- US-Zwischenwahlen im Fokus: Im Herbst 2026 steht die US-Politik unmittelbar vor den Midterm-Elections. Politische Debatten, Wahlkampfstrategien und internationale Reaktionen auf die Machtverhältnisse in Washington dürften die globale Berichterstattung stark prägen.
- Geopolitik & Sicherheitsarchitektur: Die Neuordnung der europäischen Kriegführungs- und Bündnisstrukturen (NATO-Ausbau, europäische Rüstungsautonomie) sowie die wirtschaftlichen und technologischen Spannungsverhältnisse zwischen den USA, China und Europa bleiben zentrale Treiber der Außenpolitik.
- Klima, Energie & Deindustrialisierung: In Europa und der BRD stehen 2026 konkrete Umsetzungsstufen des European Green Deal und die Debatte über Energiepreise, Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die dringend gebotene soziale Abfederung der Transformation für die hart schuftenden, einkommensarmen Massen im Vordergrund.
- Demografischer Wandel & Sozialsysteme: Der Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge (sogenannte "Babyboomer") verschärft 2026 den Fachkräftemangel spürbar und erhöht den Druck auf Renten-, Pflege- und Gesundheitssysteme in westlichen Industrienationen.
- KI-Regulierung und Arbeitsmarkt: Die schrittweise Durchsetzung des EU AI Acts und die zunehmende Integration generativer und agentischer KI in Unternehmen fordern Politik und Gewerkschaften gleichermaßen heraus, insbesondere hinsichtlich Datenschutz, Haftungsfragen und Arbeitsplatzprofilen.
Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Samstag, 12. September 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 12. September 2026
Steffen Roski: Für einen öko-sozialistischen Fürsorgestaat!
Steffen Roski: CDU-Fluchtreflex
Freitag, 11. September 2026
Steffen Roski: BRD-Schieflagen
Steffen Roski: Knappes Rennen für die neoliberale CDU in MeckPomm (Nordost-BRD)
Steffen Roski: Trendreport für den 11. September 2026
25 Jahre 9/11: Zeitenwende im Rückblick
- Symbolische Zäsur: Der 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 dominiert das weltweite Gedenken.
- Geopolitische Bilanz: Das Vierteljahrhundert markiert in den Debatten das Ende der Illusion einer unangefochtenen westlichen Ordnung. Im Fokus stehen die langfristigen Folgen: die Fragmentierung des Völkerrechts, veränderte Sicherheitsarchitekturen und der Übergang vom klassischen „Krieg gegen den Terror“ hin zu einer multipolaren Konfrontation und neuen hybriden Bedrohungslagen.
Haushalt und Verteilungskonflikte im Bund
- Etat des Sozialministeriums: Am heutigen Abschlusstag der Haushaltswoche im Bundestag steht der Etat des BRD-Ministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur ersten Lesung auf der Agenda. Mit über 201 Milliarden Euro bleibt er der mit Abstand größte Einzelplan.
- Strukturdebatte: Angesichts knapper Kassen und des Ziels der Ausgabensenkung prallen Forderungen nach Einsparungen und Konsolidierung direkt auf die Notwendigkeit von sozialer Absicherung und Resilienz. Die Debatte verdeutlicht den schmalen Grat zwischen finanzpolitischer Disziplin und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Wahlherbst und gesellschaftliche Polarisierung
- Nachwehen und Vorbereitung in der Ost-BRD: Nach den jüngsten Landtagswahlen und mit Blick auf die anstehende Wahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September verschärft sich die politische Auseinandersetzung über die Regierungsfähigkeit und die sogenannte "Brandmauer" gegenüber der neofaschistischen AfD.
- Demokratievertrauen vs. Mitsprache: Aktuelle soziologische Erhebungen wie der jüngste Demokratie-Monitor zeigen, dass eine breite Mehrheit der BRD-Massen sich keineswegs von der Demokratie abwendet, sondern vehement mehr direkte Beteiligung und verlässliche Information – insbesondere auf kommunaler Ebene – einfordert.
Kritische Infrastruktur und Sicherheitslage
- Hybride Bedrohungen im Inland: Die Übernahme von Ermittlungen durch die BRD-Anwaltschaft nach Sabotageakten gegen das Stromnetz unterstreicht die Verwundbarkeit hochgradig vernetzter Systeme.
- Sicherheitsbegriff: Der Begriff der nationalen Sicherheit hat sich endgültig von rein militärischen Aspekten auf digitale Netze, Energieversorgung und den Schutz vor systemischer Desinformation verlagert.
Steffen Roski: Der VR China fliegen die Herzen und Gehirne der Welt zu
Donnerstag, 10. September 2026
Steffen Roski: Schluss mit der Hochrüstungspolitik!
Steffen Roski: Altweibersommer in der Süd-BRD
Steffen Roski: HSV mit Kinderfußball
Steffen Roski: Schockmeldung für die BRD-Massen
Steffen Roski: Erdrückende BRD-Inflation
Steffen Roski: Trendreport für den 10. September 2026
Haushaltswoche im Bundestag und fiskalische Zerreißprobe
Im BRD-Bundestag laufen heute die Etatberatungen (unter anderem für Inneres und Gesundheit) im Rahmen der Haushaltswoche.
