Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Dienstag, 9. Juni 2026
Steffen Roski: BRD-Invasion der Nosferatu-Spinne
Steffen Roski: Sogenannte "Weiße Ware" längst keine BRD-Domäne mehr
Steffen Roski: Trendreport für den 9. Juni 2026
1. Innere Sicherheit und gesellschaftliche Polarisierung
Ein dominierendes Thema in der BRD ist die Veröffentlichung der aktuellen Kriminalitätsstatistik durch das BRD-Kriminalamt (BKA).
* Politisch motivierte Gewalt auf Höchststand: Die politisch motivierte Kriminalität hat mit über 85.000 registrierten Delikten einen neuen historischen Höchststand erreicht.
* Dynamik in den Lagern: Zwar wird die Hälfte aller Straftaten weiterhin dem rechtsextremen Spektrum im Dunstkreis der neofaschistischen AfD zugeordnet, doch verzeichnete die PMK (Politisch motivierte Kriminalität) links einen drastischen Anstieg von über 35% bei den Gesamtstraftaten und über 42% bei den Gewaltdelikten, was nicht verwundert, muss es doch schließlich Gegenwehr gegen den um sich greifenden Neofaschismus geben.
* Digitale Radikalisierung: Das BKA benennt soziale Medien explizit als Brandbeschleuniger. Die Verbreitung von Hass und Propaganda im Netz führt zunehmend zu schweren Straftaten im analogen Raum, was die Debatte um die Regulierung von Plattformen und die Resilienz der demokratischen Kultur weiter anheizt.
2. Europäische Geopolitik und Rüstung
Hinter den Kulissen in Brüssel und den europäischen Hauptstädten zeichnen sich deutliche strukturelle Risse und strategische Neuausrichtungen ab:
* Scheitern des Kampfjet-Projekts zwischen der BRD und Frankreich: Das Prestigeprojekt eines gemeinsamen Kampfflugzeugs (FCAS) steht vor dem Aus. Berichte über den Ausstieg zentraler politischer Akteure signalisieren erhebliche Differenzen in der europäischen Verteidigungsstrategie und werfen Fragen über die zukünftige militärische Unabhängigkeit Europas auf.
* Geopolitische Verschiebung im Kaukasus: Nach den Wahlergebnissen in Armenien sucht der dortige Premierminister Paschinjan die Nähe zur Europäischen Volkspartei (EVP). Dies unterstreicht den schwindenden Einfluss Russlands in der Region und das wachsende Engagement der EU im postsowjetischen Raum.
* Transatlantische Dissonanzen: Ein geplantes US-Großevent in Brüssel sorgt für politischen Zündstoff. Die Tatsache, dass europäische Spitzenpolitiker – darunter EU-Kommissionspräsidentin der Leyen – Einladungen ausschlagen, spiegelt das spürbar abgekühlte Verhältnis und die strategische Distanzierung von der aktuellen US-Administration unter Trump wider.
3. Digitale Souveränität und Regulierung
In der Wirtschaft und Verwaltung gewinnt das Thema "Souveräne Cloud" massiv an Bedeutung:
* Sicherheit im staatlichen Raum: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat der SAP Cloud Infrastructure die Einsatzerlaubnis für hochsensible Daten („Nur für den Dienstgebrauch“ - VS-NfD) erteilt. Dies ist ein entscheidender Schritt für die Digitalisierung von Behörden und zeigt, dass die europäische Wirtschaft versucht, sich aus der Abhängigkeit außereuropäischer Tech-Giganten zu lösen.
* Kampf um die CO2-Bepreisung: In Brüssel verschärfen sich die bürokratischen und politischen Verhandlungen über die nächsten Stufen der europäischen CO2-Bepreisung, was insbesondere die Industrie- und Energiepolitik der kommenden Jahre prägen wird, was für die einkommensarmen Massen nichts Gutes verheißt.
