Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Steffen Roski: Protest der Halbstarken
Steffen Roski: Meddelfränkisches Vorbild der französischen Randale?
Steffen Roski: Dubioses Finanzgebaren bei der neofaschistischen AfD
Steffen Roski: Trendreport für den 21. Oktober 2026
BRD: Innenpolitik & Justiz
- Verbraucherrecht & Transparenz (BGH-Urteil zur Schufa): Am BRD-Gerichtshof steht heute eine richtungsweisende Entscheidung zu den Auskunftspflichten über historische Bonitäts-Scores an. Die Frage, wie transparent Auskunfteien ihre Bewertungsmaßstäbe darlegen müssen, bewegt Verbraucherschützer und Finanzbranche gleichermaßen.
- Nachwirkungen der Frühstartrente: Nach dem Bundestagsbeschluss zur neuen kapitalgedeckten Vorsorge für Kinder (10 Euro monatlicher Bundeszuschuss für Altersvorsorgedepots) dominieren Debatten über soziale Chancengleichheit und die Rolle neoliberaler, privater Vorsorgemodelle für die Haushalts- und Sozialpolitik.
- Infrastruktur und Mobilität: In Hohenschwangau beraten die Verkehrsminister der Bundesländer heute über die langfristige Finanzierung des Schienennetzes und Maßnahmen gegen die Auswirkungen von Niedrigwasser auf die Binnenschifffahrt.
- Koalitionsdynamik in Berlin: Nach den Voten von SPD und Grünen für vertiefte Koalitionsverhandlungen mit der Linken über ein rot-grün-rotes Bündnis in der Hauptstadt wächst der bundespolitische Druck auf die Parteispitzen, insbesondere mit Blick auf Themen wie angebliche Enteignungen und Wohnraumpolitik.
Europäische Entwicklungen
- Soziale Spannungen in Frankreich: Nach heftigen Ausschreitungen und Demonstrationen im Zuge von Schüler- und Treibstoffprotesten haben mehrere französische Großstädte für den heutigen Abend erneute Ausgangssperren verhängt, begleitet von einem verstärkten Sicherheitsaufgebot.
- Verbraucherschutz im EU-Reiserecht: Das Europäische Parlament hat Regelungen auf den Weg gebracht, die Online-Vermittlungsplattformen bei Ausfällen stärker in die Pflicht nehmen und Gebührenerstattungen vorschreiben.
- Polen – Reform des Abtreibungsrechts: Nach dem knappen Parlamentsbeschluss zur Liberalisierung richtet sich der gesellschaftliche Fokus auf das erwartete Veto des Staatspräsidenten, was die Debatte um Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit erneut anheizt.
Internationale Brennpunkte
- Ukraine-Diplomatie und Rüstungskontrolle: Die Reise des US-Gesandten Witkoff nach Moskau und Oslo für Gespräche über mögliche Verhandlungskanäle wirft Schlaglichter auf das transatlantische Verhältnis, während Kiew auf eine direkte Beteiligung an allen diplomatischen Initiativen pocht.
- Sicherheit im Schwarzen Meer: Vor den Küsten Rumäniens und Bulgariens verstärkt die NATO ihre Aufklärungs- und Überwachungsmissionen nach Drohnenvorfällen auf Handelsschiffe, um lebenswichtige Seewege abzusichern.
Steffen Roski: Die Überflüssigkeit der Meteorologie
Dienstag, 20. Oktober 2026
Steffen Roski: Unerhörte Anhebung des BRD-Briefportos
Steffen Roski: Lebensleistung muss gewürdigt werden!
Steffen Roski: Trendreport für den 20. Oktober 2026
Internationale Geopolitik & Sicherheit
- Ukraine-Konflikt und US-Diplomatie: Die Diskussionen drehen sich um Trumps Signale für ein Dreiertreffen mit Putin und Xi. Während Kritik an einem drohenden, von der Ukraine boykottierten Diktatfrieden laut wird, wirft die ukrainische Führung Washington Verzögerungen bei Waffenlieferungen vor. Russland intensiviert parallel militärische Operationen auf die ukrainische Energieinfrastruktur.
- Europäische Sicherheitsdebatte: Merz übertreibt maßlos mahnt, die angebliche Bedrohung durch Moskau werde in Teilen der BRD-Gesellschaft nach wie vor unterschätzt.
BRD-Innen- & Wirtschaftspolitik
- Regierungsbildung in Berlin: Nach der SPD haben auch die Berliner Grünen für formelle Koalitionsverhandlungen mit der Partei DIE LINKE gestimmt. Zentraler Streitpunkt bleibt die geplante, dringend notwendige Vergesellschaftung von rund 160.000 Wohnungen großer Konzerne, gegen die gierige Wohnungskonzerne wie Vonovia bereits Verfassungsklagen ankündigen.
- Landtage in der Ost-BRD: Einen Monat nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern tritt das Landesparlament heute zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
- Standort- und Technologiepolitik: Beim Investitionsgipfel in Berlin steht die wirtschaftliche Modernisierung im Fokus. Die BRD-Regierung hat eine Partnerschaft mit Nvidia zur Förderung nationaler KI-Entwicklung und Recheninfrastruktur vereinbart. Parallel warnt die Industrie vor maroder Verkehrsinfrastruktur.
- Renten- und Sozialstreit: In der BRD-Politik verschärfen sich die Auseinandersetzungen um Arbeitsmarkt- und Rentenreformen, insbesondere um Nachbesserungen bei der sogenannten "Rente mit 63".
