Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Mittwoch, 1. Juli 2026
Steffen Roski: 9-Euro-Ticket statt Tankrabatt
Steffen Roski: Abzocke an der Tanke
Steffen Roski: Trendreport für den 1. Juli 2026
1. Einschneidende gesetzliche Änderungen im Alltag
Der heutige Stichtag bringt für Millionen von Angehörigen der einkommensarmen BRD-Massen konkrete Verschlechterungen im Geldbeutel und im Arbeitsleben:
* Vom Bürgergeld zur strengeren „Grundsicherung“: Das bisherige sogenannte “Bürgergeld-System” wird ab heute umgestaltet. Während die Leistungshöhe gleich bleibt, ziehen die Regeln deutlich an. Die Karenzzeit für privates Vermögen fällt weg, und bei Verweigerung von Jobangeboten drohen spürbar härtere Konsequenzen bis hin zu Totalsanktionen. Die Opposition (die Partei DIE LINKE) prüft bereits rechtliche Schritte dagegen.
* Deutliches Rentenplus: Die rund 21 Millionen Rentner erhalten ab heute 4,24% mehr Bezüge – der vierte mäßige Anstieg über der Vier-Prozent-Marke innerhalb von fünf Jahren, getrieben durch eine angeblich gute Lohnentwicklung.
* Höhere Mindestlöhne in der Pflege: Pflegehilfskräfte erhalten ab heute mindestens 16,52€ brutto pro Stunde, qualifizierte Hilfskräfte 17,80€ und Fachkräfte 21,03€.
* Ende des Tankrabatts & sinkende Ticketsteuer: Während das Tanken durch das Auslaufen des Rabatts wieder teurer werden dürfte, sinkt die Luftverkehrsteuer je nach Flugstrecke völlig unverständlicherweise leicht (um 2,50€ bis 11,40€).
* Kampf der EU gegen die Billig-Paketflut: Ab heute fällt die bisherige Zollfreigrenze für Päckchen von außerhalb der EU (wie von asiatischen Shopping-Plattformen). Pro Bestellung werden nun mindestens drei Euro Zoll fällig, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.
2. Politisches Ringen im Berliner Koalitionsausschuss
Hinter den Kulissen brennt in Berlin heute die Luft. Die Spitzen von Union und SPD kommen am Nachmittag zu einer entscheidenden Runde zusammen.
Der Knackpunkt: Während man sich beim Rentenpaket weitgehend einig ist, knirscht es beim Thema Steuern gewaltig. Die Arbeiterpartei SPD erhöht den Druck auf Merz, sich auf die Entlastungsvorschläge von BRD-Finanzminister Klingbeil zuzubewegen. Gleichzeitig sorgt ein interner Unionsstreit über die von der neoliberalen CSU geforderte Ausweitung der Mütterrente für Zündstoff.
3. Sicherheit und Außenpolitik: NATO-Chef zu Gast
Das BRD-Kabinett tagt heute außergewöhnlich im Verteidigungsministerium. Auf der Agenda stehen drei Gesetzesentwürfe zur Stärkung der Bundeswehrreserve, um die Truppe resilienter für den Ernstfall aufzustellen.
Als Gast in Berlin wird der neue NATO-Generalsekretär Mark Rutte erwartet. Er stellt sich am Mittag gemeinsam mit Merz und BRD-Kriegsminister Pistorius der Presse, um das Vorgehen eine Woche vor dem großen NATO-Gipfel in Ankara abzustimmen. Zudem hat das Auswärtige Amt wegen massiv ausgeweiteter ukrainischer Drohnenangriffe im russischen Hinterland seine Reisewarnung für ganz Russland verschärft.
