Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Steffen Roski: Die Influencer-Blase geht komplett steil
Steffen Roski: Trendreport für den 27. Mai 2026
1. Politische & Gesellschaftliche Debatten in der BRD
Der „Warken-Plan“ zur Pflegeversicherung
In der Innenpolitik sorgt ein neuer Vorstoß von BRD-Gesundheitsministerin Warken für hitzige Diskussionen. Der Plan sieht vor, im Zuge der anstehenden Pflegereform die Beiträge für Kinderlose massiv zu erhöhen.
* Die Fronten: Während die BRD-Regierung darin eine notwendige Stabilisierung der Pflegekassen sieht, hagelt es heute scharfe Kritik vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und verschiedenen Sozialverbänden, die eine unfaire Mehrbelastung bestimmter Bevölkerungsgruppen anprangern.
Generationengerechtigkeit & Das „Kippen“ des Rentensystems
Eng verknüpft mit der Pflegedebatte ist die anhaltende Diskussion über die Altersvorsorge. Das Rentensystem gerät durch den demografischen Wandel immer stärker ins Wanken, da immer weniger Erwerbstätige für mehr Rentner aufkommen müssen. In den Medien (unter anderem im Deutschlandfunk) wird heute zudem das Thema Bildungsgerechtigkeit diskutiert: Studien des Deutschen Kinderhilfswerks zeigen, dass sich viele Kinder und Jugendliche von der Politik nicht mehr vertreten fühlen und der Bildungserfolg nach wie vor extrem von der sozialen Herkunft abhängt.
Vorstoß zu Femiziden
Ein wichtiges gesellschaftliches Signal kommt heute aus der Landespolitik: Niedersachsen bringt im Bundesrat eine Initiative auf den Weg, damit Femizide – also Morde an Frauen aufgrund ihres Geschlechts – im Strafrecht grundsätzlich und unmissverständlich als Mord geahndet werden können.
2. Internationale Krisen & Geopolitik
Der Iran-Konflikt und die Energiefrage
Die geopolitische Lage bleibt nach den jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten (oft als Irankrieg oder Iran-Konflikt thematisiert) extrem angespannt.
* Der Trend: Im Bundestag führt dies heute zu hitzigen Debatten über die Klimapolitik und die Abkehr von fossilen Brennstoffen. Die Befürworter der Energiewende argumentieren, dass der Konflikt einmal mehr gezeigt habe, wie verwundbar die BRD durch die Abhängigkeit von fossilen Importen ist.
* Verbraucherverhalten: Eine aktuelle Ipsos-Umfrage zeigt jedoch, dass die tumben BRD-Massen trotz der Krise pragmatisch bleiben: Eine knappe Mehrheit (57%) lässt ihre Sommerurlaubsplanung davon unberührt; wer sich sorgt, sorgt sich vor allem um steigende Flug- und Spritpreise.
Demokratiekrise in der Türkei
Ein dominierendes Außenpolitik-Thema ist der massive Umbruch in der Türkei. Nach der gerichtlichen Absetzung des Chefs der größten Oppositionspartei (CHP), Özgür Özel, kam es zu schweren Protesten und dem Einsatz von Wasserwerfern durch die Polizei. In den Kommentarspalten der BRD-Presse (z. B. in der Süddeutschen Zeitung und der Zeit) wird heute intensiv darüber debattiert, dass Erdoğan damit die letzten Reste der türkischen Demokratie beseitigt.
3. Wirtschaft, Klima & Alltag
Der „Heat Dome“ über der BRD
Die einkommensarmen BRD-Massen ächzen unter der ersten massiven Hitzewelle des Jahres. Ein sogenannter „Heat Dome“ (Hitzekuppel) hält das Land im Schwitzkasten, in vielen Teilen werden heute Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Dies kurbelt nicht nur die gesellschaftliche Debatte über die unmittelbaren Folgen der Klimakrise im Alltag an (Stichwort: Wassermangel und urbane Hitzeinseln), sondern dominiert schlichtweg das tägliche Befinden der einkommensarmen BRD-Massen im öffentlichen Raum.