Europäische Gesellschaft & Unruhen
- Proteste in Frankreich und Italien: Nach tagelangen gewaltsamen Ausschreitungen greifen Paris und Rom zu Notfallmaßnahmen. Frankreichs Premierminister Lecornu hat lokale Ausgangssperren angeordnet; Italiens Ministerpräsidentin Meloni verschärft nach Protestkrawallen in Metropolen wie Mailand das Vorgehen und die Gewahrsamsregeln.
- Biodiversität und Klima: In Eriwan (Armenien) tagt die 17. Weltnaturkonferenz zu Maßnahmen gegen das Artensterben, während schwere Unwetter und Überschwemmungen in Südeuropa (u. a. Spanien) Rettungskräfte fordern.
Steffen Roski: Es kommt ans Tageslicht
Steffen Roski: BRD vor Katastrophenwinter
Steffen Roski: Obacht!
Montag, 19. Oktober 2026
Steffen Roski: Bleihaltige BRD-Luft
Steffen Roski: Massive Vergesellschaftungen notwendig!
Steffen Roski: BRD vor Bombenzyklon
Steffen Roski: BRD-Industrie schrumpft
Steffen Roski: Ende einer Tradition
Steffen Roski: Trendreport für den 19. Oktober 2026
Europäische Proteste und gesellschaftliche Polarisierung
- Nachwehen der schweren Ausschreitungen in Frankreich: Nach eskalierenden Protesten am Wochenende gegen steigende Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Belastungen für die Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen Massen bestimmen die massiven Krawalle die europäische Debatte. Mit über 2.000 Festnahmen und Hunderten verletzten Einsatzkräften stehen Fragen nach innerer Sicherheit, sozialer Kohäsion und dem Erstarken extremer politischer Ränder im Fokus der Diskussionen in Paris und den Nachbarländern.
- Wirtschaftlicher Druck und Lebenshaltungskosten: Quer durch Europa bleibt die Inflation im Dienstleistungs- und Energiesektor sowie die Debatte um Haushaltskürzungen versus Sozialausgaben der dominierende Treiber gesellschaftlicher Spannungen.
Geopolitik und Sicherheitslage
- Diplomatische Gemengelage Ukraine/Russland: Die US-Administration unter Trump hält sich bei neuen Sanktionen zurück, um laufende Verhandlungsansätze bezüglich des Ukraine-Konflikts nicht zu belasten. Zugleich bleibt die europäische Sicherheitsarchitektur und die Lastenverteilung innerhalb der NATO zentrales Thema.
- Spannungen im Nahen Osten: Nach anhaltenden militärischen Zwischenfällen und regionalen Konfrontationen – darunter Beratungen arabischer Partner über Sicherheitsgarantien und Warnungen westlicher Botschaften vor Reisen in die Region – bleibt die Lage entlang der Handels- und Schifffahrtswege volatil.
Wahlzyklen und Machtverschiebungen
- Endspurt vor den US-Midterms (November 2026): In den Vereinigten Staaten biegt der Wahlkampf für den Kongress (Repräsentantenhaus und Senat) auf die Zielgerade ein. Die gesellschaftliche Spaltung zwischen MAGA-Republikanern und den Demokraten prägt internationale Wirtschafts- und Handelsdebatten maßgeblich.
- Südamerika und Naher Osten: Brasilien steuert am kommenden Wochenende auf die entscheidende zweite Runde der Präsidentschaftswahlen zu, während in Israel die vorgezogene Parlamentswahl für Ende Oktober vorbereitet wird.
Technologische und ökologische Transformation
- Arbeitsmarkt und KI-Integration: Der Strukturwandel durch die flächendeckende Implementierung von generativer KI und autonomer Software führt in Wirtschaft und Gewerkschaften zu anhaltenden Diskussionen über Kündigungsschutz, Weiterbildung und Qualifikationsanforderungen.
- Klimaziele vs. Industriestandort: In der BRD und der EU steht der Balanceakt zwischen Dekarbonisierung, Wettbewerbsfähigkeit der Schlüsselindustrien (Automobil, Chemie) und bezahlbaren Energiekosten weiterhin ganz oben auf der politischen Tagesordnung.
Steffen Roski: Was Jungerben so daherquatschen
Sonntag, 18. Oktober 2026
Steffen Roski: Die Partei DIE LINKE auf gefährlichen Abwegen
Steffen Roski: Frankreich ist so fern nicht
Steffen Roski: Trendreport für den 18. Oktober 2026
1. USA: Mobilisierung vor den Midterms und gesellschaftliche Spaltung
- Wahlkampf-Endspurt: Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen am 3. November 2026 laufen die Mobilisierungskampagnen von Republikanern und Demokraten auf Hochtouren. Die Zwischenwahlen gelten als zentrales Referendum über die politische Ausrichtung des Landes.
- Proteste und Polarisierung: In zahlreichen US-Städten formieren sich Großdemonstrationen und Gegenbewegungen. Die Auseinandersetzungen spiegeln sich in erbitterten Debatten über Migrationspolitik, Rechtsstaatlichkeit und die Integrität von Institutionen wider.
2. Geopolitische Sicherheitsarchitektur und Aufrüstung
- Verteidigungsausgaben und europäische Souveränität: In Europa verfestigt sich die Neuausrichtung der Industriepolitik unter dem Primat der Kriegstüchtigkeit. Debatten über gemeinsame Hochrüstungsprojekte (etwa bei Kampfflugzeugen der sechsten Generation und Luftverteidigungssystemen) prägen die Zusammenarbeit zwischen der BRD, Großbritannien und weiteren NATO-Partnern.
