Freitag, 7. August 2026

Steffen Roski: BRD-Hitzeschutzversagen

Seit Ende Juni leiden die hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen unter epischen Hitzewellen. Besonders betroffen sind Ältere, Vorerkrankte und kleine Kinder. Viele von ihnen überleben die hohen Temperaturen nicht. Bis zum Ende des Sommers dürfte die Zahl der Hitzetoten weiter dramatisch steigen. Es zeigt sich, dass die BRD-Kommunen die einkommensarmen Massen nicht ausreichend gegen die Hitze schützen.  Hitzeaktionspläne sind zumeist Fehlanzeige. Wo es sie gibt, bestehen keine einheitlichen Standards. Manche Kommune plant städtebauliche Veränderungen, wie Frischluftschneisen und mehr Stadtgrün, andere belassen es dabei eine kleine Anzahl von Trinkbrunnen aufzustellen und wieder andere geben nur milde Verhaltensempfehlungen an die Leidenden heraus. Aber, was hilft die Empfehlung, die eigene Wohnung kühl zu halten, wenn jemand im Dachgeschoss eines schlecht isolierten Altbaus wohnt? Das Thema Hitzeschutz muss endlich energisch angepackt werden. Die BRD-Innenstädte müssen hitzeresilent umgebaut werden. Frischluftschneisen, mehr Stadtgrün und der Verzicht auf die Versiegelung des Boden, wo immer machbar, sowie ein Angebot kostenloser, rasch erreichbarerer kühler Orte müssen BRD-weit verbindlich werden. Damit die Kommunen das auch bezahlen können, muss die BRD nicht nur Vorschriften erlassen, sondern endlich auch die Finanzierung der Stadtumbauten sicherstellen.

Bild KI-generiert.


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