Verteilung von Wohlstand
Aus wirtschaftlicher Sicht sorgt heute die Veröffentlichung neuer Daten zur Vermögensverteilung für Zündstoff: Die Zahl der Superreichen in der BRD wächst deutlich, was die Debatte um soziale Ungleichheit und eine mögliche Steuerreform zur Entlastung kleinerer Einkommen dringlich macht.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Wüste Stimmung in der neoliberalen CDU
Steffen Roski: Schwitzglocke über der BRD
Dienstag, 26. Mai 2026
Steffen Roski: Das in der BRD untypisch Gewordene wird über das inzwischen Typische negativ definiert
Steffen Roski: Konstruktive Beziehungen zwischen der BRD und der VR China
Steffen Roski: KI-Sinnstiftung
Steffen Roski: Trendreport für den 26. Mai 2026
Steffen Roski: "Nein" zu Olympia!
Montag, 25. Mai 2026
Steffen Roski: Wurstige Ungeheuerlichkeit in Hamburg
Steffen Roski: Trendreport für den 25. Mai 2026
1. Geopolitik und die Folgen des Iran-Konflikts
Die internationalen Schlagzeilen werden von der Bilanz des jüngsten Iran-Krieges dominiert. Trump hat zwar einen strategischen „Durchbruch“ verkündet, doch die wirtschaftlichen und personellen Kosten belasten die weltpolitische Lage massiv.
* Der Ölpreis-Schock: Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten haben zu spürbaren Preissprüngen auf dem Energiemarkt geführt. In der BRD versucht die Politik, die Belastungen an den Tankstellen über regulatorische Eingriffe abzufedern (wie dem jüngst diskutierten Kraftstoffmaßnahmenpaket), was zu anhaltenden Diskussionen über die Staatsfinanzierung führt.
* Militärische Neuausrichtung: Die Debatten über europäische Eigenständigkeit in der Verteidigung gewinnen an Dynamik. Das Großprojekt der BRD mit Frankreich für einen gemeinsamen Kampfjet (FCAS) im Wert von rund 100 Milliarden Euro steht aktuell in der Kritik. Airbus-Chef Schütt äußerte öffentlich Bedenken, ob das Konzept angesichts der rasanten Entwicklung von autonomen Systemen und Kamikaze-Drohnen (die mittlerweile kostengünstig via 3D-Druck hergestellt werden) überhaupt noch zeitgemäß ist.
2. Gesundheitssystem im Fokus: Die Pflichtversicherung für Beamte?
In der Innenpolitik sorgt ein Vorstoß aus den Reihen der Wirtschaftsweisen für Zündstoff. Der Ökonom Achim Truger hat sich heute explizit dafür ausgesprochen, Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einzubeziehen. Diese Forderung berührt den Kern des in der BRD bestehenden Dualismus aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Angesichts des Gesetzesentwurfs zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze wird intensiv darüber debattiert, ob eine solche Strukturreform den kollabierenden Sozialkassen die nötige langfristige Stabilität bringen kann oder das bewährte System der Beihilfe gefährdet.
3. Gesellschaftlicher Wandel und der modernisierte Sozialstaat
Auf gesellschaftlicher Ebene entladen sich die Spannungen der letzten Monate – befeuert durch Inflationsängste und verdeckten Stellenabbau in Schlüsselindustrien – in einem verstärkten gewerkschaftlichen Widerstand. Die Debatte dreht sich vor allem um die Modernisierung und den Erhalt des sozialen Netzes. Gleichzeitig rücken die mietrechtlichen Vorschriften im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes in die konkrete Umsetzung, bei der ab den kommenden Jahren die CO2-Kosten und Gasnetzentgelte zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden sollen – ein Dauerthema in puncto sozialer Gerechtigkeit und Bezahlbarkeit des Wohnens.
4. Der anhaltende Ukraine-Konflikt
Abseits der neuen Krisenherde bleibt der Konflikt in Osteuropa bittere Realität. Auch am heutigen Tag meldete der Deutschlandfunk schwere gegenseitige Luft- und Drohnenangriffe: Russische Raketen trafen Ziele in Kramatorsk, Cherson und Saporischschja, während die Ukraine mit Drohnenangriffen in den russischen Grenzregionen Belgorod und Brjansk operierte. Ein baldiges Einfrieren dieses Konflikts ist weiterhin nicht in Sicht.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Sonntag, 24. Mai 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 24. Mai 2026
1. Politische Tektonik in der BRD: Schwarz-Rot im historischen Tief
Die politische Landschaft in der BRD erlebt im Mai 2026 eine historische Verschiebung. Genau ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Koalition unter Merz (CDU) und Klingbeil (SPD) ist die Ernüchterung unter den BRD-Massen massiv.