- Ukraine-Konflikt: Die Auseinandersetzung bleibt von Angriffen auf strategische Infrastruktur und gegenseitiger asymmetrischer Kriegsführung geprägt. Gleichzeitig ringen europäische und transatlantische Partner um die langfristige Finanzierung und logistische Absicherung der Unterstützung.
3. Wahldynamiken im Globalen Süden und Nahen Osten
- Brasilien vor der Entscheidung: Nach einer hart umkämpften ersten Wahlrunde steuert das Land auf die entscheidende Stichwahl um die Präsidentschaft am kommenden Wochenende zu. Das Duell spiegelt die tief sitzende Spaltung zwischen dem linken Lager und der extremen Rechten wider.
- Israel vor dem Urnengang: Die bevorstehenden Parlamentswahlen Ende Oktober finden vor dem Hintergrund anhaltender regionaler Spannungen statt; sie stellen eine Zäsur für die innenpolitische Stabilität und die Sicherheitsdoktrin des Landes dar.
4. Wirtschaftliche Belastungsproben und Industrieumbau
- Standort- und Geldpolitik: Auf dem heute zu Ende gehenden IWF-Jahrestreffen sowie mit Blick auf die anstehenden Zinsentscheide von EZB und Fed stehen die Folgen einer anhaltenden Wachstumsflaute und restriktiver Geldpolitik im Fokus.
- Industrielle Transformation: Europäische Staaten, allen voran die BRD, stehen unter dem Druck steigender Energiekosten, geopolitischer De-Risking-Strategien gegenüber China und Diskussionen über die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Sektoren.
5. Gesellschaftlicher Diskurs und technologischer Wandel
- Demokratische Resilienz und Desinformation: Die gesellschaftliche Debatte dreht sich verstärkt um Vertrauen in Medien, den Einfluss automatisierter Desinformationskampagnen auf Wahlen sowie das Erstarken extremistischer Ränder.
- Regulierung von KI: Der Übergang von bloßen Technologiedebatten hin zu verbindlichen Regulierungen, Haftungsfragen und der Absicherung kritischer Infrastrukturen bestimmt zunehmend den parlamentarischen Alltag in der EU.
Steffen Roski: Gen-Z-Sozialismus
Samstag, 17. Oktober 2026
Steffen Roski: Hauen und Stechen bei der neofaschistischen AfD
Steffen Roski: Trendreport für den 17. Oktober 2026
1. Europapolitik und Industrie: Kurskorrekturen bei Klima und Budget
- Aufweichung des Verbrenner-Aus: Nach Vereinbarungen zwischen Merz und Macron am Rande des EU-Gipfels steht die Reduzierung des Flottengrenzwerts von 100 auf 90 Prozent im Fokus. Die Debatte markiert einen deutlichen Schwenk in der europäischen Industriepolitik hin zu mehr Technologieoffenheit und dem Schutz traditioneller Automobilhersteller vor internationaler Konkurrenz.
- Streit um den mehrjährigen EU-Finanzrahmen: Die BRD führt eine Gruppe sparorientierter Mitgliedstaaten an, die deutliche Kürzungen am von der Kommission vorgeschlagenen EU-Haushalt fordern. Während osteuropäische Staaten Mehrausgaben für Grenzsicherheit und Verteidigung anmahnen, pocht Berlin auf Haushaltsdisziplin.
2. BRD-Innenpolitik: Parteitage und Debattenkultur
- Konferenz der neoliberalen Jungen Union: Beim Parteitag der neoliberalen Unionsjugend stehen die Neuwahl der Führung und die Positionierung gegenüber der BRD-Regierung an. Führende Politiker wie NRW-Ministerpräsident Wüst warnen vor politischem Extremismus von links wie rechts und fordern die Beibehaltung klarer Abgrenzungen.
- Druck auf die Sozial- und Finanzsysteme: Der BRD-Rechnungshof kritisiert die Haushaltsführung und Neuverschuldung scharf. Gleichzeitig fordern Krankenkassen-Spitzen Reformen des dualen Krankenversicherungssystems, während bildungspolitisch die Bekämpfung von Defiziten in Grundkompetenzen (Lesen und Rechnen) wieder in den Vordergrund rückt.
- Polarisierung und Koalitionsdynamiken: Die zunehmend schwierige Regierungsbildung auf Länderebene und Abgrenzungsdebatten innerhalb der linken und bürgerlichen Lager prägen die Diskussion um die Stabilität des politischen Zentrums.
3. Geopolitische Sicherheitslage und globale Spannungen
- Ukraine-Konflikt und europäische Sicherheitsgarantien: Während Selenskyj für 2027 weitere umfassende Finanzhilfen zur Landesverteidigung einfordert, sorgen veränderte Signale aus Washington für Verunsicherung über die langfristige transatlantische Unterstützung.
- Maritime Sicherheit und Nahost: Zunehmende Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und anhaltende Spannungen im Nahen Osten belasten die internationalen Lieferketten und Handelsrouten erneut schwer.
Steffen Roski: Der hölzerne Rhetoriker
Steffen Roski: Ozeanische Träumereien
Steffen Roski: Zwei-Klassen-Medizin
Freitag, 16. Oktober 2026
Steffen Roski: Merz beerdigt das Verbrenner-Aus
Steffen Roski: Frühstart-Zockerei
Steffen Roski: Trendreport für den 16. Oktober 2026
1. Renten- und Sozialpolitik im Bundestag
- Beschluss der Frühstartrente: Der Bundestag berät und beschließt heute die sogenannte Frühstartrente. Damit wird ein vom neoliberalen Staat gefördertes, höchst riskantes Modell der privaten Altersvorsorge bereits ab dem Kindesalter eingeführt. Die Debatte markiert einen deutlichen Paradigmenwechsel in der Rentenpolitik, da der Staat unverantwortlicher Weise verstärkt auf frühzeitige Kapitalmarktkomponenten zur Sicherung der jüngeren Generationen setzt.