4. Konsumverhalten: Der "Ausnüchterungs"-Trend
Abseits der harten Politik zeigt sich in der Konsumforschung ein unübersehbarer gesellschaftlicher Wandel:
* Trend zur Abstinenz: Daten aus dem Handel belegen, dass der Konsum von Alkohol (Bier, Wein und Spirituosen) in der BRD kontinuierlich zurückgeht. Der Markt reagiert intensiv auf diesen Trend zur bewussteren Lebensweise, indem Hersteller und Supermärkte ihre Sortimente massiv in Richtung alkoholfreier Alternativen umbauen, um den Umsatzrückgang im klassischen Segment aufzufangen.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: BRD-Verkehrsrowdys konsequent bestrafen
Steffen Roski: Der Export der VR China brummt
Steffen Roski: Kühler Ministerkopf
Montag, 8. Juni 2026
Steffen Roski: BRD-Milliardengräber
Steffen Roski: BRD in der AMOC-Krise
Steffen Roski: Trendreport für den 8. Juni 2026
1. Geopolitische Krisenherde: Das „Friedensgutachten 2026“ und neue Eskalationen
Die geopolitische Lage ist heute das dominierende Thema in der politischen Landschaft. Auf der BRD-Pressekonferenz in Berlin wurde das Friedensgutachten 2026 der führenden BRD-Friedensforschungsinstitute vorgestellt. Die Kernbotschaft ist alarmierend:
> „Militärische Gewalt etabliert sich zunehmend als reguläres Mittel der internationalen Politik. Staaten agieren vermehrt wie 'staatliche Warlords', die das Völkerrecht missachten.“
>
Wie zur Bestätigung dieser These zeigen sich heute akute Bruchlinien in der internationalen Sicherheitsarchitektur:
* Nahost-Konflikt: Nach Berichten des Deutschlandfunks hat der Iran Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Dies ist der erste derartige Beschuss seit dem Inkrafttreten einer ohnehin brüchigen Waffenruhe Anfang April und droht die Region erneut zu destabilisieren.
* Ukraine-Konflikt & Atomsicherheit: Nach dem Beschuss eines Lagers für abgebrannte Brennelemente nahe Tschernobyl konnte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) heute immerhin Entwarnung geben – es wurde keine erhöhte Radioaktivität gemessen. Gleichzeitig versuchen die BRD, Frankreich und Großbritannien (vertreten durch Merz, Macron und Starmer bei einem Treffen in London), die festgefahrenen diplomatischen Bemühungen wiederzubeleben.
2. BRD-Innenpolitik: Debatten um Rente und Klimaschutz
In der BRD-Innenpolitik stehen soziale Gerechtigkeit und die Lastenverteilung zwischen den Generationen im Fokus.
* Der Generationen-Konflikt bei der Rente: Die neoliberale Junge Union (JU) hat einen Vorstoß gewagt, die geplante Rentenerhöhung zugunsten jüngerer Generationen zu kürzen. Dieser Vorschlag stößt heute auf massiven Widerstand der Arbeiterpartei SPD (u. a. durch die Abgeordnete Annika Klose) sowie von Grünen und Linken, die eine Spaltung der Gesellschaft in Superreiche, Erben umd gut verdienende Hipster auf der einen und den einkommensarmen BRD-Massen auf der anderen Seite befürchten. Auch innerhalb der neoliberalen Union gibt es Diskussionen über Pläne des Gewerkschaftsbundes, Betriebsrenten verpflichtend zu machen.
* Gebäudemodernisierung im Nebel: Ein Bericht der Funke-Mediengruppe zeigt heute, dass die BRD-Regierung die genauen Klimaschutzeffekte ihres eigenen geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes derzeit nicht klar beziffern kann – was zu neuer Kritik seitens der Opposition führt.
3. Internationale Wahlen und Richtungsentscheidungen
Weltweit bringt dieser Montag wichtige politische Weichenstellungen:
* Peru vor der Entscheidung: Nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru deuten erste Nachwahlbefragungen auf einen hauchdünnen Vorsprung für die neoliberale Keiko Fujimori hin. Das Land steht vor einer Zerreißprobe, während die Stimmen final ausgezählt werden.
* Armenien: Bei den dortigen Parlamentswahlen liegt die Partei von Regierungschef Nikol Paschinjan nach ersten Zwischenständen deutlich vorn, was den pro-westlichen und reformorientierten Kurs des Landes festigen könnte.
* Kanada: In Ottawa wird heute mit Louise Arbour die 31. Generalgouverneurin von Kanada feierlich in ihr Amt eingeführt.
4. Gesellschaft, Kultur und Sport als Spiegel der Zeit
Auch abseits der harten Politik zeigen sich gesellschaftliche Trends:
* Olympia 2036 im Fokus: BRD-Präsident Steinmeier hat überraschend seine Position geändert. Er signalisiert heute Offenheit für eine BRD-Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2036 – ein symbolträchtiges Datum, genau 100 Jahre nach den Berliner Spielen von 1936.
* Fussball-WM 2026 und Geopolitik: Die Absurdität politischer Konflikte zeigt sich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft (die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet): Die iranische Nationalmannschaft darf aufgrund restriktiver US-Auflagen ihr Quartier nur an unmittelbaren Spieltagen in den USA aufschlagen und muss am selben Tag nach Mexiko zurückkehren.