* Der Umfrage-Umschwung: In den aktuellen Umfragen (wie dem ARD-BRD-TREND und dem ZDF-Politbarometer von Mai 2026) ist die neofaschistische AfD mit rund 27% erstmals stärkste Kraft BRD-weit und liegt vor der neoliberalen Union (ca. 24–25%). Die Arbeiterpartei SPD verharrt bei einem historischen Tiefstwert von etwa 12 %.
* Vertrauenskrise in die Handlungsfähigkeit: Die BRD-Massen nehmen in zentralen Feldern wie Migration, Wirtschaftsentwicklung und dem versprochenen Bürokratieabbau kaum Fortschritte wahr. Rund die Hälfte der Angehörigen der BRD-Massen rechnet inzwischen mit einem vorzeitigen Ende der Koalition vor dem regulären Wahltermin 2029.
* Unbehagen beim politischen Klima: Laut aktuellen Berichten des Weizenbaum-Instituts sorgt sich eine breite Mehrheit (fast 70 %) um die Stabilität der Demokratie, insbesondere bedingt durch zunehmende Aggressionen und Gewalt gegen Politiker. Das führt im Gegenzug allerdings auch zu einer spürbar höheren zivilgesellschaftlichen Partizipation und dem Drang, sich einzumischen.
2. Der digitale Alltag: KI wird unsichtbar und "agentisch"
Technologisch sind wir im Mai 2026 über die Phase des reinen "Herumprobierens" mit Chatbots hinaus. Die Trends zeigen zwei Gesichter:
* Echte "Agentic AI" im Job: In den Unternehmen der DACH-Region ziehen vermehrt KI-Agenten ein. Dabei handelt es sich nicht mehr nur um Textgeneratoren, sondern um digitale Assistenten, die eigenständig Workflows organisieren, Aufgaben priorisieren und delegieren. In der Arbeitswelt zählt "Skills schlagen Jobtitel" – flexible Kompetenzmodelle ersetzen starre Stellenbeschreibungen.
* Die unsichtbare Integration und Desinformation: Im Alltag wird KI zunehmend unsichtbar, weil sie direkt in Betriebssysteme, Suchmaschinen und Mailprogramme eingebettet ist. Gleichzeitig erreicht die Konfrontation mit KI-generierten Falschnachrichten im Netz einen neuen Höchststand. Fast die Hälfte der Internetnutzer gibt an, regelmäßig auf Deepfakes oder manipulierte Inhalte zu stoßen.
3. Wirtschaft & Strukturwandel: Das Ringen um Souveränität
Die wirtschaftliche Lage ist an diesem Wochenende von einer spürbaren Verunsicherung im verarbeitenden Gewerbe und im Automobilsektor geprägt.
* Skepsis bei der Verkehrswende: Die rückwirkend zum Jahresbeginn 2026 eingeführte neue E-Auto-Prämie der BRD-Regierung verpufft bisher weitgehend. Rund 70 % der Verbraucher geben an, dass die Prämie ihre Kaufentscheidung für oder gegen ein Elektrofahrzeug überhaupt nicht beeinflusst. Wie auch, denn die einkommensarmen BRD-Massen verfügen nicht über die finanziellen Mittel für kostspielige Neuanschaffungen.
* Europäische Tech-Souveränität: Als Reaktion auf geopolitische Unsicherheiten (insbesondere den anhaltenden wirtschaftlichen Druck durch US-Zölle und die unberechenbare Dynamik der dortigen Handelspolitik unter der Trump-Administration) setzen europäische Unternehmen massiv auf autarke, europäische Cloud- und Infrastrukturlösungen. Daten- und IT-Sicherheit wird 2026 vom rein technischen Faktor zum harten politischen Standortargument.