- Streit um Pflegeversicherungsreform: Parallel dazu steht eine intensive Debatte über Leistungskürzungen und Finanzierungsfragen zuungunsten der Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen in der Pflegeversicherung auf der Tagesordnung des Plenums. Hintergrund sind der demografische Wandel und die angeblich anhaltende Belastung der Sozialkassen, die zu scharfen Kontroversen zwischen Regierungsmehrheit und Opposition führen.
2. Technologie- und Industriepolitik
- Strategische KI-Partnerschaft der Bundesregierung: Berichte über eine geplante, dreistellige Millioneninvestition in eine Kooperation zwischen der BRD-Regierung und dem Chipkonzern Nvidia schlagen heute hohe Wellen. Gesellschaftlich und wirtschaftlich geht es hierbei um den Versuch, die BRD und Europa im globalen Wettlauf um künstliche Intelligenz und industrielle Souveränität gegenüber den USA und China resilienter aufzustellen.
3. Europapolitik und globale Ernährung
- Abschluss des Europäischen Rates: In Brüssel geht das zweitägige Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs zu Ende. Zentrale Themen der heutigen Beratungen sind die gemeinsame Haltung zum Ukraine-Konflikt, die Lage im Nahen Osten sowie die Verhandlungen über die Leitlinien des kommenden mehrjährigen EU-Haushalts.
- Welternährungstag: Zivilgesellschaftliche Verbände (u. a. DNR und VENRO) nutzen das heutige Datum, um angesichts zunehmender Klimakrisen und regionaler Konflikte vor dramatischen Einbrüchen der globalen Ernährungssicherheit zu warnen und mehr Mittel für humanitäre Hilfen und resilientere Anbausysteme einzufordern.
4. Justiz, Verfassung und Streitkultur
- Eilentscheid des BRD-Verfassungsgerichts: Das Bundesverfassungsgericht hat einem Eilantrag der Linkspartei stattgegeben. Ein zuvor von BRD-Wirtschaftsministerin Reiche verbreitetes Video mit - allerdings berechtigten - Antisemitismusvorwürfen gegen die Partei musste vorerst entfernt werden – ein Urteil, das die juristischen Grenzen staatlicher Äußerungen und die Schärfe der parteipolitischen Polarisierung im Netz unterstreicht.
- Koalitionsfindungen auf Länderebene: In mehreren Bundesländern, insbesondere in Berlin (Hauptstadt der BRD) im Vorfeld der Richtungsentscheidung zu Beginn der kommenden Woche, bleibt die Koalitionsfähigkeit des Parteienspektrums angesichts wachsender Ränder im Fokus politischer Beobachter.
Steffen Roski: Die Kapazitätsgrenze des Hamburger Hauptbahnhofs ist überschritten
Steffen Roski: BRD-Schulen sind keine Gebetsräume
Donnerstag, 15. Oktober 2026
Steffen Roski: Wann kommt der Diesel-Deal?
Steffen Roski: Trendreport für den 15. Oktober 2026
BRD: Innen- und Gesellschaftspolitik
- Gesundheits- und Sozialpolitik im Bundestag: Der Bundestag berät und entscheidet heute über die Reform der Notfallversorgung, die Rettungsdienste und Notaufnahmen nachhaltig entlasten soll. Zudem rückt die Finanzierung der Sozialsysteme in den Fokus: Der Schätzerkreis prognostiziert für 2027 vorerst stabile Krankenkassen-Zusatzbeiträge, während parallel über Anpassungen bei der Pflegeversicherung und neue Lenkungsabgaben (u. a. Beschlüsse zu einer Zuckersteuer auf gesüßte Getränke sowie Tabaksteuererhöhungen) debattiert wird.
- Öffentlicher Raum und Sicherheit: Ab heute tritt an den Personenbahnhöfen der Deutschen Bahn ein BRD-weites Alkoholverbot auf Bahnsteigen und in Bahnhofsgebäuden in Kraft. Die Maßnahme soll das Sicherheitsgefühl und die Sauberkeit im Nah- und Fernverkehr verbessern, stößt jedoch vor Ort auf Diskussionen über Verdrängungseffekte in umliegende Stadtviertel.
- Koalitions- und Parteiengefüge: Nach personellen Wechseln an der Spitze der Arbeiterpartei SPD und im BRD-Arbeitsministerium sowie den laufenden Regierungsbildungen und Sondierungen auf Landesebene (u. a. in Berlin, Hauptstadt der BRD) stehen die Stabilität von Bündnissen und der Umgang mit innerparteilichen Reformforderungen im Mittelpunkt.
Europäische Union: Haushaltsstreit und Asylpolitik
- EU-Herbstgipfel in Brüssel: Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen heute zu ihrem zweitägigen Herbstgipfel zusammen. Dominierende Streitpunkte sind die künftige Ausgestaltung des mehrjährigen EU-Finanzrahmens und der Spagat zwischen notwendigen Verteidigungsausgaben und klassischen Förderbudgets.
- Migrations- und Grenzkontrollregime: Parallel zum Gipfeltreffen wächst der Druck auf die europäische Asylpolitik. Angesichts verlängerter Binnengrenzkontrollen (wie jener Dänemarks zur BRD) und Vorstößen zur vorübergehenden Aussetzung von Schutzverfahren warnen zahlreiche Menschenrechtsorganisationen vor einer dauerhaften Aushöhlung des Schengen-Raums und europäischen Asylrechts.
