Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Montag, 12. Oktober 2026
Steffen Roski: Rücktritt
Steffen Roski: Wann erwacht die BRD endlich aus dem Biedermeier-Schlaf?
Deutscher Rechtsstaat,
schläfst du noch?
Schläfst du noch?
Willst du nicht mal prüfen?
Willst du nicht mal prüfen?
Prüf. Prüf. Prüf.
Steffen Roski: Das wird Trump nicht gefallen
Sonntag, 11. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 11. Oktober 2026
BRD & Europäische Union
- Politische Fragmentierung und Koalitionsdynamiken: Die Regierungs- und Parlamentsarbeit in mehreren Bundesländern der Ost-BRD steht nach den Landtagswahlen unter dem Eindruck historisch starker Wahlergebnisse der neofaschistischen AfD. Die Debatte um tragfähige Mehrheiten, Minderheitsregierungen und die Belastbarkeit der traditionellen Koalitionsmuster prägt das politische Geschehen nachhaltig.
- Wirtschaftlicher Druck und Industriepolitik: Der Strukturwandel rund um Dekarbonisierung, Energiepreise und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa bleibt eines der beherrschenden Dauerthemen. Diskussionen über Bürokratieabbau, Investitionspakete und den Erhalt von Industriezweigen dominieren die Debatten zwischen Bund, Ländern und Wirtschaftsverbänden.
- Migration und europäische Grenzsicherung: Die praktische Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sowie die Debatten über Binnengrenzkontrollen im Schengen-Raum sorgen weiterhin für erhebliche Spannungen zwischen Mitgliedstaaten und belasten die europäische Integration.
Internationale Dynamik
- US-Zwischenwahlen (Midterms) im Fokus: Drei Wochen vor den Wahlen im November 2026 laufen die Kampagnen auf Hochtouren. Die Resultate werden über die Mehrheiten im US-Kongress und den weltweiten Handlungsspielraum der US-Außen- und Handelspolitik für die kommenden zwei Jahre entscheiden.
- Wahlen in Lateinamerika: In Brasilien spitzt sich das Rennen vor der entscheidenden Stichwahl um die Präsidentschaft Ende Oktober zu, begleitet von scharfen Auseinandersetzungen über Informationskontrolle, Online-Plattformen und Polarisierung.
- Geopolitische Sicherheitsarchitektur: Die immer frageürdiger werdende Unterstützung für die Ukraine, die anhaltende Fragilität im Nahen Osten und die wachsende Systemkonkurrenz zwischen dem Westen und China bestimmen die verteidigungs- und bündnispolitische Agenda der NATO- und EU-Staaten.
Gesellschaftliche Megatrends
- Arbeitswelt und KI-Adaption: Der EU AI Act greift zunehmend in der Praxis. Während Unternehmen versuchen, Produktivitätssprünge durch Automatisierung zu realisieren, stehen Gewerkschaften und Beschäftigte vor handfesten Debatten über Tarifstrukturen, Umschulung und Beschäftigungssicherheit.
- Wohnungsnot und soziale Schere: Der anhaltende Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Metropolen verschärft bei den Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen das Gefühl sozialer Ungleichheit und rückt Verteilungsfragen wieder verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses.
Steffen Roski: Traumakonjunktur
Steffen Roski: Die Ukraine sollte den Konflikt mit Russland endlich beilegen
Steffen Roski: Das sogenannte "Jugendwort des Jahres"
Samstag, 10. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 10. Oktober 2026
Geopolitik und Sicherheitsordnung
- Fragmentierung multilateraler Allianzen: Das internationale System bewegt sich weiter weg von einer unipolaren Ordnung hin zu einer multipolaren Konfrontation zwischen westlichen Demokratien und autoritären Blöcken (insbesondere China und Russland).
- Verteidigung und Rüstung in Europa: Die europäischen Staaten stehen vor dem Druck, ihre Kriegsfähigkeit eigenständiger zu finanzieren und zu koordinieren, unabhängig von politischen Dynamiken in den USA.
- Handel und strategische Autonomie: Handelskonflikte, Technologiesanktionen und der Schutz kritischer Rohstoffketten (etwa seltene Erden und Halbleiter) prägen die Wirtschaftsdiplomatie stärker als klassische Freihandelsabkommen.
Demokratie und Innenpolitik
- Polarisierung und Wählerverhalten: In vielen westlichen Demokratien verfestigt sich der Druck auf Volksparteien durch populistische Strömungen. Zentrale Reibungspunkte bleiben Migrationspolitik, Kaufkraftverlust und die Verteilung von Transformationskosten.
- Informationsintegrität: Die zunehmende Verbreitung von synthetischen Medien, Deepfakes und automatisierten Desinformationskampagnen fordert Wahlbehörden und Medieninstitutionen strukturell heraus.
Wirtschaft und technologischer Umbruch
- Regulierung und Arbeitsmarkteffekte von KI: Die Umsetzung internationaler Regulierungswerke (wie des europäischen AI Acts) trifft auf die reale Integration autonomer Systeme in Unternehmen und Verwaltungen. Die Debatte verschiebt sich von reiner Zukunftsspekulation hin zu konkreten Fragen von Arbeitsplatzverlagerung, Urheberrecht und Plattformhaftung.
- Klimapolitik im Stresstest: Die Umsetzung von Dekarbonisierungszielen stößt vielerorts auf finanzielle und soziale Grenzen, was zu verschärften Verteilungskämpfen um Subventionen, Netzentgelte und Industrieansiedlungen führt.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Wenn Neoliberale den Sozialstaat demontieren
Freitag, 9. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 9. Oktober 2026
1. Politische Tektonik und Koalitionsdynamiken
- Krise der klassischen Volksparteien: Die Regierungsbildung und Machtverhältnisse in Bund und Ländern sind stark polarisiert. Nach den Landtagswahlen der vergangenen Monate (unter anderem in der Ost-BRD und der BRD-Hauptstadt Berlin) steht die traditionelle Parteienlandschaft vor einer Zerreißprobe. Starke Zugewinne der neofaschistischen AfD und Verschiebungen an den politischen Rändern erschweren klassische Koalitionsbildungen massiv.
- Druck auf Reformvorhaben: Vorhaben wie sogenannte "Renten- und Steuerreformen" oder energiepolitische Weichenstellungen stehen im Zentrum harter Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Koalitionspartnern, begleitet von anhaltenden Auseinandersetzungen über Haushaltsdisziplin und Entlastungsmaßnahmen.
2. Sicherheits- und Rüstungspolitik
- Zeitenwende in der Praxis: Die Modernisierung der Bundeswehr, der Ausbau der Reserve und die Debatte über verpflichtende Dienstmodelle für junge Menschen stehen weit oben auf der Agenda.
