Sonntag, 22. Februar 2026

Steffen Roski: Trendreport für den 22. Februar 2026

1. Geopolitik: Die "Unberechenbarkeit" als Konstante
Das dominante Thema im globalen Diskurs ist die zweite Amtszeit von Trump. Nach dem gestrigen Urteil des US Supreme Court, das einige seiner Zölle für rechtswidrig erklärte, reagiert Washington heute mit einer Verschärfung des Tons.
 * Zoll-Poker: Trump hat angekündigt, die globalen Zollsätze auf 15 % zu erhöhen. Das sorgt heute für massive Verunsicherung an den europäischen Märkten und in der Exportwirtschaft.
 * Transatlantische Drift: In Europa wächst die Erkenntnis, dass man sich strategisch und wirtschaftlich emanzipieren muss. Der Trend geht weg vom "Warten auf den nächsten Tweet" hin zu einer eigenständigen Handels- und Sicherheitspolitik.
2. BRD: Zwischen Reformstau und Innovationsdruck
In der BRD steht der heutige Tag im Zeichen des Jahreswirtschaftsberichts 2026.
 * Wirtschaftliche Resilienz: Die BRD-Regierung setzt massiv auf KI-Plattformen, um Bürokratie abzubauen und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Die BRD hat kürzlich internationale Preise für KI-gestützte Verwaltung gewonnen – ein seltener Lichtblick im sonst zähen Reformprozess.
 * Soziale Gerechtigkeit: Die Debatte über die Schere zwischen Arm und Reich verschärft sich. Laut aktuellen Umfragen (ARD-BRD-Trend) fordern die Bürger mehr Transparenz und Entlastung bei Steuern, während Vorschläge wie die Abschaffung der "Rente ab 63" auf massiven Widerstand stoßen.
3. Gesellschaft: Die digitale Vertrauenskrise
Ein leiserer, aber tiefgreifender Trend ist die Erosion des Vertrauens in klassische Medien.
 * Direktkommunikation: Viele Akteure umgehen Journalisten und kommunizieren direkt über Podcaster oder KI-gestützte Kanäle.
 * KI im Alltag: Während ChatGPT und andere KIs mittlerweile als Informationsquellen etabliert sind, wird heute verstärkt über die Auswirkungen auf akademische Berufe diskutiert. Die Frage ist nicht mehr, ob KI Jobs verändert, sondern wie schnell die soziale Absicherung darauf reagiert.
4. Klima und Energie: Realismus statt Idealismus
Nachdem das 1,5-Grad-Ziel faktisch als nicht mehr erreichbar gilt, verschiebt sich der Fokus heute auf Anpassung und Resilienz. In der BRD wird intensiv über die Sicherung kritischer Rohstoffe und die Unabhängigkeit von China debattiert, da der Außenhandel in diesem Bereich als strukturelle Schwachstelle identifiziert wurde.

Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Sie sind herzlich zu Kommentaren aufgefordert und eingeladen!