"Ich arbeite gerade mit einem neuseeländischen Science Fiction-Autor zusammen. In dem Plot geht es um Nanobots, Miniaturroboter, die in die Zellen von Menschen eindringen und ihr genetisches Material umprogrammieren können, damit der physische und psychische Schock bei Reisen zwischen den Welten nicht zu einer Gefahr wird. Die Zusammenarbeit mit diesem Autor ist total spannend, wir diskutieren seine Ideen und schauen, ob die wissenschaftlich überhaupt Sinn machen. Ich kann ihm Ideen liefern, die auf echten, brandneuen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Wir basteln uns zurzeit halb-wissenschaftliche Miniroboter, die was können – was noch keiner im Science Fiction-Genre gemacht hat. Es geht dabei aber nicht darum, dass alles korrekt ist. Ich versuche, mit dem Autor einen guten Kompromiss zwischen Phantasie und Wirklichkeit zu finden. Aber das ist bei jedem Projekt verschieden; oft braucht man die “echte“ Wissenschaft gar nicht. Ich bewundere Autoren wie Joanne K. Rowling, die eine ganze Hogwarts-Schule mit all ihren Winkeln und geheimen Kammern in ihrem Kopf hat. Am Ende zählt ja, ob man als Autor oder Filmemacher eine gute Illusion produzieren konnte. Allerdings sind die Science Fiction-Fans da heute anspruchsvoller als früher: Die wollen halbwegs korrekte Wissenschaft mit eindrucksvoller Fiktion verbunden sehen. Mir macht es sehr viel Spaß, Science Fiction von beiden Seiten zu sehen – aus der Perspektive des Autors und der des Wissenschaftlers."
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
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Donnerstag, 4. Oktober 2012
eurotopics.net: Debatten verfolgen - Islamkritik und Meinungsfreiheit
Ein Anti-Islam-Film aus den USA hat weltweit gewaltsame Proteste provoziert, europäische Magazine legten mit Mohammed-Satiren nach. Wo endet die Meinungsfreiheit: Bei der Verletzung religiöser Gefühle, bei der Gefährdung von Menschenleben - oder gar nicht?
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Bundeszentrale für politische Bildung: Die soziale Situation in Deutschland - Bevölkerung
Zahlen und Fakten zum Thema Bevölkerung
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Mittwoch, 3. Oktober 2012
Mirjam Hecking: NOBELPREISTRÄGER STIGLITZ - "Ein Gang am Rande des Abgrunds"
"Die Krise kann gelöst werden. Aber bislang ist der Euro eine mit fundamentalen Fehlern behaftete Institution. Dass das Projekt unvollendet ist, war den europäischen Staats- und Regierungsschefs von Anfang an klar. Aber sie haben konstant zu wenig und zu spät getan. Der Ausweg aus der Krise ist nun entweder über mehr Europa möglich, instititutionelle Reformen, die Vergemeinschaftung von Schulden und ein gemeinschaftliches Bankensystem. Die andere Alternative ist eben weniger Europa - dass eine Reihe von Staaten das Netzwerk verlässt."
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J. Hoberman: Trapped in the Total Cinema
In short, whether as a source of visual data or as a delivery system, computer-generated imagery has introduced a radical impurity into a motion picture apparatus that, save for the introduction of synchronous sound, remained markedly consistent for a hundred years. Thus, The Matrix (1999), written and directed by the brothers Larry and Andy Wachowski, represents a landmark hybrid in its combination of live action with frame-by-frame digital manipulation. No previous animated film had so naturalistically represented the physical world. “Once you have seen a movie like The Matrix, you can’t unsee it,” a Los Angeles exhibitor told the New York Times in 2002, referring to the ways in which CGI had altered the action film, in part by allowing serious actors to perform impossible stunts. The Matrix, as film critic David Edelstein would note the following year, “changed not only the way we look at movies but movies themselves.” The Matrix “cut us loose from the laws of physics in ways that no live-action film had ever done, exploding our ideas of time and space on screen.”
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Jeff Madrick: Our Crisis of Bad Jobs
Despite deficit concerns, robust action in the jobs market will be urgently needed to counter the growing problem of bad jobs over the next presidential term. Only by encouraging much faster growth through new stimulus and public investment will the government have a strong prospect of reversing the middle-class income crisis. The next steps should also include more direct intervention, such as higher minimum wages; aggressive wage subsidies; outright job creation through public programs in fields like construction and teaching; constraints on financial incentives to suppress wages by CEOs and Wall Street privatizers; and a significantly lower dollar, by keeping interest rates low, to improve exports and limit imports.