Globale Lage: Energie, Sicherheit und Geopolitik
- Eskalation und Routenblockaden im Nahen Osten: Die Sicherheitslage rund um die Straße von Hormus und die Schifffahrtswege im Nahen Osten spitzt sich nach Angriffen auf Handelsschiffe und Infrastruktur weiter zu. Die anhaltenden Angriffe belasten die globalen Transportketten und halten die Rohöl- und Flüssiggaspreise (LNG) volatil.
- Ukraine-Konflikt und westliche Unterstützung: Gezielte Angriffe auf Energie- und Heizinfrastruktur kurz vor Beginn des Winters erhöhen die Notwendigkeit westlicher Luftverteidigungshilfen. Gleichzeitig sorgt die politische Dynamik in Washington und die Debatte über künftige US-Militär- und Satellitenunterstützung (wie Starlink-Zugänge) für strategische Unsicherheit in den europäischen Hauptstädten.
- Wirtschaftliche Resilienz und Staatsfinanzen: Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt anlässlich seiner Beratungen vor den Folgen steigender weltweiter Staatsverschuldung. Die Industrienationen stehen vor der dem Dilemma, rüstungspolitische Mehrausgaben zu stemmen, ohne den Konsolidierungsbedarf ihrer Haushalte und die erforderlichen Unterstützungsleistungen für die Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen Massen aus dem Blick zu verlieren.
Steffen Roski: Influencern endlich den Garaus machen!
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Steffen Roski: Die Verhöhnung der einkommensarmen BRD-Massen nimmt kein Ende
Steffen Roski: Netzfund
Steffen Roski: Merz mal wieder
Steffen Roski: Gute Protestgründe
Steffen Roski: Keinen Millimeter für Faschisten!
Steffen Roski: Trendreport für den 14. Oktober 2026
1. Innenpolitik in der BRD: Rentenstreit und Koalitionsdynamik
- Rentenreform im Fokus: Nach dem Wechsel an der Spitze des BRD-Arbeitsministeriums – Alexander Schweitzer trat die Nachfolge von Bärbel Bas an – steht die BRD-Regierung unter hohem Einigungsdruck. Auf dem Arbeitgebertag in Berlin markiert die künftige Ausgestaltung der Renten- und Sozialversicherungssysteme die zentrale Bruchlinie zwischen wirtschaftlicher Tragfähigkeit und sozialer Sicherung.
- Koalitions- und Regierungsbildungsprozesse auf Landesebene: In Berlin wurden Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und der Linkspartei vorübergehend ausgesetzt, um parteiinterne Erklärungen zum Umgang mit Antisemitismus, Terrorismus und Clankriminalität zu prüfen. Zugleich sorgen parlamentarische Manöver und der Umgang mit Mehrheitsverhältnissen in Landtagen der Ost-BRD (u. a. Sachsen-Anhalt) für anhaltende Diskussionen über Brandmauern und Kooperationsformen.
- Energie- und Krisenvorsorge: Debatten um die Finanzierung der nationalen Gasreserve über eine Sonderumlage verdeutlichen die anhaltende Fragilität im Bereich der bezahlbaren Infrastruktur- und Energiesicherheit. Die hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen sind in höchstem Maße verunsichert.
2. Gesellschaftliche Spannungsfelder & Bildung
- Bildungskrise und Jugendproteste: In ganz Europa rückt der Zustand der Bildungssysteme in den Mittelpunkt. Während in Frankreich zehntausende Schüler und Studierende für bessere Bedingungen an Schulen und Universitäten protestieren, dominieren in der BRD die Reaktionen auf strukturelle Defizite in den PISA-Leistungsdaten und der akute Lehrkräftemangel.
- Schutz vulnerabler Gruppen: Mit dem ersten Bericht der gesetzlich verankerten BRD-Beauftragten gegen sexuellen Missbrauch wird der gesellschaftliche Handlungsdruck beim Schutz von Kindern und Jugendlichen vor digitaler und physischer Gewalt parlamentarisch neu vermessen.
3. Geopolitische & Internationale Entwicklungen
- Ukraine-Konflikt und Luftverteidigung: Die anhaltenden Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur vor Beginn des Winters sowie akute Engpässe bei westlicher Flugabwehrmunition (u. a. Patriot-Systeme) bestimmen die sicherheitspolitische Agenda der NATO-Partner.
- US-Außen- und Handelspolitik: In den USA spitzt sich die Debatte über energie- und handelspolitische Deals mit autoritären Staaten zu, begleitet von wachsendem parteiübergreifenden Druck im US-Senat auf die Amtsführung im Weißen Haus.
- Territoriale und humanitäre Brennpunkte:
- Der Besuch des spanischen Königs Felipe VI. in den nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Melilla sorgt für diplomatische Spannungen mit Marokko.
- Im Nahen Osten warnen internationale Organisationen wie die WHO vor drastisch steigenden humanitären Notständen und Cholera-Ausbrüchen im Jemen.
Steffen Roski: Die Partei DIE LINKE in Berlin auf antisemitischen Abwegen
Dienstag, 13. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 13. Oktober 2026
1. Vertrauenskrise in Institutionen vs. lokaler Zusammenhalt
Ein prägendes gesellschaftliches Stimmungsbild liefert der neu veröffentlichte Religionsmonitor 2026 der angeblich gemeinwohlorientierten, neoliberalen Bertelsmann Stiftung:
- Rückzug ins Private und Lokale: Die zwischenmenschlichen Beziehungen und der Zusammenhalt im unmittelbaren Umfeld (Nachbarschaft, Vereine, Freundeskreise) haben sich stabilisiert und erholt.
