Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Freitag, 5. Juni 2026
Steffen Roski: Bezahlkarten-Schleusergeld
Steffen Roski: BRD im Massenwahn
Steffen Roski: Der Mix macht's
Steffen Roski: Trendreport für den 5. Juni 2026
1. BRD: Wirtschaftliche Sorgen und Reformdebatten
* Wirtschaftlicher Druck & Armutsmeldungen: Die jüngsten Daten des ARD-BRD-Trends und Berichte von Wohlfahrtsverbänden bestimmen die innenpolitische Debatte. Die Sorgen der einkommensarten Massen vor anhaltender Stagnation und steigenden Lebenshaltungskosten sind hoch.
* Streit um den Sozialstaat: Es gibt heftige Diskussionen über den Bürokratieabbau im Sozialbereich. Während Vorschläge zur Vereinfachung des Systems vorliegen, warnen Kritiker und Gewerkschaften vor drohenden Leistungskürzungen – insbesondere mit Blick auf die Debatten um Arbeitsanreize und Regulierung von Teilzeit.
* Koalitions-Tetris im Superwahljahr: Da 2026 in mehreren Bundesländern (unter anderem Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt) Wahlen anstehen werden, verschärfen sich die Profilierungsversuche der Parteien. Das Erstarken der Ränder erschwert die traditionelle Regierungsbildung massiv.
2. Außenpolitik: Diplomatische Rückschläge und neue Allianzen
* Dämpfer auf internationaler Bühne: Die BRD hat aktuell den angestrebten Sitz im UN-Sicherheitsrat verpasst, obwohl sie zu den größten Nettozahlern gehört. Diese Kampfabstimmung in New York sorgt für Diskussionsstoff über das veränderte diplomatische Gewicht der BRD in der Weltgemeinschaft.
* Fokus Westbalkan: Beim aktuellen Westbalkangipfel versucht die BRD-Regierung, mit konkreten Angeboten die Annäherung von Staaten wie Montenegro und Albanien an die EU voranzutreiben, um die europäische Einigung strategisch zu sichern.
* Ukraine-Politik im Wandel: Während die militärische Unterstützung weitergeht, gewinnt die Debatte über eigenständige technologische Entwicklungen der Ukraine (wie eigene Marschflugkörper) sowie die Forderung nach verstärkten diplomatischen Initiativen zur Beendigung des Krieges im Alltag an Gewicht.
3. Global: Das „System Trump“ und gesellschaftliche Zerrissenheit
* US-Zollpolitik und globaler Druck: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der erratischen Zoll- und Handelspolitik der zweiten Trump-Administration belasten die transatlantischen Beziehungen und schlagen spürbar auf Lieferketten und Verbraucherpreise in Europa durch.
* Vorbereitungen auf „America250“: Das im kommenden Monat anstehende 250. Jubiläum der USA wird zunehmend zum Spiegelbild einer tief gespaltenen amerikanischen Gesellschaft, in der rivalisierende Taskforces um die Deutungshoheit der nationalen Geschichte ringen.
4. Gesellschaft & Digitales: KI und der Diskurs im Netz
* Machtverschiebung im Tech-Sektor: Im Bereich der Künstlichen Intelligenz verschieben sich die Gewichte. Unternehmen wie Anthropic gewinnen massiv an Marktwert und fordern die bisherige Dominanz von OpenAI heraus.
* Sorge um die digitale Demokratie: Der gesellschaftliche Diskurs dreht sich stark um die Resilienz demokratischer Institutionen im digitalen Raum. Das Vertrauen in den klassischen politischen Betrieb leidet unter der zunehmenden Aggressivität in den sozialen Medien und der Angst vor gezielter Desinformation.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Hass-Liebhaber werden in der BRD zur Kasse gebeten
Donnerstag, 4. Juni 2026
Steffen Roski: Das Ende des BRD-Influencerzirkus
Steffen Roski: Wohlfeile Worte von BRD-Influencern
Steffen Roski: Neoliberalismus macht arm und krank
Steffen Roski: Belehrende Superreiche
Steffen Roski: Falsches Gendern kostet
Steffen Roski: Trendreport für den 4. Juni 2026
1. Die gesellschaftliche Dynamik: Fronleichnam und ein langes Wochenende
Heute ist Fronleichnam. Da es sich um einen regionalen Feiertag handelt, ist die gesellschaftliche Realität in der BRD heute zweigeteilt:
* In Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ruht die Arbeit, und viele Menschen nutzen den morgigen Brückentag für ein verlängertes Wochenende. Traditionelle Prozessionen prägen vielerorts das Straßenbild.
* In der Nord- und Ost-BRD läuft der Donnerstag dagegen als ganz normaler Arbeits- und Schultag.
2. Politische Stimmung: Der neue ARD-BRD-Trend
Frisch veröffentlichte Daten des aktuellen ARD-BRD-Trends wirbeln die politische Debatte heute kräftig auf. Die Prioritäten der Bevölkerung verschieben sich spürbar:
* Wirtschaft schlägt Migration: Erstmals seit längerer Zeit hat die wirtschaftliche Lage der einkommensarmen BRD-Massen die Migrationspolitik als drängendstes Problem abgelöst. 27% der Befragten sehen die Wirtschaft als wichtigste Aufgabe für die Politik (Migration rutscht auf Platz 2).
* Parteienlandschaft: Die Umfragen zeigen ein verfestigtes Bild an der Spitze. Die neofaschistische AfD liegt in dieser Erhebung stabil bei 27%, während die SPD sich leicht auf 13% verbessert und die Grünen auf 14% nachgeben. Die Debatten über wirtschaftliche Transformationsprozesse und finanzielle Belastungen dürften sich angesichts dieser Zahlen in den kommenden Tagen verschärfen.
3. Akute Unwetterlage durchkreuzt Ausflugspläne
Wer heute in den Feiertagsregionen den freien Tag im Freien verbringen wollte, muss flexibel sein. Meteorologen warnen vor einer markanten Unwetterfront, die von Westen nach Nordosten zieht. Vor allem in einem Streifen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Nordbayern entladen sich kräftige Gewitter mit Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen von bis zu 110 km/h. Gesellschaftlich sorgt das für Absagen von Open-Air-Veranstaltungen und Beeinträchtigungen im Ausflugsverkehr.
Politische Randnotiz des Tages: Steinmeier verleiht heute im Schloss Bellevue den Verdienstorden der BRD für internationales politisches Engagement und beschließt damit die offiziellen Feierlichkeiten rund um den diesjährigen Geburtstag des Grundgesetzes.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.