Wissen schafft Gesellschaft - Weblog von Steffen Roski
Mein Blog befasst sich in einem umfassenden Sinn mit dem Verhältnis von Wissen, Wissenschaft und Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die Aktivitäten des Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Steffen Roski: Mal wieder Wissenschaftsbetrug
Steffen Roski: Sachsen-Anhalts Niedergang
Steffen Roski: Trendreport für den 28. Januar 2026
1. BRD: BRD-weiter Hochschulaktionstag
An über 60 Standorten gehen heute Studierende und Hochschulbeschäftigte auf die Straße. Im Rahmen der laufenden Tarifrunde der Länder fordern sie unter dem Motto „Alle zusammen für bessere Arbeits- und Studienbedingungen“ das Ende von Kettenbefristungen und eine bessere Ausfinanzierung der Wissenschaft. In Städten wie Leipzig kommt es durch Warnstreiks bereits zu spürbaren Einschränkungen im Universitätsbetrieb.
2. Geopolitische Zerreißprobe: Die "Trump-Wende"
Die internationale Agenda wird massiv von der Politik der zweiten Trump-Administration beeinflusst:
* Wirtschaftskrieg & Grönland: In Davos sorgte Trump für Unruhe mit Drohungen über Zölle gegen NATO-Partner und Spekulationen über eine „Grönland-Wende“.
* Proteste in den USA: In Minnesota findet heute ein Generalstreik statt. Tausende Menschen protestieren gegen Massendeportationen und den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE.
* Lateinamerika: Mit der Vereidigung des von Trump unterstützten Präsidenten Asfura in Honduras festigt sich ein neuer politischer Block in der Region.
3. Brennpunkte: Ukraine und Syrien
* Ukraine: Nach einer russischen Drohnenoperation havarierte ein Passagierzug in der Region Charkiw. gab mehrere Tote. Die Lage bleibt extrem angespannt.
* Syrien: Im Nordosten wird eine Waffenruhe zwischen den syrischen Streitkräften und den Kurden (SDF) verlängert, um den von den USA unterstützten Transfer von IS-Gefangenen in den Irak zu ermöglichen. Gleichzeitig droht in Kobane eine humanitäre Katastrophe durch die Belagerung syrischer Truppen.
4. Wirtschaft & Technologie
* Fed-Zinsentscheid: Um 20:00 Uhr (MEZ) blickt die Finanzwelt auf Jerome Powell. Die US-Notenbank entscheidet heute über den Leitzins, was nach der Senkung im Dezember 2025 die Richtung für die globalen Märkte im ersten Quartal 2026 vorgeben wird.
* Digitaler Jugendschutz: Die US-Handelsbehörde FTC hält heute einen Workshop zu Altersverifikations-Technologien ab – ein Thema, das angesichts verschärfter Regulierung für Plattformen weltweit von Bedeutung ist.
5. Gesellschaftliche Trends & Gedenken
* Gedenkkultur: Im Nachgang zum gestrigen 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz warnen Staatschefs und Überlebende weltweit vor einem wachsenden Antisemitismus und gesellschaftlicher Polarisierung.
* Arbeitswelt: Statistiken zeigen heute einen Trend zu höherer Qualifikation bei jungen Frauen im Vergleich zu Männern, während gleichzeitig die Debatte über Fachkräftemangel und „Skill-based Recruiting“ (Fähigkeiten vor Titeln) an Fahrt gewinnt.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: BRD-Katastrophenwinter
Steffen Roski: EU-Indien-Deal
Steffen Roski: Freut euch des Lebens, solange es noch geht
Dienstag, 27. Januar 2026
Steffen Roski: Richtig viel Money
Steffen Roski: Trendreport für den 27. Januar 2026
1. Gesellschaftliches Gedenken: 81 Jahre Befreiung von Auschwitz
Der 27. Januar ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. In der gesamten BRD und international finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt.
* Zentrale Gedenkreden: Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman ist als Gastrednerin geladen. Während viele lokale Gedenkfeiern heute stattfinden (z. B. in Sachsenhausen oder Neuengamme), findet die offizielle Gedenkstunde im Bundestag dieses Jahr meist am darauffolgenden Plenartag (Mittwoch, 28. Januar) statt.
* Diskurs: Historiker und Bildungseinrichtungen warnen heute verstärkt vor einer Rückkehr eugenischer Denkweisen und diskutieren den Umgang mit Antisemitismus und Rassismus in einer sich wandelnden politischen Landschaft.
2. Politische Brennpunkte in der BRD und der EU
* KI und Digitale Gewalt: Die EU-Kommission steht heute im Fokus, da Untersuchungen gegen Plattformen wie X (ehemals Twitter) wegen KI-generierter Inhalte (Grok) und sexualisierter Deepfakes intensiviert werden. Es wird debattiert, ob nationale Strafrechte diese Bilder explizit als sexualisierte Gewalt anerkennen müssen.
* Migrationsdebatte: In der Innenpolitik sorgt ein Positionspapier der CSU-Landesgruppe für Diskussionen. Gefordert werden schärfere Regeln für Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan sowie eine Neubewertung des Schutzstatus für wehrfähige Ukrainer.
* Arbeitswelt der Zukunft: Politisch wird heute über die Flexibilisierung von Arbeitszeiten beraten (z. B. Höchstwochen- statt Höchstagesarbeitszeit) sowie über Modelle zur Senkung des angeblich hohen Krankenstandes.