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E.J. Hobsbawm: How to Plot Your Takeover
Anyone else who tries must, as the author shows convincingly, be on such terms of powerful solidarity with his potential recruits as to be able to rely on their discretion even if they refuse to join him. The best way to get on such terms with them is a) to be an officer and b) to share with the other potential plotters some strong emotional bond such as belonging to the same family, tribe, sect (generally a minority sect), ritual brotherhood etc., or the comradeship of a regiment, military academy, club or even of ideology. Of course in countries with a long tradition of coups all officers will consider plans for one as potentially successful, and will therefore hesitate to disclose them. Once, as in the classical Iberian pronunciamento, the tacit convention has been established that men on the losing side will not be seriously penalized (after all, they might be on the winning side some day), the risks of committing oneself to an uncertain adventure are further diminished.Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Montag, 1. Oktober 2012
dradio.de: Nie wieder Ranking - Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg, über Ranglisten und Hochschulen
Mehrmals in der Woche bekommt die Universität Hamburg mittlerweile Anfragen zu solchen Rankings. Immer geht es darum, Daten herauszusuchen, die dann irgendwie für die Rankings verarbeitet werden. Der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen, will dem ein Ende setzen: Die Universität Hamburg wird ab sofort die Mitarbeit an solchen Rankings verweigern. Zwei Gründe führt Dieter Lenzen dafür an: Zum einen seien die Rankings häufig methodisch schlecht erarbeitet. Für die Universität bedeutet die Mitarbeit daran außerdem einen erheblichen Mehraufwand, häufig mit der Konsequenz, dass Hochschulen in den fertigen Rankings gegeneinander ausgespielt würden.
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Jack Straw: Ed Miliband should spell out what his 'better Britain' means for people - The Labour party conference presents a chance for Labour's leader to explain his opinions and vision for the country
His second, and wider task, is to allow the real Ed to escape from behind the rather abstract language he sometimes uses. "Pre-distribution" has an important idea behind it, of dealing with the causes of inequality by ensuring that the economy rewards workers as well as shareholders, rather than relying on tax and benefit policies to deal with the consequences of inequality. But if I was ever to stand on my soapbox in Blackburn town centre and start talking about "pre-distribution", my audience would walk away.
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Sonntag, 30. September 2012
Steffen Roski: Bremen - Museum Weserburg
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Freitag, 28. September 2012
Reinhard Jellen: Nazierfindung Wiesndirndl - Interview mit Elsbeth Wallnöfer
"Ja, diese Konvergenzen gibt es in der Tat. Analytisch betrachtet beginnt die bei Einstellungen wie "wir sind alle ein Volk von gleichem Spaß und Durst und ebensolcher Leidenschaft". Weiter marschiert man selbstsicher - zumindest vor der ersten Maß - starken Schrittes und archaischen Charakters mit den Dirndln an der Hand auf die Wiesn. Die Frauen betonen wiederum eine stramme Haltung, das hat mit der Stellung des Rückens durch das enge Mieder zu tun."
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Jörg Friedrich: Politikmodelle der Zukunft
Wer Wege aus dieser verfahrenen Situation sucht, benötigt erst einmal eine Vorstellung von einer Alternative. Dabei ist eine Bereitschaft zum radikalen Umdenken erforderlich, auch wenn man in der Praxis nur schrittweise vorankommt. Historische Argumente, die behaupten, dass gewisse Ideen in der Vergangenheit schon einmal schief gegangen seien und deshalb auch in Zukunft nicht funktionieren könnten, berücksichtigen nicht, dass die Zukunft eben anders ist als die Vergangenheit. Und wer von "Sachzwängen" spricht, die keine Alternativen erlauben, macht schon sprachlich einen Fehler: Sachen zwingen nicht, es sind immer Menschen, die zwingen, weil sie an der Macht sind. Aber diese Macht wird in einer Demokratie brüchig, wenn die Legitimation verloren geht, weil die Bürger sich mit denen, die sie gewählt haben, nicht identifizieren können.
