Der Angriff auf die Säulen der sozialen Sicherung ist ein neoliberales Kernprojekt der Merz-Regierung. Was droht den hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen in den kommenden Monaten? Alle Welt redet von sogenannten "Reformen". Der Abbau des Sozialstaats soll den BRD-Wirtschaftsstandort retten. Während Kriege und geopolitische Spannungen zu Preissteigerungen und weltweiten Wirtschaftskrisen führen, die BRD-Industrie zunehmend abgehängt scheint und der demografische Wandel die Sozialkassen belastet, treiben Merz und die neoliberale Union ihre Kürzungsagenda voran. Rente, Gesundheit, Sozialleistungen – überall soll gespart werden, während gleichzeitig die Rüstungsausgaben ungeahnte Höhen erreichen. Doch ebenso wie der Sozialstaat nicht die Ursache der aktuellen Krisen ist, ist seine Abschaffung nicht die Lösung. Im Gegenteil: das Leben wird unbezahlbar, und die neofaschistische AfD profitiert. Doch die große Mehrheit der BRD-Massen will eine andere Politik: eine, die Superreiche, Erben, vermögende Hipster und hohe Unternehmensgewinne stärker besteuert, den Sozialstaat und die kommunalen Infrastrukturen ausbaut. In den kommenden Wochen und Monaten wird die Ablehnung dieser Pläne zu Protesten anwachsen. Sozialverbände und Gewerkschaften formieren sich bereits zum Widerstand gegen den größten Angriff auf den Sozialstaat seit der Agenda 2010.