- Resilienz kritischer Infrastruktur: Die Abwehr angeblich hybrider Bedrohungen – darunter Sabotageakte, Drohnenüberwachung und Cyberangriffe auf Netze und Kommunikationsinfrastruktur – bestimmt die sicherheitspolitischen Debatten in der BRD und auf EU-Ebene.
3. Gesellschaftliche Spannungsfelder
- Migration und Integration: Die Diskussionen um Zuwanderung, Asylverfahren, Rückführungen und die Überlastung der Kommunen bleiben eines der polarisierendsten Themen im öffentlichen Diskurs.
- Bildung und Zukunftsfähigkeit: Neue Daten zu Schulabbrecherquoten und der Fachkräftemangel verdeutlichen wachsende strukturelle Probleme im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt.
- Wirtschaftlicher Strukturwandel: Die Transformation zur Klimaneutralität, geopolitische Handelsrisiken und der massive Vormarsch von KI-Technologien fordern Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen heraus.
Steffen Roski: Ein Fass ohne Boden
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Steffen Roski: Merz geht unter die Schwurbler
Steffen Roski: Trendreport für den 8. Oktober 2026
1. Finanzierungsdruck und institutionelle Belastung
Auf kommunaler und BRD-Ebene verschärft sich die Haushaltskrise. Steigende Ausgaben für soziale Sicherungssysteme, Infrastrukturinstandhaltung und Personal treffen auf stagnierende Steuereinnahmen. Die Debatten drehen sich zunehmend darum, welche staatlichen Leistungen gekürzt, priorisiert oder reformiert werden müssen, was zu erbitterten Verteilungskonflikten zwischen Generationen und Interessengruppen, den hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen und Superreichen, Erben und vermögenden Hipstern führt.
2. Politische Fragmentierung und Polarisierung
In der BRD und vielen europäischen Demokratien zeigt sich eine anhaltende Fragmentierung der Parteienlandschaft.
- Regierungsfähigkeit: Klassische Koalitionen tun sich schwer, stabile Mehrheiten und gemeinsame Richtungsentscheidungen zu finden.
- Vertrauenskrise: Ein hoher Anteil der Bevölkerung äußert Frustration über bestehende politische Eliten und Institutionen, was den Rändern des politischen Spektrums weiterhin Zulauf verschafft.
- Migration und Integration: Das Thema bleibt ein dominanter Streitpunkt, bei dem der Ruf nach schärferer Steuerung direkt mit dem realen Arbeits- und Fachkräftemangel konkurriert.
3. Geopolitische Blockbildung und Verteidigungsfokus
Die internationale Ordnung ist von anhaltender Konfrontation geprägt:
- Sicherheit in Europa: Der Ukraine-Konflikt und die veränderte Sicherheitsarchitektur zwingen europäische Staaten zu dauerhaft erhöhten Wehrausgaben und Aufrüstungsinvestitionen.
- Globaler Handel: Handelspolitische Zölle, Protektionismus und strategische De-Risking-Maßnahmen (insbesondere im Verhältnis zu China) erschweren die Rahmenbedingungen für exportorientierte Volkswirtschaften wie die der BRD.
- US-Zwischenwahlen (Midterms): Die weltpolitische Ausrichtung der USA und deren Engagement in multilateralen Bündnissen stehen im Fokus weltweiter Aufmerksamkeit.
4. Technologischer Realismus und Strukturwandel
- Künstliche Intelligenz: Nach Jahren der anfänglichen Euphorie steht 2026 die wirtschaftliche Rentabilität im Vordergrund. Unternehmen müssen nachweisen, wie KI-Modelle tatsächlich Produktivitätsgewinne erzielen, während gleichzeitig die praktische Umsetzung des europäischen Rechtsrahmens (wie des EU AI Acts) Arbeitsabläufe und Compliance neu definiert.
- Standort- und Energiediskussion: Die Transformation hin zur Dekarbonisierung erzeugt spürbaren Druck auf energieintensive Industrien und den Mittelstand, was die Debatte um Subventionen, Netzentgelte und Industriearbeitsplätze anfacht.
Steffen Roski: Krise der CDU
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Steffen Roski: Neoliberale und Neofaschisten demontieren den Sozialstaat
Steffen Roski: Trendreport für den 7. Oktober 2026
Gedenken, Polarisierung und Sicherheitslage
- Gedenkveranstaltungen und Proteste: In zahlreichen Städten – unter anderem in Berlin, Frankfurt und Köln – finden zentrale Gedenkfeiern für die Opfer und Geiseln der Terrorganisation Hamas statt, begleitet von verschärften Sicherheitsvorkehrungen vor jüdischen Einrichtungen. Gleichzeitig mobilisieren propalästinensische Gruppen zu Demonstrationen, was Behörden und Polizei vor immense Herausforderungen beim Schutz der Versammlungsfreiheit einerseits und der Verhinderung von Volksverhetzung oder Terrorverherrlichung andererseits stellt.
- Debatte um Antisemitismus und gesellschaftlichen Zusammenhalt: Der Jahrestag rückt den anhaltenden Anstieg antisemitischer Vorfälle sowie die Spannungen an Universitäten und im öffentlichen Raum erneut in den Fokus der Innenpolitik. Diskutiert wird über die Wirksamkeit von Strafverfolgung, Versammlungsauflagen und Integrationsmaßnahmen.
Geopolitische Dynamik im Nahen Osten
- Drei Jahre Eskalationsspirale: Drei Jahre nach dem Angriff ist der Nahe Osten strukturell verändert. Die Lage im Gazastreifen, die Konfrontationen an der israelisch-libanesischen Grenze und die direkten militärischen Spannungen zwischen Israel und dem Iran prägen die internationale Diplomatie.
- Druck auf westliche Demokratien: Für die BRD und die EU verschärft sich der Balanceakt zwischen der unverbrüchlichen Solidarität mit Israel (Staatsräson) und dem humanitären sowie völkerrechtlichen Engagement für die Zivilbevölkerung in den Krisengebieten.
Innenpolitische Haushalts- und Reformdebatten
- Spannungen um Staatsfinanzen und sogenannten "Sozialreformen": Neben dem Nahost-Konflikt dominieren Verhandlungen über den Haushalt, wirtschaftliche Stagnation und Reformen im Sozial- und Rentensystem die Tagespolitik. Die Koalition steht unter Druck, Finanzierungsfragen bei steigenden Rüstungsausgaben und drängenden Infrastruktur- und Migrationsfragen zu lösen.