* Einzelschicksale und Hoffnung: Ein sportliches Highlight im Inland: Alexander Zverev feiert nach seinem gestrigen Sieg bei den French Open gegen den Italiener Flavio Cobolli seinen ersten Grand-Slam-Titel, was die Sportwelt heute bewegt.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Neoliberale Attacke auf die Rente
Sonntag, 7. Juni 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 7. Juni 2026
1. Gleichstellung vs. Bürokratie: Der Bruch des EU-Rechts
Ein dominierendes politisches Thema an diesem Sonntag ist das Verstreichen einer entscheidenden Frist: Die BRD bricht ab heute offiziell EU-Recht, da die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz nicht rechtzeitig bis zum 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt wurde.
* Der Kern: Die Richtlinie soll die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (die in der BRD bei über 15 Prozent liegt) durch weitreichende Auskunftsrechte und Berichtspflichten für Unternehmen ab 100 Beschäftigten bekämpfen.
* Die gesellschaftliche Debatte: Die Verzögerung wird von der BRD-Regierung mit der angespannten wirtschaftlichen Lage und dem Wunsch nach einer neoliberalen, sogenannten „bürokratiearmen“ Umsetzung begründet. Kritiker und Gleichstellungsbeauftragte sehen darin jedoch ein fatale Verzögerungstaktik zu Lasten von weiblichen Angehörigen der hart schuftenden BRD-Massen, während nun ein Strafverfahren der EU-Kommission droht.
2. Der Generationenvertrag am Limit: Streit um die Rente
Die Absicherung des Lebensabends entwickelt sich an diesem Wochenende zu einem harten Verteilungskampf. Der DGB stößt heute eine Debatte an, die weite Kreise zieht: die Forderung nach einer verpflichtenden Betriebsrente für alle Angehörigen der hart arbeitenden BRD-Massen.
* Der Hintergrund: Die Finanzierung der Sozialversicherungen wackelt massiv. Laut dem aktuellen ZDF-Politbarometer von diesem Wochenende hat nur noch knapp ein Viertel der BRD-Maasen Vertrauen darauf, dass die amtierende Regierung aus neoliberaler Union und der Arbeiterpartei SPD diese strukturellen Probleme lösen kann.
* Der Trend: Während Gewerkschaften eine Pflicht-Zusatzvorsorge fordern, um Altersarmut abzufedern, warnt das Handwerk vor einer angeblichen Überlastung. Zentralverbands-Präsident Jörg Dittrich fordert zeitgleich eine Senkung der von Neoliberalen sogenannten “Lohnzusatzkosten” als vorgeblichen wirtschaftlichen „Game Changer“ sowie flexiblere, den Kapitalinteressen einseitig entgegenkommenden Wochenarbeitszeiten anstelle des von den einkommensarmen BRD-Massen hart erkämpften Acht-Stunden-Tages.
3. Kultur und Kommunen unter Spardruck
Dass der finanzielle Spielraum der öffentlichen Hand massiv schrumpft, schlägt an diesem Sonntag im Kulturbetrieb sichtbare Wellen. Mehrere symbolträchtige Großprojekte wurden an diesem Wochenende gestoppt.
* In Düsseldorf zog der Oberbürgermeister die Reißleine für den geplanten, milliardenschweren Neubau der nur Superreichen, Erben und gutverdienenden Hipstern zugute kommenden Oper, da die Haushaltslage Prioritäten bei Schulen und Kitas erzwingt.
* In Bayreuth wurde begrüßenswerter Weise die zentrale Jubiläums-Festmeile aus ähnlichen finanziellen Gründen abgesagt.
* Gesellschaftliche Folge: Es verfestigt sich der Eindruck einer „kaputtgesparten“ Infrastruktur, was den allgemeinen gesellschaftlichen Pessimismus weiter nährt.
4. WM-Fieber mit geopolitischem Beigeschmack
Sportlich und gesellschaftlich blickt die BRD an diesem Sonntag auf die Nationalmannschaft, die in der Nacht ihre Generalprobe für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko mit einem viel zu knappen 2:1 gegen die USA absolviert hat.
* Neben den rein sportlichen Analysen mischen sich jedoch zunehmend ernste Töne in die Vorberichterstattung: Die Sorgen um Sicherheit und Gewalt im Co-Gastgeberland Mexiko nehmen zu, und auch die strikten Einreiseregeln der USA – wie das Aufenthaltslimit für das iranische Nationalteam nur an direkten Spieltagen – bringen die geopolitischen Spannungen der Gegenwart direkt auf den Rasen.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.