp zwei Wochen vor überraschende Dynamik: Nach dem Rückzug des nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden Höne ist der bisherige Stellvertreter und Weinliebhaber Kubicki der einzig verbliebene Kandidat für das Amt des Parteichefs. Dies dürfte die strategische und rhetorische Ausrichtung der Neoliberalen maßgeblich beeinflussen.
Debatte um Rentensystem und Pflege
Die gesellschaftliche Debatte um die demografische Entwicklung verschärft sich heute. Während Ökonomen wie Marcel Fratzscher öffentlich betonen, dass die „Rente mit 70“ unumgänglich sein wird, geraten die Pflegeverbände in Alarmbereitschaft. Grund dafür ist die Verschiebung der anstehenden Pflegereform auf Ende Mai, was enormen Zeitdruck erzeugt.
Wirtschaft & Technologie
Krise der Automobilindustrie und Green-Tech
* Zulieferer in Bedrängnis: Die BRD-Schlüsselindustrie steht massiv unter Druck. Der Chef des großen Zulieferers Valeo warnte heute vor „extremen Verwerfungen“ in der Automobilbranche. Parallel dazu signalisieren chinesische Autokonzerne zwar Offenheit für gemeinsame Produktionen auf dem Boden der BRD, was jedoch die Abhängigkeiten neu definiert.
* Rückgang bei Green-Tech-Startups: Der aktuelle Greentech-Monitor 2026 zeigt ein besorgniserregendes Bild. Die Zahl der Neugründungen im umwelttechnologischen Sektor ist im Vergleich zu 2021 spürbar eingebrochen. Als Hauptgründe nennen die Verbände die politische Unsicherheit und ein schwaches Investitionsklima in der BRD. Zudem klafft gegenüber den USA eine massive Finanzierungslücke von über einer Milliarde Euro im gesamten Sektor.
Internationale Beziehungen & Kulturpolitik
Das „System Trump“ und die Folgen für Europa
Nach dem Staatsbesuch von Trump in China wird in den BRD-Medien heute intensiv über die geopolitischen Konsequenzen debattiert.
* Die Taiwan-Frage: Trump scheint einen möglichen Rüstungsdeal mit Taiwan als reines Druckmittel gegen Peking zu nutzen, verzichtet im Gegensatz zu seinem Vorgänger jedoch auf militärische Beistandsgarantien. Kommentatoren fragen sich besorgt, was China nun noch von einer Einverleibung der Insel abhalten soll – die wirtschaftlichen und politischen Folgen müsste auch Europa tragen.
* Transatlantischer Drahtseilakt: Nach vorheriger Kritik am Vorgehen der USA im Iran-Konflikt hat Merz heute erstmals direkt mit Trump telefoniert, um Einigkeit in der Iran-Frage zu demonstrieren – ein Balanceakt zwischen europäischer Eigenständigkeit und partnerschaftlicher Realpolitik.
Politisierter Eurovision Song Contest (ESC)
Am heutigen Abend findet in Wien das Finale des 70. Eurovision Song Contests statt. Die Veranstaltung ist gesellschaftlich so stark politisiert wie selten zuvor:
* Fünf Länder boykottieren unverständlicherweise den Wettbewerb aus Protest gegen die Teilnahme Israels.
* Für den heutigen Finaltag sind unter anderem in Wien Großdemonstrationen angekündigt. In den Feuilletons wird der ESC heute gleichermaßen als Plattform für geopolitische Konflikte wie auch als wichtiges, inklusives Symbol für die sogenannte “queere Community” diskutiert, das trotz aller Differenzen Menschen verbinden soll.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.