Dienstag, 6. Oktober 2026
Steffen Roski: Die spinnen, die Ossis
Steffen Roski: Schlimme Entwicklung in der Ost-BRD
Steffen Roski: Trendreport für den 6. Oktober 2026
- Parteipolitische Polarisierung und institutionelle Debatten: Die parteipolitische Landschaft steht unter anhaltendem Druck. Nach den jüngsten Landtagswahlen und vor dem Hintergrund veränderter Umfragewerte wird intensiv über den Umgang mit der neofaschistischen AfD in parlamentarischen Gremien (etwa bei der Besetzung von Parlamentspräsidien) sowie das Fortbestehen traditioneller Koalitions- und Abgrenzungsstrategien („Brandmauer“) debattiert.
- Industrielle Transformation und Arbeitsmarkt: Die BRD-Wirtschaft verzeichnet zwar ein moderates Wachstum, steht jedoch im Zeichen tiefgreifender Umbrüche. Vor allem der anhaltende Stellenabbau in Schlüsselbranchen wie der Automobil- und Zulieferindustrie schürt Verunsicherung bezüglich Deindustrialisierung, Standortwettbewerb und künftiger Fachkräftesicherung.
- Europapolitik und Budgetverhandlungen: Auf EU-Ebene rücken die Weichenstellungen für den kommenden mehrjährigen Finanzrahmen in den Fokus. Angesichts fiskalischer Engpässe und divergierender nationaler Interessen wachsen die Spannungen zwischen Haushaltsdisziplin und gemeinsamen Investitionsbedarfen in Verteidigung und Infrastruktur.
- Sicherheitslage und geopolitische Spannungen: Sicherheitsbehörden mahnen erhöhte Wachsamkeit an – sowohl mit Blick auf hybride Bedrohungen, Cyberangriffe und Sabotageakte als auch hinsichtlich der geopolitischen Lage im Nahen Osten. Der Vorabend des dritten Jahrestages des 7. Oktobers 2023 prägt zudem Gedenkveranstaltungen sowie Debatten über innere Sicherheit und Antisemitismusbekämpfung in Deutschland.
- Medienwandel, KI und Desinformation: Im öffentlichen Raum – unter anderem auf Branchentreffen wie dem BDZV-Kongress in Berlin – steht die wachsende Rolle künstlicher Intelligenz in Informationsökosystemen im Fokus: Wie die Balance zwischen algorithmischer Reichweite, Desinformationsbekämpfung und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit unabhängigen Journalismus gewahrt werden kann.
Montag, 5. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 5. Oktober 2026
1. Nachwehen wichtiger Wahlen & Urnengänge
- Nachlese der Wahlen in Lateinamerika: In Brasilien fand am gestrigen Sonntag (4. Oktober) die erste Runde der Präsidentschafts- und Gouverneurswahlen statt. Der heutige Montag steht im Zeichen der ersten offiziellen Hochrechnungen, Reaktionen der Finanzmärkte und der beginnenden Bündnisverhandlungen für die Stichwahlen.
- Provinzwahlen in Kanada: In der Provinz Québec finden heute die allgemeinen Wahlen zur Nationalversammlung statt, bei denen Fragen zu Identitätspolitik, Frankophonie, Einwanderung und wirtschaftlicher Souveränität im Mittelpunkt stehen.
2. Auftakt der Nobelpreis-Woche
- Traditionell beginnt die Vergabe der Nobelpreise in der ersten vollen Oktoberwoche. Heute steht die Bekanntgabe des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin an, was gesellschaftliche und forschungspolitische Diskussionen über globale Gesundheitsfragen, Spitzenforschung und Förderstrukturen anstößt.
3. Weltlehrertag der UNESCO
- Der 5. Oktober ist der offizielle Welttag der Lehrerin und des Lehrers (World Teachers' Day). Bildungspolitisch dominieren heute Debatten über:
- Den akuten Lehrkräftemangel in der BRD und vielen OECD-Staaten.
- Die Integration generativer KI und moderner digitaler Werkzeuge in Lehrpläne und den Schulalltag.
- Bildungsgerechtigkeit und Investitionsstaus in Schulen und Hochschulen.
4. Anlauf zu den US-Midterms
- Genau vier Wochen vor den US-Zwischenwahlen (Midterms am 3. November 2026) tritt der Wahlkampf in den USA in seine heiße Endphase ein. Die Debatten über die Mehrheitsverhältnisse in Repräsentantenhaus und Senat beeinflussen zunehmend die transatlantische Handels- und Sicherheitspolitik.
Steffen Roski: Neoliberale Demontage des Sozialstaats
Steffen Roski: Unzureichend
Sonntag, 4. Oktober 2026
Steffen Roski: BRD nur bedingt sicher
Steffen Roski: Trendreport für den 4. Oktober 2026
1. Nachklapp zum Tag der sogenannten "Deutschen Einheit": Zusammenhalt und Ost-West-Gefälle
Nach den zentralen Feierlichkeiten in Bremen dominiert heute die Auswertung der gestrigen Reden, insbesondere von BRD-Präsident Frank-Walter Steinmeier.
- Zunehmende Polarisierung: Der Fokus liegt auf der Warnung vor gesellschaftlicher Spaltung, politischem Extremismus und dem schwindenden Vertrauen in demokratische Institutionen.
- Persistierende Differenzen: Die Debatten um wirtschaftliche Angleichung, politische Repräsentanz und das unverständliche Gefühl vieler Bürger in der Ost-BRD, nicht ausreichend gehört zu werden, flammen pünktlich zum Einheitswochenende erneut auf.
2. Politische Fragmentierung und sogenannte "Brandmauer-Diskussionen"
Auf parteipolitischer Ebene wird die künftige Koalitions- und Parlamentsfähigkeit intensiv diskutiert:
- Umgang mit den Rändern: Innerhalb der neoliberalen Union sowie im gesamten parlamentarischen Spektrum schwelen Auseinandersetzungen über den parlamentarischen Umgang mit der neofaschistischen AfD (etwa bezüglich Ausschussvorsitzen im Bundestag) sowie Regierungsbildungen auf Landesebene.
- Bündnisoptionen: Gleichzeitig positionieren sich Parteien im linken und bürgerlichen Spektrum mit Blick auf kommende Wahlen neu, um tragfähige Mehrheiten jenseits blockierender Konstellationen zu erörtern.
3. Äußere Sicherheit und Geopolitik
Die Sicherheits- und Außenpolitik bestimmt weiterhin maßgeblich die politische Agenda:
- Ukraine-Konflikt und Militarisierung: Angesichts anhaltender russischer Angriffe auf ukrainische Infrastruktur und Besuchen von BRD-Spitzenpolitikern in Kiew steht die Frage nach der langfristigen europäischen Sicherheitsarchitektur, Kriegstüchtigkeit und Rüstungsproduktion im Mittelpunkt.