4. Gesellschaft & Sport: Wundenlecken nach dem WM-Aus
Abseits der harten Politik bewegt die BRD-Massen heute vor allem der emotionale Kater nach dem dramatischen Ausscheiden der BRD-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA. Nach der bitteren Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay reist das Team heute aus seinem Quartier ab. Eine abschließende Pressekonferenz wurde abgesagt, was die Debatte um die Zukunft von BRD-Trainer Nagelsmann (der trotz des verpassten Achtelfinales bleiben möchte) weiter anheizt. Die BRD-Massen fordern die baldige Beendigung des Elends und wünschen sich die Übernahme des Amtes durch den kompetenten Übungsleiter Klopp.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: BRD-Geheimdienst hat den Zug der Zeit verpasst
Dienstag, 30. Juni 2026
Steffen Roski: Der Kommunikationsweltmeister
Steffen Roski: Es braut sich etwas zusammen in der Ost-BRD
Steffen Roski: Macht das BSW gemeinsame Sache mit der neofaschistischen AfD?
Steffen Roski: Keine Verantwortungsübernahme
Steffen Roski: Bald werden die BRD-Massen erneut gebrutzelt
Steffen Roski: Scheinriese BRD
Steffen Roski: BRD-Fußball-Boomer
Steffen Roski: Trendreport für den 30. Juni 2026
1. Spitzenpolitik im Reformdruck: Der BRD-Koalitionsausschuss tagt
In Berlin blickt die politische Landschaft heute gespannt auf das schwarz-rote Regierungsbündnis. Der Koalitionsausschuss kommt zu einer entscheidenden Sitzung zusammen, um fundamentale sogenannte "Reformprojekte" zu beschließen. Vor dem Hintergrund anhaltender Debatten über die langfristige Finanzierung der Rentensysteme und den Bundeswehr-Etat steht die Handlungsfähigkeit der BRD-Regierung auf dem Prüfstand.
2. Der Klimawandel im Alltag: Hitze-Rekorde und Infrastruktur-Debatten
Gesellschaftlich ist der Sommer 2026 extrem spürbar. Der BRD-Wetterdienst zieht heute Bilanz und meldet, dass dieser Juni der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war – inklusive eines neuen Allzeitrekords von 41,7 Grad in Brandenburg (Ost-BRD) vor zwei Tagen.
* Die gesellschaftliche Debatte: Während für heute schwere Unwetter und eine Abkühlung gemeldet sind, entbrennt in den Medien eine handfeste politische Debatte über ganz pragmatischen Hitzeschutz. Es wird intensiv darüber gestritten, ob Schulen, Krankenhäuser und Pflegeheime verpflichtend klimatisiert werden müssen – eine Diskussion, die sich schnell zwischen den Polen "technologische Notwendigkeit im Klimawandel" und "moralische Bedenken gegen zusätzliche Energieverbraucher" zuspitzt.
* Der Druck aus der Zivilgesellschaft: Parallel fordert ein europäisches Verbändebündnis heute vehement die schnelle Nachreichung der überfälligen Klima-Sozialpläne. Dahinter steht die Sorge, dass die anstehende CO₂-Bepreisung für Gebäude und Verkehr (ETS2) die hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen ohne einen angemessenen sozialen Ausgleich zu hart trifft.
3. Generationenkonflikte und soziale Sicherung
Auf Fachkonferenzen wie dem heutigen ejsa-Fachtag zur Jugendsozialarbeit wird ein wachsendes gesellschaftliches Problem verhandelt: In einer alternden Gesellschaft geraten junge, benachteiligte Angehörige der einkommensarmen BRD-Massen politisch und finanziell zunehmend ins Abseits. Experten warnen davor, die Generationen bei der Verteilung knapper kommunaler Mittel gegeneinander auszuspielen, und fordern strukturelle Veränderungen, damit Jugendliche nicht zu einer "Minderheit ohne Lobby" werden.