4. Geopolitischer Rahmen: Leben in der "Grauzone"
Global betrachtet ist dieser Sonntag im Mai 2026 von anhaltenden, verfestigten Konflikten bestimmt (Ukraine, Naher Osten). Es gibt zunehmend einen Trend zur "Grauzonendiplomatie". Die Grenze zwischen offenem Konflikt und Frieden verschwimmt immer weiter. Aktuell dominieren koordinierte Cyberangriffe, Sabotageversuche auf zivile Infrastrukturen und gezielte Desinformationskampagnen im Vorfeld anstehender Wahlen in Europa (wie jüngst massive pro-kremlische Bot-Kampagnen) den nachrichtlichen Hintergrund.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: YouTube-Bann für Nazi-Sprachrohre
Samstag, 23. Mai 2026
Steffen Roski: Angehörige der sogenannten "Generationen Z und Alpha" ertragen keine epischen Filmeinstellungen
Steffen Roski: Die Ost-BRD hinter einem Braunschleier
Steffen Roski: Das Weblog https://wissenschafftgesellschaft.blogspot.com/ im Spiegel der KI
Steffen Roski: Hauptsache auffallen
Steffen Roski: Trendreport für den 23. Mai 2026
1. Politische Dauerkrise und Vertrauensverlust (BRD)
Die politische Stimmung in der BRD ist im Frühjahr 2026 an einem spürbaren Tiefpunkt angekommen. Nach dem Bruch der Ampel-Koalition Anfang 2025 hat auch die aktuelle schwarz-rote BRD-Regierung massiv mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen.
* Institutioneller Pessimismus: Laut aktuellen Umfragen (wie dem Ipsos-Themen-Tracking und dem ZDF-Politbarometer) glauben rund 70 % der Bürger nicht mehr daran, dass die traditionellen Regierungsparteien den Krisen der nächsten Jahre gewachsen sind.
* Sorgen-Zentren: Ganz oben auf der Agenda der einkommensarmen BRD-Massen stehen die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten, die schwächelnde Wirtschaft und die ungelösten Fragen der Migrationspolitik. Über die Hälfte der Angehörigen der BRD-Massen fühlt sich durch die wirtschaftlichen Verwerfungen – auch befeuert durch internationale Konflikte – persönlich stark finanziell belastet. Selbst beliebte Politiker wie BRD-Verteidigungsminister Pistorius rutschen in den Sympathiewerten auf persönliche Tiefststände.
2. Der "Weizenbaum-Effekt": Digitale Wehrhaftigkeit vs. Desinformation
Ein extrem spannender Trend zeigt sich im aktuellen Weizenbaum Report 2026, der die digitale Zivilgesellschaft untersucht:
* Falschnachrichten überholen Hassrede: Zum ersten Mal nehmen die BRD-Massen im Netz Fake News (47 %) noch häufiger wahr als klassische Hasskommentare. Das ist eine direkte Folge der massiven Schwemme von KI-generierten Inhalten, die mittlerweile den Alltag auf TikTok, YouTube und Co. fluten. KI ist 2026 quasi unsichtbar und allgegenwärtig in unseren Alltagstools eingebettet.
* Gegenbewegung: Die BRD-Massen schauen aber nicht mehr nur zu. Es gibt eine spürbar steigende politische Partizipation. Weil fast 70 % der Angehörigen der BRD-Massen die Demokratie durch die Verrohung des Diskurses und Gewalt gegen Politiker bedroht sehen, steigen das bürgerschaftliche Engagement, die Beteiligung an Petitionen und die digitale Gegenrede ("Widerrede") massiv an.
3. Globale Fragmentierung und die "Dauer-Polarisierung"
International ist der Trend zur geopolitischen Zerrissenheit vollends im Alltag angekommen.
* Der Blick auf die USA: Im zweiten Jahr der zweiten Amtszeit von Trump steuert das Land auf seinen 250. Gründungstag im Juli zu. Doch statt einer einenden Feier erleben wir eine tiefe gesellschaftliche Spaltung, die sich sogar in konkurrierenden staatlichen Fest-Komitees äußert. Alles blickt bereits auf die anstehenden Midterm-Elections im November.
* Geopolitische Risiken als Wirtschaftsfaktor: Ob die verfestigten Konflikte im Nahen Osten oder Handelsbarrieren durch Zölle – globale Unsicherheit ist kein Hintergrundrauschen mehr. Unternehmen reagieren 2026 radikal mit regionaler Diversifizierung. Auch in Europa wird "Tech-Souveränität" (eigene Cloud-Strukturen, europäische KI-Lösungen) immer mehr zu einer rein politischen Sicherheitsentscheidung statt einer bloß technischen Frage. Kurz gesagt: Der Trend heute geht weg von der Schockstarre hin zu einer (oft erschöpften) Pragmatik. Man richtet sich in der Dauerkrise ein – sei es durch gezielte Nachrichtenvermeidung im Privaten oder durch den Versuch, lokale, europäische Netzwerke krisenfest zu machen.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.