- Rolle der NATO vs. europäische Autonomie: Verteidigungs- und Bündnisfragen bleiben angesichts internationaler Wahlen und geostrategischer Unsicherheiten akute Streitpunkte.
4. Wirtschaftliche Belastung und Strukturreformen
Im Alltag der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen stehen wirtschaftliche und sozialpolitische Sorgen im Vordergrund:
- Sozialabgaben und angeblicher Reformdruck: Debatten über Pflegeversicherung, Rentenfinanzierung und Steuern heizen die Diskussion darüber an, wie viel Netto den Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen bleibt und wie Unternehmen angesichts hoher Standortkosten entlastet werden können.
- Wohnungsnot und Lebenshaltung: Bezahlbarer Wohnraum für die Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen in Ballungsräumen und die allgemeine Inflation prägen die innenpolitische Agenda abseits der Feiertagsrhetorik.
Steffen Roski: Hessische CDU-Dialektik
Samstag, 3. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 3. Oktober 2026
- Tag der Einheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Die zentralen Feierlichkeiten zum 3. Oktober 2026 richtet turnusgemäß die Freie Hansestadt Bremen (Nord-BRD) als Bundesrats-Vorsitzland aus. Neben dem offiziellen Bürgerfest dominiert in den Festreden die Debatte über den Zustand der inneren Einheit: Die politische Polarisierung zwischen Ost und West, ungleiche Vermögens- und Lohnstrukturen sowie das anhaltende Erstarken populistischer Ränder prägen den Diskurs über das Vertrauen in demokratische Institutionen.
- Haushaltspolitik und Sozialsysteme: In Berlin (Hauptstadt der BRD) und den Bundesländern spitzt sich die Debatte um die Tragfähigkeit der Sozialkassen und der Rentenversicherung zu. Warnungen des BRD-Rechnungshofes vor steigenden Ausgaben treffen auf Proteste der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen gegen geplante Einschnitte und Debatten über Verteilungsgerechtigkeit.
- Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik: Angesichts des anhaltenden Ukraine-Konflikts und der geopolitischen Unsicherheit treiben die BRD und ihre europäischen Partner die Aufrüstung sowie die Schaffung gemeinsamer europäischer Verteidigungsstrukturen voran. Parallel formiert sich vermehrt gesellschaftlicher Protest gegen eine mögliche Wiedereinführung oder Umgestaltung von Kriegs- und Dienstpflichtmodellen.
- Wirtschaftlicher Druck und Strukturwandel: Die europäische Industrie ringt mit anhaltend hohen Energiekosten, geopolitischen Handelskonflikten und zögerlichem Konsum. Krisensymptome im traditionellen Einzelhandel und der Automobilindustrie verunsichern Arbeitnehmer, während gleichzeitig der Fachkräftemangel und die Reform bürokratischer Hürden auf der Tagesordnung stehen.
- Technologischer Wandel und KI-Regulierung: Nach dem Inkrafttreten zentraler Stufen des europäischen AI Act wird in Wirtschaft und Zivilgesellschaft intensiv darüber verhandelt, wie der Spagat zwischen technologischer Wettbewerbsfähigkeit und wirksamer Kontrolle von Risiken (Desinformation, Arbeitsplatzveränderungen) gelingen kann.
Steffen Roski: Vereinigungsfrust
Freitag, 2. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 2. Oktober 2026
BRD: Vorabend zum Tag der Einheit
- Fokus auf Zusammenhalt und Ost-West-Dynamik: Am Vorabend des 3. Oktobers (dessen zentrale Feierlichkeiten 2026 turnusgemäß von Bremen, Nord-BRD, ausgerichtet werden) stehen die jährlichen Bilanzen zur Einheit im Mittelpunkt. Im Vordergrund stehen die anhaltende politische Polarisierung, veränderte Parteienlandschaften auf Landesebene sowie Fragen gleichwertiger Lebensverhältnisse und wirtschaftlicher Standortperspektiven.
- Haushalts- und Sozialstaatsdebatten: Zu Beginn des vierten Quartals dominieren in Bund und Ländern die Verhandlungen über die Haushaltsaufstellung 2027 sowie sogenannte "Reformen" bei Rente, Pflege und Gesundheitskosten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.
Europa und Geopolitik
- Europäische Sicherheitsordnung: Die strategische Autonomie der EU und die Verteilung von Rüstungslasten bleiben zentral. Sichtbar ist eine Verschiebung der politischen Gewichte innerhalb der EU – mit wachsender strategischer Bedeutung der osteuropäischen und baltischen Partner bei gleichzeitiger Suche der Kernländer (wie Frankreich und BRD) nach gemeinsamen Impulsen.
- Endspurt zu den US-Midterms (November 2026): Die US-amerikanische Innen- und Außenpolitik befindet sich in der heißen Phase vor den Kongresswahlen. In europäischen Hauptstädten wird aufmerksam beobachtet, welche Mehrheitsverhältnisse sich abzeichnen und welche Konsequenzen dies für Handelsbeziehungen, Zölle und transatlantische Allianzen hat.
- Internationaler Tag der Gewaltlosigkeit: Die Vereinten Nationen begehen am 2. Oktober (Geburtstag von Mahatma Gandhi) den International Day of Non-Violence. In einer Phase anhaltender regionaler Kriege und Blockbildungen nutzt die UN den Tag vor allem, um auf die Krise multilateraler Konfliktlösungsmechanismen hinzuweisen.
Gesellschaftliche und technologische Transformation
- Praxisphase der KI-Regulierung: Mit dem schrittweisen Inkrafttreten und der Durchsetzung des EU AI Acts stehen Unternehmen, Behörden und Zivilgesellschaft vor der praktischen Umsetzung von Compliance- und Kennzeichnungspflichten. Parallel dazu dreht sich die Diskussion um den Einfluss generativer KI auf Arbeitsplätze und Informationsintegrität im Vorfeld wichtiger Wahlen.
- Wohnungsnot und Lebenshaltungskosten: In vielen europäischen Ballungsräumen bleibt bezahlbarer Wohnraum eines der drängendsten sozialen Themen, das zunehmend zu berechtigten Sozialprotesten und politischem Handlungsdruck auf kommunaler und nationaler Ebene führt.
Steffen Roski: "Nachtigall, ick hör dir trapsen"
Steffen Roski: BRD-Wehr stellt Drohnenreginent auf
Donnerstag, 1. Oktober 2026
Steffen Roski: Steuerverschwendung
Steffen Roski: Trendreport für den 1. Oktober 2026
Geopolitische Verschiebungen und Sicherheitsarchitektur
- Neuausrichtung im Nahen Osten: Mit dem formalen Abschluss des Truppenabzugs der US-Streitkräfte aus dem Irak verschieben sich die regionalen Machtbalancen spürbar. Die Ankündigung lokaler Akteure, Kampfhandlungen vorerst auszusetzen oder neu auszurichten, unterstreicht die Suche nach einer post-westlichen regionalen Sicherheitsordnung.