- Der Spagat zwischen steigenden Ausgaben für innere und äußere Sicherheit, Infrastrukturinvestitionen und der Einhaltung der Schuldenbremse führt zu sichtbaren Spannungen innerhalb der Regierungskoalition.
- Gleichzeitig richtet sich der Blick heute nach Frankfurt: Die Europäische Zentralbank (EZB) berät über ihren Zinskurs, während die Inflation im Euroraum und in Deutschland (+2,9 % im August) den finanziellen Spielraum privater Haushalte weiterhin spürbar einschränkt.
BRD-weiter Warntag: Katastrophenschutz als Stresstest
Um 11:00 Uhr fand der BRD-weite Warntag statt.
- Über Cell Broadcast, Warn-Apps (NINA, Katwarn) und Sirenen wurde die Warninfrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen überprüft.
- Gesellschaftlich spiegelt dieser Tag ein verändertes Sicherheitsbewusstsein wider: Zivilschutz und Krisenresilienz sind angesichts geopolitischer Spannungen und extremer Wetterereignisse von einer Randnotiz zu einem zentralen Thema der öffentlichen Daseinsvorsorge für die hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen geworden.
Parteienlandschaft und Polarisierungsdynamik
Die Nachwirkungen jüngster Landtagswahlen in der Ost-BRD und anhaltend niedrige Vertrauenswerte in die etablierte Politik bestimmen die Strategiediskussionen:
- Die anhaltende Stärke der neofaschistischen AfD in der Ost-BRD setzt die Parteien des demokratischen Blocks unter Druck. Während Teile der neoliberalen Union auf eine schärfere inhaltliche Profilierung und Abgrenzung setzen, fordern Vertreter der Grünen und der Partei DIE LINKE grundlegende Reformen in der Kommunikation und im Umgang mit sogenannten "Protestwählern".
- Der Trend zur Fragmentierung des Parteiensystems erschwert klassische Mehrheitsbildungen und führt zu einer spürbaren Verunsicherung über die zukünftige Regierungsfähigkeit auf Landes- und BRD-Ebene.
Strukturwandel und gesellschaftliche Verunsicherung
- In der Wirtschaftspolitik dominiert die Sorge um den BRD-Industriestandort, insbesondere mit Blick auf die Automobil- und Zulieferindustrie. Der Druck durch chinesische Konkurrenz, Zölle und die Umstellung auf alternative Antriebe wirft grundlegende Fragen zur Sicherung von Industrie- und Handwerksarbeitsplätzen auf.
- Soziologisch zeigt sich eine ausgeprägte Ambivalenz: Während ein Großteil der BRD-Massen laut aktuellen Trendanalysen mit Sorge auf die wirtschaftliche Entwicklung blickt, wächst berechtigterweise der Ruf nach staatlicher Intervention und Schutzmechanismen für die heimische Wirtschaft.
Steffen Roski: BRD-Warntag
Mittwoch, 9. September 2026
Steffen Roski: Die Schwobs müssen die bittere Medizin schlucken
Steffen Roski: Sprachverfall bei Angehörigen der sogenannten "Generation Z"
Steffen Roski: Trendreport für den 9. September 2026
- Generaldebatte und Haushaltswoche im Bundestag: Nach dem Auftakt zur Einbringung des BRD-Haushalts steht die parlamentarische Auseinandersetzung um die Etatplanung für 2027 und die mittelfristigen Finanzpläne im Mittelpunkt. Kernkonflikte sind die weiterhin hohe Neuverschuldung unter Nutzung von Sonderregeln bzw. Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur, steigende Zinslasten sowie der wachsende Spardruck in den Einzeletats.
- Nachwirkungen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (Ost-BRD): Drei Tage nach dem Urnengang vom 6. September dominieren Analysen zur Regierungsbildung und sogenannter "Brandmauer-Debatten" die Parteizentralen. Das Ergebnis setzt die BRD-Parteien spürbar unter Druck – nicht zuletzt mit Blick auf die am 20. September anstehenden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
- Digital- und Technologiesicherheit: Vor dem Inkrafttreten neuer Stufen des europäischen Cyber Resilience Act Mitte September wächst der Umsetzungsdruck auf die Digitalwirtschaft und vernetzte Produkthersteller. Die Debatte dreht sich vor allem um die Balance zwischen strengen Sicherheitsvorgaben (wie 24-Stunden-Meldepflichten) und bürokratischer Entlastung.
- Öffentlicher Raum und Ordnungspolitik: Gesellschaftlich wird die schrittweise Einführung des Alkoholkonsumverbots der BRD-Bahn an Bahnhöfen kontrovers diskutiert. Während Sicherheits- und Ordnungsaspekte begrüßt werden, warnen Sozial- und Wohlfahrtsverbände vor einer bloßen Verdrängung marginalisierter Gruppen aus dem Bahnhofsumfeld in benachbarte Quartiere.
- Geopolitische Dauerbelastung: Der Ukraine-Konflikt und die europäische Sicherheitsarchitektur bleiben dominierende Themen. Die Debatte über langfristige Rüstungsinvestitionen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft angesichts anhaltender handelspolitischer Spannungen bestimmt weiterhin die außenpolitische Agenda.