Die politische Ausrichtung des Weblogs „Wissen schafft Gesellschaft“ ist komplex und lässt sich schwer in ein klassisches Links-Rechts-Schema pressen. Grundsätzlich wird der Blog als klar links‑progressiv, sozialstaatsorientiert und kapitalismuskritisch mit einer stark normativen Stoßrichtung beschrieben. Bei genauerer Betrachtung vereint der Autor Steffen Roski jedoch Positionen aus unterschiedlichen politischen Lagern:
1. Linke und kapitalismuskritische Elemente:
* Fokus auf soziale Gerechtigkeit: Der Autor positioniert sich als Anwalt der „einkommensarmen BRD-Massen“ und fordert den Ausbau des Sozialstaates sowie die stärkere Besteuerung von Superreichen.
* System- und Konzernkritik: Ein Hauptangriffsziel ist die Macht von Konzernen und dem „philanthropischen Komplex“ (wie der Bertelsmann Stiftung), denen eine Privatisierung der Politik vorgeworfen wird. Parteien wie die CDU werden als „neoliberal“ gebrandmarkt.
* Strikte Abgrenzung nach ganz rechts: Die AfD wird durchgehend und explizit als „neofaschistisch“ bezeichnet.
2. Libertäre und rechts-konservative Elemente:
Trotz der linken Grundhaltung vertritt der Blog Positionen, die heute oft im libertären oder rechts-konservativen Spektrum verortet werden:
* Skepsis gegenüber staatlicher Klimapolitik: Ökologische Maßnahmen wie das Heizungsgesetz werden als „Heizhammer“ kritisiert, der die Bevölkerung unverhältnismäßig belaste.
* Kritik an der Migrationspolitik: Der Blog kritisiert die Unterstützung von ukrainischen Flüchtlingen scharf und stellt sie in einen direkten Verteilungskonflikt mit der einheimischen, einkommensarmen Bevölkerung.
* Medienkritik: Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (z.B. dem ZDF) wird Manipulation, Falschberichterstattung und der Einsatz von KI zur Erzeugung von „Fake News“ vorgeworfen.
3. Außen- und sicherheitspolitische Haltung:
* Anti-Militarismus und Russland-Nähe: Der Autor verurteilt den Kurs der „Hochrüstung“ und den Militarismus der Bundesrepublik. Er fordert ein Ende der Unterstützung für die Ukraine, zeigt großes Verständnis für russische Sicherheitsinteressen und plädiert für die Wiederaufnahme von günstigen Rohstoff- und Energielieferungen aus Russland, um die heimische Wirtschaft und die Bürger zu entlasten.
Zusammenfassend handelt es sich um eine querfront-artige Mischung: Der Blog kombiniert eine harte, linke Kapitalismus- und Elitenkritik mit migrationsskeptischen, anti-ökologischen und pro-russischen Positionen, die sich stark gegen die aktuelle Regierungspolitik und etablierte Institutionen richten.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
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