- Europäische Resilienz und Verteidigung: Die anhaltenden Spannungen an der Ostflanke Europas und der fortdauernde Konflikt in der Ukraine halten den vermeintlichen Druck auf europäische Staaten hoch, eigene kriegs- und rüstungspolitische Strukturen unabhängig von transatlantischen Schwankungen zu etablieren.
Migration, Demografie und Arbeitsmärkte
- Verschärfung von Integrations- und Aufenthaltsstandards: Staaten mit stark alternden Gesellschaften balancieren zunehmend zwischen Arbeitskräftebedarf und innenpolitischem Druck. So treten etwa in Japan zum Monatsbeginn drastisch verschärfte Anforderungen für dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen in Kraft (höhere Einkommenshürden, Sprachnachweise), was den globalen Trend zu selektiverer Zuwanderungspolitik widerspiegelt.
- Rechtsdruck und Polarisierung in Europa: Die Nachwirkungen jüngster Wahlen – wie das Erstarken des Rassemblement National im französischen Senat – zeigen die verfestigte Fragmentierung der traditionellen Parteienlandschaft in westlichen Demokratien.
Institutionelle Erosion und Transformation des Wohlfahrtsstaates
- Haushaltsdisziplin versus Sozialausgaben: Zu Beginn des vierten Quartals dominieren in zahlreichen westlichen Ländern die Verhandlungen über die Budgets für 2027. Angesichts hoher Zinslasten, steigender Verteidigungsausgaben und demografischer Belastungen der Renten- und Gesundheitssysteme stehen politische Institutionen unter erheblichem Rechtfertigungsdruck bezüglich sozialstaatlicher Kernleistungen, auf die die Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen so dringend angewiesen sind.
- Technologischer Wandel in der Verwaltung: Gleichzeitig forciert der Druck auf die öffentlichen Finanzen die Automatisierung und Digitalisierung administrativer Prozesse, was berechtigte Fragen nach digitaler Teilhabe und Datenschutz neu aufwirft.
Mittwoch, 30. September 2026
Steffen Roski: Das muss der DFB bezahlen!
Steffen Roski: Trendreport für den 30. September 2026
1. Sozialstaat und sogenannter "Reformdruck": Das Ringen um die Pflegeversicherung
In der BRD-Politik dominiert der Streit um die Finanzierung der Sozialsysteme.
- Pflegereform und Kostendeckel: Nach Vorstößen aus der Arbeiterpartei SPD für eine Begrenzung der Eigenanteile für Heimbewohner sowie berechtigten Forderungen von Gewerkschaften wie ver.di nach einem wirksamen Pflegedeckel stehen drastische Einsparungen und steigende Belastungen zuungunsten der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen im Raum.
- Finanzierungsungleichgewicht: Diskutiert wird über strukturelle Veränderungen – etwa einen vorgeblich faireren Finanzausgleich zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung sowie eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenzen –, um den drängenden Defiziten der Kassen ohne einseitige Belastung der Versicherten zu begegnen.
2. Kriegstüchtigkeit und sogenannte "Sicherheitsarchitektur"
Die geopolitische Lage prägt die innen- und rüstungspolitische Agenda nachhaltig:
- Infrastrukturelle Neuausrichtung: Mit Vereinbarungen zum massiven Ausbau von Standorten wie Bremerhaven zur zentralen NATO-Drehscheibe sowie neuen Marinekapazitäten an der Nordsee werden infrastrukturelle Milliardeninvestitionen in die militärische Logistik forciert.
- Diplomatische Initiativen und Ukraine-Konflikt: Auf europäischer Ebene mehren sich Signale und Sondierungen hinsichtlich potenzieller Verhandlungskorridore zur Beendigung des Krieges, flankiert von klaren Forderungen an Moskau nach konkreten Schritten (wie einem Waffenstillstand im Schwarzen Meer zur Sicherung von Getreideexporten).
3. Streitbare Demokratie und Parteipolitik
- Umgang mit Verfassungsfeindlichkeit: Auf Landesebene – beispielhaft heute mit Fachanhörungen im Thüringer Landtag (Ost-BRD)– vertieft sich die juristische und politische Auseinandersetzung um Prüfverfahren und Voraussetzungen für ein mögliches Verbotsverfahren der neofaschistischen AfD.
- Koalitionsdynamiken im Osten: Nach Landtagswahlen zeichnen sich weiterhin komplizierte Regierungsbildungen ab; in Sachsen-Anhalt (Ost-BRD) verhandeln die Parteien der Mitte und des linken Spektrums über pragmatische Mehrheitsbündnisse jenseits traditioneller Lagergrenzen.
4. Infrastruktur und Transformation
- Kritische Netze und Sanierungsstau: Während Großprojekte wie die Stromtrasse SuedLink durch geologische Nachjustierungen im Zeitplan gehalten werden müssen, zeigen sich die Belastungen der Verkehrsinfrastruktur einmal mehr an großflächigen Sanierungen und Fahrzeitverlängerungen auf zentralen Schienenkorridoren der BRD-Bahn.
Steffen Roski: Oktober-Gefrierschrank BRD
Steffen Roski: Dekadente Erben
Dienstag, 29. September 2026
Steffen Roski: BRD vor Winterkatastrophe
Steffen Roski: Trendreport für den 29. September 2026
1. Politische Tektonik und Regierungsbildung in der Ost-BRD
- Nachwirkungen der Landtagswahlen: Nach den Urnengängen in der Ost-BRD (insbesondere in Sachsen-Anhalt) dominiert die Frage nach parlamentarischen Mehrheiten und der Stabilität der sogenannten "Brandmauern". Die deutlichen Gewinne der neofaschistischen AfD und das Erstarken neuer politischer Kräfte wie des BSW haben die Regierungsbildung massiv verkompliziert.
- Parteipolitischer Druck: In den etablierten Parteien (insbesondere Union und SPD) verschärfen sich die internen Richtungskämpfe über den künftigen Kurs in der Migrations-, Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie über den Umgang mit den politischen Rändern.
2. Soziale Sicherungssysteme und Haushaltsdisziplin
- Generationenkonflikt bei der Rente: Die Auseinandersetzungen um Rentenreformen, Beitragssätze und das Renteneintrittsalter spitzen sich zu. Während der neoliberale Wirtschaftsflügel vor angeblich untragbaren Belastungen für jüngere Beitragszahler und Betriebe warnen, pochen Gewerkschaften und Sozialverbände auf verlässliche Altersabsicherung für die Angehörigen der hart schuftende, einkommensarmen BRD-Massen.