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Bettina Hammer: Schreiben statt Mailen
Auch die Art und Weise wie Spitzer "Inhalte" als Sammelbegriff nutzt, zeigt auf, dass er sich wenig mit den tiefschürfenderen Aspekten der Thematik beschäftigen möchte. Was sind Inhalte? Spitzer spricht von "geggogelten Inhalten" und von Inhalten, die auf andere Weise gesucht werden. Er erläutert im Interview nicht, dass es auch auf die Art der Inhalte ankommt. Dass z. B. bestimmte Inhalte mittlerweile per Knopfdruck zur Verfügung stehen, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie auch ebenso schnell "konsumiert" werden. So lässt Spitzer beispielsweise außen vor, dass gerade die schnelle und einfache Verfügbarkeit von Informationen vielfach erst dazu führt, dass sich jemand mit ihnen auseinandersetzen und ihre wichtigsten Aspekte dann abspeichern kann.
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Donnerstag, 27. September 2012
lifegen.de: Zwischenruf - Migrantenschelte bereichert Bertelsmann - und Sarrazin
Für Thilo Sarrazin und Bertelsmann läuft es wie geschmiert: Nachdem selbst der SPIEGEL unter dem Deckmantel „Debatte“ einen Buchauszug aus dem rund 500-Seiten starken Buch des Bundesbank-Vorstands in seiner aktuellen Ausgabe abdruckte, liegt das Werk bei Amazon auf Platz 1 der Bestsellerliste, obwohl es noch gar nicht erschienenen ist. Die skurrile SPIEGEL-Reklame für Sarrazins Buch freilich kommt nicht von ungefähr: Viele Bücher des Hamburger Magazins erscheinen bei DVA – der Einfluss des Bertelsmann-Konzerns macht sich auf diese Weise bemerkbar.
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Steffen Roski: Trendsetter Bertelsmann - Sarrazinismus als Syndrom der deutschen Gegenwartsgesellschaft
Aus der Perspektive der Autorinnen und Autoren des Deutschland-Trendbuchs wäre das Syndrom Sarrazin gedanklich so zu skizzieren: Endlich ein Autor, der biopolitisch Klartext redet und sich selbstbewusst einer deutschen Leitkultur verschreibt. Die Bertelsmannsche Trendprognose nimmt Gestalt an: Deutschland als ein neoliberaler, repressiver Staat, der der Bertelsmann AG und ihren Töchtern, u.a. den Privat-TV-Kanälen der RTL Group sowie der Dienstleistungssparte arvato, die öffentliche Einrichtungen privatisiert und die Daten der Bürger sammelt, den Raum zur Entwicklung ihrer Aktivitäten bietet.
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Gerd Höhler: Die griechische Regierung bekommt keine Atempause
Geht alles glatt, erwartet Griechenland grünes Licht für die Auszahlung der sehnlich erwarteten Kreditrate von 31,5 Milliarden Euro. Gerettet wäre das Krisenland aber auch damit nicht. Das bisherige Rettungskonzept hat sich längst selbst ad absurdum geführt. Das Land ist dabei, sich zu Tode zu sparen. Es rutscht immer tiefer in die Rezession. Was nützt die Sanierung der Staatsfinanzen, wenn die Realwirtschaft auf der Strecke bleibt? Fast 70 000 Handels- und Handwerksbetriebe haben in den vergangenen zwölf Monaten Insolvenz anmelden müssen. Hinter jeder Pleite steht eine zerstörte Existenz. Jeden Tag gehen im Schnitt 900 Arbeitsplätze verloren. Jeder vierte Grieche ist ohne Job, unter den bis zu 24-Jährigen sogar mehr als jeder zweite – eine verlorene Generation. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat recht, wenn er jetzt kritisiert, die Troika verfolge in den Krisenländern eine „falsche Therapie“. In der Tat: Was Griechenland braucht, sind Wachstumsimpulse. Damit die gelähmte Wirtschaft auf die Beine kommt. Und die Menschen wieder Hoffnung schöpfen.
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Mittwoch, 26. September 2012
spiegel.de: Neues Hochschulgesetz Sachsen führt Langzeitstudiengebühren ein
Der Streit um die studentische Mitbestimmung wird immer wieder auch in anderen Bundesländern ausgefochten. Die Junge Union forderte unlängst sogar die komplette Abschaffung der verfassten Studentenschaften. Baden-Württemberg dagegen hat kürzlich die Wiedereinführung beschlossen. Das einzige Bundesland, das weiterhin ganz auf verfasste Studentenschaften verzichtet, ist Bayern.