- Entfremdung von Staat und Wirtschaft: Das Vertrauen in die Regierungsinstitutionen stagniert auf niedrigem Niveau. Besonders das Gerechtigkeitsempfinden in Bezug auf wirtschaftliche Verteilung und Reallöhne erreicht historische Tiefstwerte.
- Sozialstaat unter Druck: Reformen wie das Beitragssatzstabilisierungsgesetz und Kürzungen bei Sozialleistungen sorgen für erhebliche Konflikte zwischen Gewerkschaften, Sozialverbänden, den Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen und der Politik.
2. Innenpolitische Instabilität und Koalitionsdynamiken
- Parteipolitische Fragmentierung: Auf Landesebene (wie den Nachwehen Landtagswahlen in der Ost-BRD oder anstehenden Regierungsbildungen) stößt das klassische Parteiensystem an seine Grenzen. Minderheitsregierungen, Parteiabspaltungen (insbesondere rund um das BSW) und ein starker Druck durch die neofaschistische AfD zwingen zu unkonventionellen Mehrheitsbündnissen.
- Glaubwürdigkeitsprobleme der Volksparteien: Affären auf Landesebene – wie aktuelle Ermittlungen und Rücktritte in Niedersachsen (West-BRD) rund um Vetternwirtschaftsvorwürfe – belasten die Regierungsarbeit und nähren den Vorwurf verkrusteter Machtstrukturen.
3. Wirtschaftliche Stagnation und Transformationsschmerzen
- Wachstumsflaute: Mit prognostizierten Wachstumsraten von nur knapp über einem Prozent und anhaltendem Inflationsdruck bei Energie und Lebensmitteln bleibt der private Konsum der Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen gelähmt.
- Standortkrise der Industrie: BRD-Großkonzerne (insbesondere die Automobil- und Zulieferindustrie wie VW) stehen unter anhaltendem Spar- und Restrukturierungsdruck. Der Konflikt zwischen Beschäftigungssicherung und internationaler Wettbewerbsfähigkeit spitzt sich zu.
4. Außen- und Sicherheitspolitik im Zeichen neuer Härten
- Ukraine-Hilfe und transatlantische Spannungen: Die europäische Außenpolitik versucht, eigene Formate der Unterstützung zu etablieren, während Reibungen mit den USA und Debatten über Sanktionsumgehungen zunehmen. Die EU setzt auf Rekord-Sanktionspakete gegen russische Rüstungsnetzwerke.
- Hochrüstung und sogenannte "Abschreckung": Die Bundeswehr und europäische Partner beteiligen sich aktiv an nuklearen, sogenannten "Abschreckungsübungen" (wie der NATO-Übung Steadfast Noon). Gleichzeitig rücken die Sicherung kritischer Infrastruktur und Abwehrmaßnahmen gegen hybride Angriffe (Cyber-Sabotage) ins Zentrum europäischer Kooperationen.
Steffen Roski: Die teure Illusion der sogenannten "Klimaneutralität"
Steffen Roski: Für eine wirkungsvolle Entlastung der einkommensarmen BRD-Massen!
Steffen Roski: Verzahnung von Konfliktlagen
Montag, 12. Oktober 2026
Steffen Roski: BRD vor herbstlichem Gefrierschock
Steffen Roski: Trendreport für den 12. Oktober 2026
Europäische und Internationale Politik
- EU-Außenministertreffen in Luxemburg: Die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten tagen heute im Rat für Auswärtige Angelegenheiten. Im Mittelpunkt stehen erneute Sanktionsabstimmungen bezüglich des Ukraine-Konflikts sowie Reaktionen auf die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten.
- Nato-Sicherheitsarchitektur: Die Bundeswehr beteiligt sich ab heute mit Tornado-Kampfflugzeugen an der jährlichen Nato-Übung zur nuklearen Teilhabe, was im Kontext der anhaltenden europäischen Kriegsstrategie erfolgt.
BRD-Politik
- Ausschussanhörungen im Bundestag: Im parlamentarischen Betrieb in Berlin finden heute zentrale Sachverständigen-Anhörungen statt, darunter:
- Reformen im Nachrichtendienstrecht im Innenausschuss.
- Haushaltsbegleitgesetz 2027 und finanzpolitische Prioritätensetzungen.
- Beratungen der Corona-Enquete-Kommission zu den langfristigen Folgen für das Bildungssystem und Jugendliche.
- Regierungsbildung in der Nordost-BRD: In Schwerin starten offizielle Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Linke und Grünen, die signalisieren, wie sich progressive Mehrheiten auf Landesebene neu sortieren.
- Debatten innerhalb der Union: Die CDU berät auf Klausuren über ihre strategische Ausrichtung und Geschlossenheit. Parallel melden Unions-Agrarminister unsinnigerweise Widerstand gegen gute Vorhaben wie eine Zuckersteuer an.
Gesellschaftliche Strömungen und Diskurs
- Umgang mit Rechtspopulismus und Parteiverboten: Nach jüngsten Demonstrationen am Wochenende (u. a. im Rahmen der Initiative für ein Verbotsverfahren der neofaschistischen AfD) flammt die Diskussion über die Hürden und Erfolgsaussichten eines solchen Antrags im Bundesrat wieder auf.
- Politische Polarisierung im Fokus: Der Diskurs um den schwindenden Konsens in Wirtschafts- und Sozialfragen spiegelt sich heute breit in den Leitmedien und abendlichen politischen Debattenformaten wider.