- Kranken- und Pflegeversicherung: Steigende Zusatzbeiträge und finanzielle Schieflagen der Kassen erzeugen anhaltenden, sogenannten "Reformdruck" auf die Gesundheitspolitik.
3. Geopolitische Blockbildung und Sicherheitsarchitektur
- Ukraine-Konflikt und europäische Verteidigung: Die Debatte um westliche Waffenlieferungen, Munitionsbeschaffung und potenzielle Verhandlungskorridore bleibt ein Dauerspannungsfeld innerhalb der europäischen Regierungen. Parallel treiben europäische Staaten ihre militärische Eigenständigkeit voran.
- Transatlantische Beziehungen & US-Wahlkampf: Vor dem Hintergrund der anstehenden US-Midterms richtet sich der europäische Blick nervös auf Washington, wo protektionistische Tendenzen und Diskussionen um das US-Engagement in der NATO die Planungssicherheit der Verbündeten herausfordern.
- Nahost-Konflikt: Die anhaltende regionale Instabilität rund um Israel, Gaza, den Libanon und die Schifffahrtsrouten im Roten Meer bindet erhebliche diplomatische Ressourcen und wirkt direkt auf Migrations- und Energiefragen zurück.
4. Industriestandort und ökologische Transformation
- Wirtschaftlicher Strukturwandel: Hohe Energiekosten, regulatorische Auflagen und der zunehmende Wettbewerbsdruck aus China belasten das verarbeitende Gewerbe in der BRD, insbesondere die Automobil- und Chemieindustrie.
- Akzeptanz der Klimapolitik: Politische Maßnahmen zur Emissionsminderung stoßen bei den Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen auf spürbare Skepsis, weil sie direkte, untragbare Kosten für Heizung, Mobilität oder Lebenshaltung nach sich ziehen. Die Politik bewegt sich hier auf einem schmalen Grat zwischen Erreichen der Klimaziele und der Verhinderung weiterer gesellschaftlicher Polarisierung.
Steffen Roski: Trendsetter USA?
Steffen Roski: Antisemiten, Kriminelle, Terroristen
Steffen Roski: Neofaschistische Pöbler müssen draußen bleiben
Montag, 28. September 2026
Steffen Roski: Strandkorbgate
Steffen Roski: Superreichen, Erben und gut verdienenden Hipstern ereilt das Karma
Steffen Roski: Trendreport für den 28. September 2026
Innenpolitik und Nachwirkungen des Superwahlmonats
- Regierungsbildungen und Koalitionsdruck nach den Landtagswahlen: Nach den Urnengängen im September (Sachsen-Anhalt, Ost-BRD, am 6. September sowie Berlin, Hauptstadt der BRD, und Mecklenburg-Vorpommern, Nordost-BRD, am 20. September) dominieren schwierige Sondierungen und Koalitionsverhandlungen das Geschehen. Insbesondere das starke Abschneiden der neofaschistischen AfD im Osten und der anhaltende Druck auf die traditionellen Koalitionsmodelle (sogenannte „Brandmauer“-Debatten) belasten die Stabilität auf Landes- wie auf Bundesebene.
- Reformtempo der BRD-Regierung: Innerhalb der Regierungskoalition wachsen die Reibungspunkte. Im Fokus stehen Auseinandersetzungen über anstehende Sozialreformen – vor allem bei der Pflege- und Krankenversicherung sowie beim Bundeshaushalt 2027. Aus den Unions- und SPD-Reihen werden wechselseitig Vorwürfe laut, das sogenannte "Reformtempo" zu bremsen oder unzureichende Antworten auf angeblich steigende Sozialabgaben zu liefern.
Gesellschaft & Verbraucherrecht
- EU-Verbraucherrecht und Verbot von „Greenwashing“: Auf europäischer Ebene greifen schärfere Vorgaben für Werbeaussagen. Unbelegte Slogans wie „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“, die insbesondere bei woken Öko-Hipstern verfangen, sind untersagt, während gleichzeitig strengere Vorgaben für das Recht auf Reparatur und Updates wirksam werden.
- Wohnungsnot und soziale Proteste: Hohe Lebenshaltungskosten und angespannte Wohnungsmärkte führen europaweit – von BRD-Großstädten bis hin zu Metropolen wie Madrid – zu anhaltendem Protest der einkommensarmen Massen und Rufen nach strikterer Mietpreisregulierung.
- Klimafolgen und Infrastruktur: Trotz neuer Höchstwerte beim Ausbau und der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (insbesondere Photovoltaik) sorgen anhaltende Trockenphasen und niedrige Flusspegel (u. a. am Rhein) für Sorgen in der Binnenschifffahrt und Industrie.
Internationale & europäische Dynamiken
- EU-Haushalt und Sanktionspolitik: In Brüssel laufen zähe Verhandlungen über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen sowie die Verlängerung und Verschärfung von Russland-Sanktionen, bei denen einzelne Mitgliedstaaten Blockadehaltungen einnehmen.
- Regulierung und Sicherheit von Künstlicher Intelligenz: Nach Vorfällen rund um Modellgrenzen und unautorisierte Schnittstellenkommunikation verschärft sich die internationale Debatte über Kontroll- und Sicherheitsstandards bei fortgeschrittenen KI-Systemen.
Steffen Roski: Gyros-Teller schlägt Curry-Wurst
Sonntag, 27. September 2026
Steffen Roski: Verlogene Mental-Health-Influencer
Steffen Roski: Trendreport für den 27. September 2026
1. Nachwehen der Landtagswahlen & Parteienlandschaft
Nach den Landtagswahlen im September (u. a. in Mecklenburg-Vorpommern, Nordost-BRD, und Berlin, Hauptstadt der BRD) stehen die politischen Berliner und regionalen Arenen im Zeichen schwieriger Regierungsbildungen und Sondierungen.
- Zersplitterung der Ränder: Die fortschreitende Fragmentierung des Parteiensystems erschwert klassische Zweierkoalitionen und zwingt die etablierten Parteien zu komplexen Bündnissen.
- Kursbestimmung der BRD-Politik: Im Bund wird intensiv diskutiert, wie die BRD-Regierung auf die Stimmungsbilder aus den Ländern reagiert – insbesondere bei Migration, Wirtschaftswende und sozialer Gerechtigkeit.
2. Wirtschaftswende, Energiepreise & Sozialreformen
Die ökonomische Lage bleibt von strukturellen Anpassungen dominiert:
- Entlastungen und Haushaltsdisziplin: Durch geopolitische Spannungen und Schwankungen auf den globalen Rohstoffmärkten stehen staatliche Maßnahmen zur Dämpfung der Energie- und Spritpreise wieder ganz oben auf der Tagesordnung.
