Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Dienstag, 5. Mai 2026
Steffen Roski: Hipstereskes Geschwafel
Steffen Roski: Trump droht
Montag, 4. Mai 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 4. Mai 2026
1. Außenpolitik & Geopolitik: Fokus Iran und Ukraine
Die internationale Lage ist heute besonders angespannt. Während der Ukraine-Konflikt unvermindert anhält, verschiebt sich die globale Aufmerksamkeit zunehmend in den Nahen Osten.
* Nahost-Krise: Die USA und ihre Partner setzen verstärkt Patriot-Abwehrraketen ein, um iranische Angriffe abzuwehren. In der Ukraine wächst die Sorge, darüber „vergessen“ zu werden, da diese Abwehrkapazitäten nun an der ukrainischen Front fehlen.
* Ukraine-Konflikt: Es gibt Berichte über massive russische Angriffe auf Städte wie Dnipro, Charkiw und Odessa mit zahlreichen zivilen Opfern. Gleichzeitig festigt die BRD ihre Rolle als zahlender Partner: Merz hat Kiew eine strategische Partnerschaft und weiterhin umfassende Unterstützung zugesagt.
* US-Deutschland-Verhältnis: Trump sorgt für Schlagzeilen mit der Drohung, mehr als 5.000 Soldaten aus der BRD abzuziehen.
2. BRD-Innenpolitik: Spannungen in der Koalition
In Berlin ist die politische Stimmung am Wochenanfang gereizt.
* Koalitionsstreit: Merz fordert von der SPD mehr Kompromissbereitschaft und betont, dass das Profil der neoliberalen Union in der Regierung deutlicher erkennbar sein müsse.
* Migration: Dobrindt (CSU) pocht trotz gesunkener Migrationszahlen auf die Beibehaltung strenger Grenzkontrollen.
* Symbolpolitik: Ein aktueller Streitpunkt ist die Entscheidung von Julia Klöckner, die Regenbogenflagge auf dem Reichstagsgebäude abzulehnen, was gesellschaftliche Debatten über Sichtbarkeit und Werte auslöst.
3. Gesellschaft & Arbeitswelt: Die „Stille Revolution“
Gesellschaftlich spüren wir heute deutlich die Trends, die Anfang des Jahres prognostiziert wurden:
* KI-Agenten im Alltag: In Unternehmen ziehen verstärkt sogenannte „Agentic AI“-Modelle ein. KI wird zunehmend „unsichtbar“ und in Arbeitsprozesse eingebettet, was die Rolle von Führungskräften hin zu „KI-Moderatoren“ verschiebt.
* Wandel der Hierarchien: Es gibt eine starke Bewegung weg von klassischen Jobtiteln hin zu rein kompetenzbasierten Modellen. „Skills schlagen Jobtitel“ ist das Motto in vielen Personalabteilungen.
* Hybrid Work: Die Debatte um die Rückkehr ins Büro hat sich zugunsten hybrider Modelle stabilisiert. Die reine Präsenzpflicht wird heute oft als Wettbewerbsnachteil bei der Talentsuche gesehen.
4. Besondere Termine & Kurioses
* Digitalisierung der Verwaltung: Im Paul-Löbe-Haus in Berlin findet heute eine wichtige Anhörung zur Digitalisierung in der Migrationsverwaltung statt.
* Popkultur: Heute ist der „Star Wars Tag“ (May the 4th be with you), der in den sozialen Medien und in Fan-Communities weltweit für eine spielerische Ablenkung von der ernsten Weltpolitik sorgt.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Merz kollabiert kommumikativ
Sonntag, 3. Mai 2026
Steffen Roski: Der Witz des Tages
Steffen Roski: Trendreport für den 3. Mai 2026
1. Demokratie unter Druck und im Dialog
* Tag der Ein- und Ausblicke: In Berlin öffnet der Bundestag heute seine Türen. Inmitten einer Zeit, in der laut aktuellen Umfragen etwa 76 % der BRD-Massen unzufrieden mit der Regierungsarbeit sind und an der Stabilität der Koalition bis 2029 zweifeln, wird dieser Tag als Plattform für direkten Bürgerdialog genutzt. Bundestagsvizepräsidentin Lindholz eröffnet das Event, das versucht, verloren gegangenes Vertrauen durch Transparenz zurückzugewinnen.
* Wahl-Nachwehen: Die politischen Wellen der Landtagswahlen im März (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen) sind noch spürbar. Die Parteien befinden sich in einer Phase der Neuausrichtung für die kommenden Landtagswahlen im September (u.a. Berlin und Mecklenburg-Vorpommern).
2. Pressefreiheit im Fokus
Heute ist der Welttag der Pressefreiheit.
* Globale Konferenz: In Lusaka (Sambia) beginnt die UNESCO-Weltkonferenz unter dem Motto „Shaping a Future at Peace“. Ein zentrales Thema ist der Einfluss von KI und Algorithmen auf die Unabhängigkeit der Medien.