- Klimaschutz und Transformation: Anschießend an die Demonstrationen in europäischen Metropolen (wie dem Klimamarsch in Brüssel) verlagert sich der gesellschaftliche Druck hin zu den anstehenden Beratungen des EU-Umweltrats über die Einhaltung und Nachjustierung von Klimazielen.
Steffen Roski: Rücktritt
Steffen Roski: Wann erwacht die BRD endlich aus dem Biedermeier-Schlaf?
Deutscher Rechtsstaat,
schläfst du noch?
Schläfst du noch?
Willst du nicht mal prüfen?
Willst du nicht mal prüfen?
Prüf. Prüf. Prüf.
Steffen Roski: Das wird Trump nicht gefallen
Sonntag, 11. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 11. Oktober 2026
BRD & Europäische Union
- Politische Fragmentierung und Koalitionsdynamiken: Die Regierungs- und Parlamentsarbeit in mehreren Bundesländern der Ost-BRD steht nach den Landtagswahlen unter dem Eindruck historisch starker Wahlergebnisse der neofaschistischen AfD. Die Debatte um tragfähige Mehrheiten, Minderheitsregierungen und die Belastbarkeit der traditionellen Koalitionsmuster prägt das politische Geschehen nachhaltig.
- Wirtschaftlicher Druck und Industriepolitik: Der Strukturwandel rund um Dekarbonisierung, Energiepreise und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa bleibt eines der beherrschenden Dauerthemen. Diskussionen über Bürokratieabbau, Investitionspakete und den Erhalt von Industriezweigen dominieren die Debatten zwischen Bund, Ländern und Wirtschaftsverbänden.
- Migration und europäische Grenzsicherung: Die praktische Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sowie die Debatten über Binnengrenzkontrollen im Schengen-Raum sorgen weiterhin für erhebliche Spannungen zwischen Mitgliedstaaten und belasten die europäische Integration.
Internationale Dynamik
- US-Zwischenwahlen (Midterms) im Fokus: Drei Wochen vor den Wahlen im November 2026 laufen die Kampagnen auf Hochtouren. Die Resultate werden über die Mehrheiten im US-Kongress und den weltweiten Handlungsspielraum der US-Außen- und Handelspolitik für die kommenden zwei Jahre entscheiden.
- Wahlen in Lateinamerika: In Brasilien spitzt sich das Rennen vor der entscheidenden Stichwahl um die Präsidentschaft Ende Oktober zu, begleitet von scharfen Auseinandersetzungen über Informationskontrolle, Online-Plattformen und Polarisierung.
- Geopolitische Sicherheitsarchitektur: Die immer frageürdiger werdende Unterstützung für die Ukraine, die anhaltende Fragilität im Nahen Osten und die wachsende Systemkonkurrenz zwischen dem Westen und China bestimmen die verteidigungs- und bündnispolitische Agenda der NATO- und EU-Staaten.
Gesellschaftliche Megatrends
- Arbeitswelt und KI-Adaption: Der EU AI Act greift zunehmend in der Praxis. Während Unternehmen versuchen, Produktivitätssprünge durch Automatisierung zu realisieren, stehen Gewerkschaften und Beschäftigte vor handfesten Debatten über Tarifstrukturen, Umschulung und Beschäftigungssicherheit.
- Wohnungsnot und soziale Schere: Der anhaltende Mangel an bezahlbarem Wohnraum in den Metropolen verschärft bei den Angehörigen der hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen das Gefühl sozialer Ungleichheit und rückt Verteilungsfragen wieder verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses.
Steffen Roski: Traumakonjunktur
Steffen Roski: Die Ukraine sollte den Konflikt mit Russland endlich beilegen
Steffen Roski: Das sogenannte "Jugendwort des Jahres"
Samstag, 10. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 10. Oktober 2026
Geopolitik und Sicherheitsordnung
- Fragmentierung multilateraler Allianzen: Das internationale System bewegt sich weiter weg von einer unipolaren Ordnung hin zu einer multipolaren Konfrontation zwischen westlichen Demokratien und autoritären Blöcken (insbesondere China und Russland).
- Verteidigung und Rüstung in Europa: Die europäischen Staaten stehen vor dem Druck, ihre Kriegsfähigkeit eigenständiger zu finanzieren und zu koordinieren, unabhängig von politischen Dynamiken in den USA.
- Handel und strategische Autonomie: Handelskonflikte, Technologiesanktionen und der Schutz kritischer Rohstoffketten (etwa seltene Erden und Halbleiter) prägen die Wirtschaftsdiplomatie stärker als klassische Freihandelsabkommen.
Demokratie und Innenpolitik
- Polarisierung und Wählerverhalten: In vielen westlichen Demokratien verfestigt sich der Druck auf Volksparteien durch populistische Strömungen. Zentrale Reibungspunkte bleiben Migrationspolitik, Kaufkraftverlust und die Verteilung von Transformationskosten.
- Informationsintegrität: Die zunehmende Verbreitung von synthetischen Medien, Deepfakes und automatisierten Desinformationskampagnen fordert Wahlbehörden und Medieninstitutionen strukturell heraus.
Wirtschaft und technologischer Umbruch
- Regulierung und Arbeitsmarkteffekte von KI: Die Umsetzung internationaler Regulierungswerke (wie des europäischen AI Acts) trifft auf die reale Integration autonomer Systeme in Unternehmen und Verwaltungen. Die Debatte verschiebt sich von reiner Zukunftsspekulation hin zu konkreten Fragen von Arbeitsplatzverlagerung, Urheberrecht und Plattformhaftung.