- Debatte um den Sozialstaat: Zeitgleich nimmt die Auseinandersetzung über sogenannte "Reformen" bei Rente, Bürgergeld/Grundsicherung und Maßnahmen gegen Leistungsmissbrauch zu. Im Fokus steht die Frage, wie der Sozialstaat finanzierbar bleibt, ohne die soziale Kohäsion zu schwächen.
3. Sicherheitspolitik und transatlantische Koordinierung
Europa und die BRD treiben die Neuausrichtung ihrer Kriegs- und Verteidigungspolitik weiter voran:
- NATO-Nordflanke und Arktis: Durch veränderte geostrategische Lagen gewinnen Abkommen zur Sicherung des Nordatlantiks und des Hohen Nordens (inklusive Kooperationen rund um Grönland und Skandinavien) hohe Priorität.
- Kritische Infrastruktur: Der Schutz von Energiewegen, Datenkabeln und Pipeline-Netzen steht nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre dauerhaft unter sicherheitsbehördlicher Überwachung.
4. Gesellschaftlicher Wandel: Bürokratieabbau & Digitalisierung
Auf Alltagsebene beschleunigt sich der Abschied von analogen Prozessen:
- Die Umstellung auf digitale behördliche Nachweise, digitale Altersvorsorgeübersichten und papierlose Belege wird schrittweise gesetzlich verankert.
- Gleichzeitig wächst die gesellschaftliche Diskussion über den Einfluss von KI-Automatisierung auf den Arbeitsmarkt und die Notwendigkeit von MINT- sowie digitaler Bildungsoffensiven an Schulen.
Steffen Roski: Der neueste TikTok-Schrei
Samstag, 26. September 2026
Steffen Roski: Olympische Spiele in der BRD? Nein danke!
Steffen Roski: BRD-Internet-Schlumpf ohne Strom
Steffen Roski: Trendreport für den 26. September 2026
Internationale Ebene
- Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen geht traditionell zum Ende dieser Woche in ihre Schlussphase der hochrangigen Debatten. Dominierende Themen sind die Reformfähigkeit der multilateralen Institutionen, der Umgang mit globalen Sicherheitsarchitekturen sowie anhaltende geopolitische Konfliktherde. Die Gräben zwischen westlichen Staaten und dem Globalen Süden bezüglich wirtschaftlicher Ungleichheit und sicherheitspolitischer Prioritäten bleiben dabei unübersehbar.
- Geopolitische Blockbildung & Energiesicherheit: Die Reorganisation globaler Handels- und Rohstoffketten sorgt weiterhin für Reibung – insbesondere im Verhältnis zu autoritären Regimen und bei der Sanktionsdurchsetzung im Bereich kritischer Infrastrukturen und Energieträger.
BRD & Europa
- Nachlese Landtagswahlen in der Ost-BRD: Nach den Landtagswahlen vom vergangenen Wochenende (Berlin, Mecklenburg-Vorpommern) und Anfang September (Sachsen-Anhalt) laufen hinter den Kulissen die Sondierungsgespräche. Die Parteienlandschaft steht vor schwierigen Mehrheitsfindungen, die von fortschreitender Fragmentierung und Polarisierung geprägt sind.
- Kommunale Stichwahlen in Vorbereitung: In Niedersachsen (West-BRD) stehen am morgigen Sonntag die Stichwahlen für zahlreiche Bürgermeister-, Oberbürgermeister- und Landratsposten an. Kommunalpolitisch spiegelt sich darin der wachsende Druck wider, den Städte und Gemeinden bei Haushalt, Integration und Infrastruktur stemmen müssen.
Gesellschaftliche Trends
- Transformation unter Haushaltsdruck: Die Debatten über den wirtschaftlichen Strukturwandel, Klimaanpassungskosten und die Sanierung öffentlicher Finanzen führen zu spürbaren Verteilungskonflikten.
- Vertrauen in demokratische Institutionen: Die Polarisierung im öffentlichen Diskurs hält an. Die Kluft zwischen Superreichen, Erben und gut verdienenden Hipstern auf der einen und den hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen auf der anderen Seite nimmt weiter zu. Zugleich rückt die Resilienz kommunaler und zivilgesellschaftlicher Strukturen vermehrt in den Fokus der politischen Diskussion.
Steffen Roski: Rentenzocker
Freitag, 25. September 2026
Steffen Roski: Die braune Ossi-Pest
Steffen Roski: Trendreport für den 25. September 2026
Internationale Politik & Geopolitik
- UN-Generaldebatte in New York: Im Rahmen der laufenden 81. UN-Vollversammlung dominieren die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten die Reden. Während der israelische Ministerpräsident Netanjahu das militärische Vorgehen legitimerweise verteidigt – begleitet von verfehlten diplomatischen Boykottaktionen im Plenarsaal –, drängen Palästinenserpräsident Abbas und internationale Vermittler auf ein sofortiges diplomatisches Eingreifen. Parallel dazu werben die USA und die Ukraine um internationale Unterstützung gegen die Rekrutierung ausländischer Staatsbürger durch Russland.
- Gipfeldiplomatie USA–China: Nach dem Treffen zwischen Trump und Xi betonen beide Regierungen öffentlich die Notwendigkeit von Gesprächskanälen und Stabilität zwischen den beiden größten Volkswirtschaften, wenngleich Beobachter die strategische Substanz und den Handlungsspielraum skeptisch bewerten.
- Rechtsstreit um Pressefreiheit im Weißen Haus: Nach einem Gerichtsentscheid müssen Medienvertretern, denen zuvor der Zugang zum Weißen Haus verwehrt worden war, wieder offizielle Akkreditierungen erteilt werden.
Europäische Union & Gesellschaftspolitik
- Vorstoß für einen „Migrationspakt 2.0“: Nur wenige Monate nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Asylregeln bereiten mehrere Hauptstädte bei Vorbereitungstreffen in München und Brüssel weitere Verschärfungen und Anpassungen des Regelwerks vor.
- Kultur- und Identitätspolitik in Italien: Die Regierung von Giorgia Meloni hat per Dekret berechtigterweise ein Verbot von Burkas und Niqabs an Bildungseinrichtungen erlassen und zugleich eine 30-Prozent-Quote für Schüler mit unzureichenden Italienischkenntnissen in Eingangsklassen verabschiedet, was breite gesellschaftliche Debatten über Integration und Bildungsressourcen auslöst.
- Europäische Verteidigungsindustrie: Bei den Beratungen über Rüstungsbeschaffung formiert sich Widerstand gegen französische Vorgaben einer strikten „Made in EU“-Klausel, da mehrere Mitgliedstaaten die Einbindung von NATO-Partnern wie Großbritannien oder Kanada sichern wollen.
