Im Ländle werden die Wunden geleckt und diskutiert, ob nun der Hagel oder die Kampagne schmutzig gewesen wäre. Nun, es müsste jedem klar sein, dass es keine Schmutzkampagne ist, die Charaktereigenschaften eines Kandidaten zu hinterfragen. Ein anderes Beispiel: Schummelt ein promovierter Politiker mit einer plagiierten Qualifikationsschrift, ist ja gerade nicht diese ohnehin völlig irrelevante Dissertation interessant, sondern lediglich die dahinter stehende kriminelle Energie. Wenn bei den Schwobs jetzt „Schmutz“ zutage tritt, sagt das etwas über den Kandidaten, nicht über die, die den „Schmutz“ thematisieren. Hagels Klage ist unanständig, stillos und überdies larmoyant. Wer den Anspruch erhebt sein Land führen zu wollen, sollte sich erst einmal selbst führen können.
Bild KI-generiert.
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