4. Flügelkämpfe und Richtungsstreit auf der linken Seite
Auch die parteipolitische Dynamik ist heute von Polarisierung geprägt. Nach dem jüngsten Parteitag der Partei DIE LINKE in Potsdam kochen die internen Konflikte hoch. Die Debatte dreht sich um den Kurs des neuen Vorsitzenden Pantisano und die hochgradig umstrittene Frage, ob sich Landesverbände (wie in Sachsen-Anhalt) für Bündnisse mit der neoliberalen CDU öffnen dürfen. Die Zerreißprobe zwischen pragmatischer Regierungsbeteiligung und ideologischer Abgrenzung bestimmt heute den linken Diskurs.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: BRD am absoluten Nullpunkt
Montag, 29. Juni 2026
Steffen Roski: Mordbuben aus Familienclans wüten in der BRD
Steffen Roski: BRD-Freibäder als Angstorte
Steffen Roski: Die Stader Fragezeichen
Steffen Roski: Kein Ende der BRD-Katastrophenhitze
Steffen Roski: Trendreport für den 29. Juni 2026
1. Internationale Sicherheit & Geopolitik
* Fragiler „Stand Down“ zwischen USA und Iran: Nach tagelangen militärischen Schlägen im Nahen Osten haben sich die USA und der Iran am Montag geeinigt, ihre Kampfhandlungen vorerst einzustellen. Die Handelsschifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormuz soll wieder frei fließen können. Bereits für morgen (30. Juni) sind Krisengespräche in Doha (Katar) angesetzt. Trotz der Entspannung kletterten die Ölpreise leicht an.
* Nahost-Waffenstillstand unter Druck: Im Libanon bleibt die Lage trotz einer brüchigen Waffenruhe hochgefährlich. Die Hisbollah behält sich nach jüngsten israelischen Angriffen das Recht auf Gegenwehr vor. Gleichzeitig stößt ein trilaterales Rahmenabkommen zwischen dem Libanon, Israel und den USA im libanesischen Parlament auf massiven politischen Widerstand.
* Transatlantische Partnerschaft: BRD-Außenminister Wadephul (CDU) bricht heute zu einer einwöchigen Amerika-Reise auf. Erste Station ist Washington D.C., wo er mit US-Außenminister Marco Rubio über die Lastenteilung in der NATO sowie über langfristige Hilfen für die Ukraine im Vorfeld des kommenden NATO-Gipfels in Ankara sprechen wird. Anschließend reist Wadephul weiter zu wirtschaftspolitischen Gesprächen mit den MERCOSUR-Staaten nach Südamerika.
2. Klima & Gesellschaft
* Extreme Hitzewelle in Europa: Große Teile des europäischen Kontinents leiden derzeit unter extremer Hitze. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, warnte heute, dass Europa der am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde sei. Seit dem 21. Juni wurden bereits mehr als 1.300 hitzebedingte Todesfälle in Europa registriert. Stromnetze geraten durch die enorme Last an ihre Grenzen, und in einigen Regionen müssen Schulen geschlossen bleiben.
* Hamburg Sustainability Conference (HSC): In Hamburg wurde heute die Nachhaltigkeitskonferenz eröffnet. BRD-Präsident Steinmeier fand in seiner Eröffnungsrede deutliche Worte zum Zustand der Welt: Er beklagte einen weltweiten „Zeitgeist der Brutalität und Rücksichtslosigkeit“ und drängte angesichts steigender Lebensmittelpreise und globaler Konflikte vehement auf eine Reformierung der Vereinten Nationen und die Rückkehr zu einer multilateralen, regelbasierten Ordnung.
3. Kommunalpolitik & Finanzen (BRD)
* Zuspitzung der kommunalen Finanzkrise: Beispielhaft für die finanzielle Lage vieler BRD-Städte legt die Stadtverwaltung Köln dem dortigen Finanzausschuss heute einen Zwischenbericht vor. Demnach rutscht die Kommune durch steigende Sozialausgaben (Hilfen zur Erziehung und Pflege) sowie eingebrochene Gewerbesteuereinnahmen tiefer in die roten Zahlen als geplant – prognostiziert wird für 2026 ein Haushaltsdefizit von knapp 595 Millionen Euro.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.