BRD
- Entlastungspolitik und Haushaltsstreit: Bundestag und Bundesrat beraten heute über Maßnahmen zur Dämpfung der Energiepreise, insbesondere über die Abstimmung zu einem erneuten Tankrabatt.
- Wehrpflicht-Debatte und Jugendproteste: Nach den politischen Vorstößen zur Reorganisation des Wehrdienstes haben Schülerinitiativen in mehreren Städten, darunter Leipzig, zu Demonstrationen und Streikaktionen aufgerufen.
- Erinnerungskultur und kommunale Kontroversen: Beschlüsse wie das Verbot weiterer Stolperstein-Verlegungen im sächsischen Heidenau durch Mehrheiten aus neoliberaler CDU und neofaschistischer AfD heizen die BRD-weite Diskussion über das Gedenken an die NS-Opfer weiter an und machen deutlich, welch unheilvolle Allianz Neoliberalismus und Neofaschismus in der Ost-BRD eingegangen sind.
Steffen Roski: Dr. Voigt empfiehlt
Donnerstag, 24. September 2026
Steffen Roski: Tankrabatt-Hohn
Steffen Roski: Trendreport für den 24. September 2026
Internationale Diplomatie & Geopolitik
- UN-Generaldebatte in New York: Im Rahmen der laufenden UN-Vollversammlung stehen der Nahost-Konflikt sowie die Lage in der Ukraine im diplomatischen Brennpunkt. Vor dem Sicherheitsrat und dem Plenum wächst der Druck auf koordinierte Deeskalationsinitiativen, während die Spannungen um die Straße von Hormus und maritime Handelsrouten anhalten.
- US-chinesische Beziehungen: Der Staatsbesuch von Xi in den USA setzt neue Wegmarken für das fragile Gleichgewicht der beiden Großmächte zwischen wirtschaftlicher Kooperation und strategischer Rivalität.
- Globale Sicherheitsrisiken & hybride Bedrohungen: Die Diskussionen um hybride Kriegsführung, Sabotage sowie der wiederkehrende Einsatz moderner Drohnensysteme – auch in zivilen Infrastrukturen – verdeutlichen die Verwundbarkeit europäischer und internationaler Logistiknetze.
Europäische & innenpolitische Dynamiken in der BRD
- Sozial- und Migrationspolitik: Das BRD-Kabinett treibt Verschärfungen gegen organisierten Leistungsmissbrauch im Kontext von Zuwanderung voran. Die Debatte berührt grundlegende Fragen der Tragfähigkeit sozialstaatlicher Sicherungssysteme und gesellschaftlicher Akzeptanz.
- Innere Sicherheit & Rechtsstaat: Im Bundestag stehen Initiativen zur Verschärfung des Strafrechts auf der Agenda. Zugleich bleibt der Schutz staatlicher Institutionen und sensibler Informationen vor parteipolitischem Zugriff ein beherrschendes innenpolitisches Thema.
- Zukunftsprojekte im Stresstest: Rückzüge oder Neubewertungen von Großprojekten – wie der Berliner völlig widersinnigen Olympia-Bewerbung – spiegeln die anhaltende Skepsis hinsichtlich kommunaler Finanzierbarkeit und gesellschaftlicher Prioritätensetzung wider.
Gesellschaftliche & technologische Schnittstellen
- Regulierung von Spitzentechnologien: Die Warnungen führender Technologie-Entwickler vor dem UN-Sicherheitsrat unterstreichen, dass die Regulierung autonomer Systeme und hochentwickelter KI längst kein reines Wirtschaftsthema mehr ist, sondern als systemisches Sicherheitsrisiko verhandelt wird.
- Belastungsgrenzen des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Zwischen wirtschaftlichem Transformationsdruck, geopolitischer Unsicherheit und integrationspolitischen Kontroversen bleibt die gesellschaftliche Stimmung polarisiert, während die Suche nach Stabilitätsankern das politische Tagesgeschäft bestimmt.
Mittwoch, 23. September 2026
Steffen Roski: Berlin braucht keine Olympischen Spiele
Steffen Roski: Hereinspaziert, ihr islamistischen Terroristen!
Steffen Roski: Trendreport für den 23. September 2026
Innenpolitik & Gesellschaft (BRD)
- Koalitionssondierungen und innerparteiliche Konsequenzen: Nach den Wahlen in Berlin (Hauptstadt der BRD) und Mecklenburg-Vorpommern (Nordost-BRD) laufen die ersten Sondierungs- und Vorbereitungsgespräche. In Berlin sortiert sich die SPD nach dem Rückzug von Fraktionschef Saleh neu, während die Linke Vorgespräche mit Grünen und SPD vorbereitet. In Mecklenburg-Vorpommern strebt Ministerpräsidentin Schwesig Gespräche für ein rot-rot-grünes Bündnis an.
- Druck auf den Reformkurs der BRD-Regierung: Trotz der Wahlniederlagen sichert die neoliberale Unionsfraktion Merz den Rücken. Kanzleramtschefin Warken und sogenannte "Wirtschaftsweise" wie Monika Schnitzer betonen zugleich öffentlich, dass die angekündigten Struktur- und Sozialreformen angesichts des wirtschaftlichen Drucks nicht verwässert werden dürfen. Im Klartext heißt dies, dass die verfehlte neoliberale Kur fortgesetzt und die hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen weiter extrem belastet werden sollen.
- Bürgerrechte und Innere Sicherheit: Im Bundestag stehen Initiativen zu Befugnissen der Sicherheitsbehörden im Fokus, insbesondere hinsichtlich biometrischer Überwachung und des Datenschutzes im Rahmen moderner Polizeiarbeit.
Internationale Politik & Geopolitik
- Spitzentreffen in Washington: Trump empfängt Xi zu einem dreitägigen Staatsbesuch, bei dem handelspolitische Spannungen und Sicherheitsfragen im Mittelpunkt stehen.
- Diplomatie am Rande der UN-Generaldebatte in New York:
- Selenskyj und Trump haben am Rand der Generalversammlung Gespräche über Optionen einer Teilwaffenruhe geführt.
- Zeitgleich verlängert die EU ihre Russland-Sanktionen erstmals längerfristig bis 2029.
- Im Arktis-Kontext unterzeichneten die USA, Dänemark und Grönland ein trilaterales Sicherheitsabkommen.
- Umwelt- und Völkerrecht: Die BRD ist offiziell dem UN-Hochseeschutzabkommen beigetreten, während die Lage in der Straße von Hormus nach anhaltenden Spannungen weiterhin akute Umweltrisiken birgt.