* Besorgniserregende Trends: Der aktuelle Bericht von Reporter ohne Grenzen zeigt eine Verschlechterung der Lage in den USA unter Trump (Rang 64) sowie massive Gefährdungen für Journalisten in Krisengebieten wie Gaza, dem Sudan und der Ukraine.
3. Transatlantische Eiszeit & Wirtschaftssorgen
* Trump-Effekt: Die Ankündigung von Trump, deutlich mehr als die geplanten 5.000 US-Soldaten aus der BRD abzuziehen, sorgt heute für heftige Debatten über die europäische Sicherheitsarchitektur.
* Handelskonflikte: Ein drohender Zollstreit mit den USA belastet die Stimmung. Wirtschaftsexperten (ifo Institut) warnen heute vor einer akuten Rezessionsgefahr für das restliche Jahr 2026, sollte keine Einigung erzielt werden.
4. Gesellschaftliche Spannungen & Phänomene
* Pflegesystem: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass eine überwältigende Mehrheit (77 %) Verschärfungen bei den Pflegegraden ablehnt. Das Thema soziale Absicherung entwickelt sich zum zentralen Mobilisierungsfaktor in der BRD.
* Sicherheit im Alltag: Trotz statistisch sinkender Gesamtkriminalität meldet die Bahn einen Trend zu steigender Gewalt gegen Bahn-Mitarbeiter - ein Indiz für eine gereizte gesellschaftliche Grundstimmung.
* Subkultur vs. Ordnung: In der Nacht zum Sonntag feierten Zehntausende einen illegalen Riesen-Rave auf einem Militärgelände, wobei Warnungen vor Blindgängern ignoriert wurden – ein Symbol für den Drang nach Eskapismus in krisenbehafteten Zeiten.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Keinen Oscar für KI
Samstag, 2. Mai 2026
Steffen Roski: Die Verelendung in der BRD schreitet voran
Steffen Roski: Trendreport für den 2. Mai 2026
1. Gewerkschaftliche Mobilisierung: Der DGB-Bundeskongress
Ein politisches Highlight des heutigen Tages ist der 23. Ordentliche Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Berlin.
* Der Kontext: Nach den Kundgebungen zum 1. Mai gestern, die unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ standen, geht es heute ans Eingemachte. In Berlin treffen sich die Delegierten, um die Strategie für die kommenden Jahre festzulegen.
* Die Botschaft: Es wird ein starkes Signal in Richtung BRD-Regierung erwartet, insbesondere zur Sicherung des Sozialstaats und zum Schutz der einkommensarmen BRD-Massen vor den Auswirkungen der wirtschaftlichen Transformation.
2. Historische Mahnung: Jahrestag der Zerschlagung der Gewerkschaften
Der 2. Mai hat eine düstere historische Bedeutung für die BRD-Demokratie. Heute vor 93 Jahren (1933) besetzten die Nationalsozialisten die Gewerkschaftshäuser und zerschlugen die freien Gewerkschaften.
* Gedenkkultur: In vielen Städten finden heute Gedenkveranstaltungen statt. Diese dienen nicht nur dem Rückblick, sondern auch der aktuellen Mahnung, demokratische Strukturen und Arbeitnehmerrechte gegen neoliberale und neofaschistische Tendenzen zu verteidigen.
3. Mobilität der Zukunft: Berlin E-Prix 2026
Während politisch debattiert wird, zeigt Berlin auf dem Tempelhofer Feld, wie die technologische und gesellschaftliche Zukunft aussehen könnte.
* Das Event: Der Berlin E-Prix der FIA Formula E startet heute.
* Gesellschaftliche Relevanz: Dies ist mehr als nur Sport; es ist eine Demonstration der Dekarbonisierung des Verkehrs. Das Event zieht zehntausende Menschen an und untermauert Berlins Ambition, ein globaler Hub für E-Mobilität und grüne Innovationen zu sein.
4. Kultur und Debatte: Das 63. Berliner Theatertreffen
Heute findet im Haus der Berliner Festspiele die Verleihung des Theaterpreises Berlin statt.
* Der Fokus: Das Theatertreffen (1. bis 17. Mai) gilt als Seismograph für gesellschaftliche Spannungen. In den heutigen Inszenierungen und Diskussionsrunden stehen oft Themen wie soziale Identität, Klimakrise und die Rolle der Kunst in Krisenzeiten im Mittelpunkt.
5. Ein Blick auf das „Kuriose“: Tag der Arbeitslosen
In einem eher satirischen, aber dennoch sozialkritischen Kontrast zum „Tag der Arbeit“ wird heute mancherorts der Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen begangen. Er soll die Stigmatisierung von Erwerbslosen thematisieren und auf Lücken im sozialen Sicherungssystem hinweisen.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.