Kommentar von Steffen Roski: Lobbyorganisationen wie die INSM oder Think-Tanks wie das CHE (Bertelsmann Stiftung) finden in Politik und Ministerialbürokratie ihre willfährigen Vollstrecker.
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Kommentar von Steffen Roski: Lobbyorganisationen wie die INSM oder Think-Tanks wie das CHE (Bertelsmann Stiftung) finden in Politik und Ministerialbürokratie ihre willfährigen Vollstrecker.
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Guido Graf: Buchrezension - Rainald Goetz Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft
Rainald Goetz: Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, 343 Seiten, 19,95 Euro (Buchrezension von Guido Graf in WDR3) Rainald Goetz: Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman, Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, 343 Seiten, 19,95 Euro (Buchrezension von Guido Graf in WDR3) © WDR 2010
Thomas Middelhoff, Liz Mohn, Bertelsmann, Kanzler Schröder, Leo Kirch: die Aufzählung derer, die für das Personal in Rainald Goetz’ neuem Roman „Johann Holtrop“ als Vorbilder gedient haben oder gar ganz unverstellt auftreten, ist lang. Einige Jahre hat Rainald Goetz recherchiert und an diesem Buch geschrieben. Herausgekommen ist jedoch weniger ein Schlüsselroman über die deutsche Wirtschaft mit Klatsch und Tratsch als eine ebenso spekulative wie genaue Beobachtung jüngster Vergangenheit, eine Geschichte über die Protagonisten der gegenwärtigen ökonomischen Krise und eine düstere Diagnose ihrer Ursachen.
Rainald Goetz
Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft
Suhrkamp, Berlin 2012
343 S.
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Thomas Middelhoff, Liz Mohn, Bertelsmann, Kanzler Schröder, Leo Kirch: die Aufzählung derer, die für das Personal in Rainald Goetz’ neuem Roman „Johann Holtrop“ als Vorbilder gedient haben oder gar ganz unverstellt auftreten, ist lang. Einige Jahre hat Rainald Goetz recherchiert und an diesem Buch geschrieben. Herausgekommen ist jedoch weniger ein Schlüsselroman über die deutsche Wirtschaft mit Klatsch und Tratsch als eine ebenso spekulative wie genaue Beobachtung jüngster Vergangenheit, eine Geschichte über die Protagonisten der gegenwärtigen ökonomischen Krise und eine düstere Diagnose ihrer Ursachen.
Rainald Goetz
Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft
Suhrkamp, Berlin 2012
343 S.
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wasbildetihrunsein.de: Nehmt unseren Schulstress ernst
So saßen meine Klassenkameraden und ich fast täglich bis 16:00 Uhr in der Schule. Da es verboten war, uns Unterstufenschüler acht Stunden am Stück zu unterrichten, wurde kurzerhand eine einstündige Mittagspause eingeführt. Nach einer Stunde Langeweile warteten dann noch zwei Stunden Physik auf uns. Wir waren alle gänzlich unmotiviert, denn lieber hätten wir den Nachmittag so wie die G9-Schüler aus der Stufe über uns für Freizeitaktivitäten genutzt, besonders dann, wenn im Sommer draußen die Sonne schien. Der Lerneffekt war folglich nicht besonders hoch.
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Peter Nowak: "Heinz Buschkowsky schlägt Alarm"- Entfacht Buschkowsky erneut die von Sarrazin ausgelöste Debatte?
Wenn er jetzt schreibt, dass Integration eine Bringschuld sei, dass die "einheimische" Bevölkerung ihr Land im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut finde und von Zugewanderten, auch denen der 2. und 3. Generation, eine Anpassung an die hiesigen Lebensweisen erwarte, dann grenzt er auch alle die Menschen mit aus, die die Zustände hier überhaupt nicht gut finden. Gerade in Neukölln boomt der Niedriglohnsektor und die Zahl der Hartz IV-Empfänger mit und ohne Lohnarbeit steigt. Davon sind Menschen betroffen, deren Eltern nach Deutschland eingewandert sind, aber auch alte Neuköllner und zunehmend auch die sogenannten jungen Kreativen, die nach Nordneukölln ziehen.
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