Samstag, 23. Mai 2026

Steffen Roski: Angehörige der sogenannten "Generationen Z und Alpha" ertragen keine epischen Filmeinstellungen

Die Aufmerksamkeitsspanne der Angehörigen der sogenannten "Generationen Z und Alpha" nimmt immer weiter ab. Die Lektüre der Romane etwa von Marcel Proust, James Joyce, Thomas Mann und Thomas Pynchon kommt bei diesen durch enervierenden Social-Media-Konsum Geschädigten schon erst gar nicht mehr infrage. Auch im Kino sind diesen Derangierten epische Einstellungen zuwider. Die herkömmliche, reale Geschwindigkeit eines Films ist diesen Lifestyle-Zombies viel zu langsam und löst entsprechend minime Dopamindosen aus. Wie Junkies sind sie abhängig von genau diesem Glückshormon, welches beim schnellen Swipen oder Scrollen von Onlinevideos mit raschen Schnitten in ihren Schrumpfhirnen als Belohnung generiert wird. Darauf haben Kinobetreiber längst reagiert und zeigen entsprechend Filme in doppelter Geschwindigkeit, um die Faulenzer und Tunichtgute in die Lichtspielsäle zu locken.

Bild KI-generiert.

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