- Klimapolitik im Stresstest: Die Umsetzung von Dekarbonisierungszielen stößt vielerorts auf finanzielle und soziale Grenzen, was zu verschärften Verteilungskämpfen um Subventionen, Netzentgelte und Industrieansiedlungen führt.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Wenn Neoliberale den Sozialstaat demontieren
Freitag, 9. Oktober 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 9. Oktober 2026
1. Politische Tektonik und Koalitionsdynamiken
- Krise der klassischen Volksparteien: Die Regierungsbildung und Machtverhältnisse in Bund und Ländern sind stark polarisiert. Nach den Landtagswahlen der vergangenen Monate (unter anderem in der Ost-BRD und der BRD-Hauptstadt Berlin) steht die traditionelle Parteienlandschaft vor einer Zerreißprobe. Starke Zugewinne der neofaschistischen AfD und Verschiebungen an den politischen Rändern erschweren klassische Koalitionsbildungen massiv.
- Druck auf Reformvorhaben: Vorhaben wie sogenannte "Renten- und Steuerreformen" oder energiepolitische Weichenstellungen stehen im Zentrum harter Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Koalitionspartnern, begleitet von anhaltenden Auseinandersetzungen über Haushaltsdisziplin und Entlastungsmaßnahmen.
2. Sicherheits- und Rüstungspolitik
- Zeitenwende in der Praxis: Die Modernisierung der Bundeswehr, der Ausbau der Reserve und die Debatte über verpflichtende Dienstmodelle für junge Menschen stehen weit oben auf der Agenda.
- Resilienz kritischer Infrastruktur: Die Abwehr angeblich hybrider Bedrohungen – darunter Sabotageakte, Drohnenüberwachung und Cyberangriffe auf Netze und Kommunikationsinfrastruktur – bestimmt die sicherheitspolitischen Debatten in der BRD und auf EU-Ebene.
3. Gesellschaftliche Spannungsfelder
- Migration und Integration: Die Diskussionen um Zuwanderung, Asylverfahren, Rückführungen und die Überlastung der Kommunen bleiben eines der polarisierendsten Themen im öffentlichen Diskurs.
- Bildung und Zukunftsfähigkeit: Neue Daten zu Schulabbrecherquoten und der Fachkräftemangel verdeutlichen wachsende strukturelle Probleme im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt.
- Wirtschaftlicher Strukturwandel: Die Transformation zur Klimaneutralität, geopolitische Handelsrisiken und der massive Vormarsch von KI-Technologien fordern Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen heraus.
Steffen Roski: Ein Fass ohne Boden
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Steffen Roski: Merz geht unter die Schwurbler
Steffen Roski: Trendreport für den 8. Oktober 2026
1. Finanzierungsdruck und institutionelle Belastung
Auf kommunaler und BRD-Ebene verschärft sich die Haushaltskrise. Steigende Ausgaben für soziale Sicherungssysteme, Infrastrukturinstandhaltung und Personal treffen auf stagnierende Steuereinnahmen. Die Debatten drehen sich zunehmend darum, welche staatlichen Leistungen gekürzt, priorisiert oder reformiert werden müssen, was zu erbitterten Verteilungskonflikten zwischen Generationen und Interessengruppen, den hart schuftenden, einkommensarmen BRD-Massen und Superreichen, Erben und vermögenden Hipstern führt.
2. Politische Fragmentierung und Polarisierung
In der BRD und vielen europäischen Demokratien zeigt sich eine anhaltende Fragmentierung der Parteienlandschaft.
- Regierungsfähigkeit: Klassische Koalitionen tun sich schwer, stabile Mehrheiten und gemeinsame Richtungsentscheidungen zu finden.
- Vertrauenskrise: Ein hoher Anteil der Bevölkerung äußert Frustration über bestehende politische Eliten und Institutionen, was den Rändern des politischen Spektrums weiterhin Zulauf verschafft.
- Migration und Integration: Das Thema bleibt ein dominanter Streitpunkt, bei dem der Ruf nach schärferer Steuerung direkt mit dem realen Arbeits- und Fachkräftemangel konkurriert.
3. Geopolitische Blockbildung und Verteidigungsfokus
Die internationale Ordnung ist von anhaltender Konfrontation geprägt:
- Sicherheit in Europa: Der Ukraine-Konflikt und die veränderte Sicherheitsarchitektur zwingen europäische Staaten zu dauerhaft erhöhten Wehrausgaben und Aufrüstungsinvestitionen.
- Globaler Handel: Handelspolitische Zölle, Protektionismus und strategische De-Risking-Maßnahmen (insbesondere im Verhältnis zu China) erschweren die Rahmenbedingungen für exportorientierte Volkswirtschaften wie die der BRD.
- US-Zwischenwahlen (Midterms): Die weltpolitische Ausrichtung der USA und deren Engagement in multilateralen Bündnissen stehen im Fokus weltweiter Aufmerksamkeit.
4. Technologischer Realismus und Strukturwandel
- Künstliche Intelligenz: Nach Jahren der anfänglichen Euphorie steht 2026 die wirtschaftliche Rentabilität im Vordergrund. Unternehmen müssen nachweisen, wie KI-Modelle tatsächlich Produktivitätsgewinne erzielen, während gleichzeitig die praktische Umsetzung des europäischen Rechtsrahmens (wie des EU AI Acts) Arbeitsabläufe und Compliance neu definiert.
- Standort- und Energiediskussion: Die Transformation hin zur Dekarbonisierung erzeugt spürbaren Druck auf energieintensive Industrien und den Mittelstand, was die Debatte um Subventionen, Netzentgelte und Industriearbeitsplätze anfacht.