3. Globale Entwicklungen und Nachhaltigkeit
* UN-Partnerschaftsforum (New York): Im UN-Hauptquartier beginnt heute das ECOSOC Partnership Forum 2026. Hier beraten Mitgliedstaaten und Organisationen darüber, wie die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bis 2030 durch innovative Partnerschaften beschleunigt werden können.
* Fokus Wasser (Dakar): In Senegal findet ein Expertentreffen zur Überprüfung des SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen) statt, um Empfehlungen für das UN-Wasserforum vorzubereiten.
* Geopolitische Analysen: Think-Tanks wie Chatham House diskutieren heute die Auswirkungen der US-Außenpolitik ("Imperial America") unter der aktuellen Regierung auf die Beziehungen zu Europa, Russland und China sowie das Erstarken rechtspopulistischer Parteien in Europa.
Was sich im Alltag seit Januar 2026 geändert hat:
Zur Erinnerung: Seit Anfang des Monats gelten einige neue Regelungen, die heute deinen Tag beeinflussen könnten:
* Das BRD-Ticket kostet nun 63 Euro.
* Der Mindestlohn liegt bei 13,90 Euro.
* In der Gastronomie gilt für Speisen wieder der reduzierte Steuersatz von 7 %.
* Bulgarien gehört seit dem 1. Januar offiziell zur Eurozone.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: BRD-Luftverschmutzung
Montag, 26. Januar 2026
Steffen Roski: Trendreport für den 26. Januar 2026
Internationale Spannungen und US-Innenpolitik
* Eskalation in den USA: In Minneapolis sorgt die Erschießung eines Demonstranten durch US-Bundesbeamte (ICE) für massive Unruhen und gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen Trump und demokratischen Gouverneuren. Die Debatte um staatliche Gewalt und das Recht auf Widerstand erreicht eine neue Intensität.
* Iran im Umbruch: Berichte über eine weitaus höhere Zahl an Todesopfern bei den anhaltenden Protesten im Iran (in die Zehntausende gehend) führen zu internationalen Aufrufen zur Unterstützung der Opposition.
* Geopolitische Brennpunkte: Die US-Luftangriffe in Venezuela und anhaltende Kämpfe in Syrien (Aleppo) fordern weiterhin viele Opfer und belasten die internationale Sicherheitsordnung.
BRD-Innenpolitik und Gesellschaft
* Debatte um das Recht auf Teilzeit: Ein Vorstoß der neoliberalen Union zur Einschränkung des Rechts auf Teilzeit sorgt für heftige Diskussionen. Während Befürworter Anreize für Vollzeit-Arbeit sehen wollen, warnen Kritiker vor einer Verschlechterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
* Nordsee-Gipfel in Hamburg: Die BRD-Regierung lädt zum ersten internationalen Gipfel ein, um den Ausbau der Offshore-Windkraft und die europäische Energieunabhängigkeit voranzutreiben. Die IG Metall fordert hierbei konkrete Auftragsgarantien für die Industrie.
* Wirtschaftliche Verteidigungsbereitschaft: Eine neue Studie des Instituts der BRD-Wirtschaft (IW) kritisiert, dass nur jedes vierte Unternehmen Notfallpläne für einen potenziellen Kriegsfall hat, was die Debatte um die "Gesamtverteidigung" befeuert.
Justiz und Kultur
* Prozessauftakt gegen "Sächsische Separatisten": Am OLG Dresden beginnt der Prozess gegen Mitglieder einer rechtsterroristischen Gruppe, die einen militärischen Arm der neofaschistischen AfD bildet.
* Vorbereitung auf den Gedenktag: Im Vorfeld des morgigen Holocaust-Gedenktags finden bundesweit Veranstaltungen statt, die sich auch mit der Aufarbeitung von NS-Verbrechen im Baltikum und der Rolle der Bundeswehr beschäftigen.
Was heute für Sie wichtig sein könnte:
In weiten Teilen der Ost-BRD und Berlins herrscht extreme Glätte. Der öffentliche Nahverkehr ist teilweise eingestellt, und es gibt amtliche Unwetterwarnungen.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Sehnsucht nach den 2000ern
Sonntag, 25. Januar 2026
Steffen Roski: Der neue Sheriff
Steffen Roski: Deal
Steffen Roski: Bedeutungsschattierungen von ICE
Steffen Roski: Trendreport für den 25. Januar 2026
Geopolitik: Diplomatie am Limit
In der internationalen Politik stehen heute zwei Krisenherde besonders im Fokus:
* Ukraine-Konflikt: In Abu Dhabi sind soeben hochrangige Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA zu Ende gegangen. Ob daraus eine tragfähige Waffenruhe entsteht, bleibt das bestimmende Thema des Wochenendes.
* Nahost-Konflikt: US-Gesandte sind in Israel eingetroffen, um mit Netanjahu über die Zeit nach den aktiven Kampfhandlungen im Gazastreifen zu sprechen – ein schwieriges Unterfangen angesichts verhärteter Fronten.
* Hybrid-Krieg: Experten warnen vor einer neuen Phase des Konflikts zwischen Russland und der NATO. Statt konventioneller Schlachten prägen Cyberangriffe und Drohnenvorfälle im Grenzgebiet den "grauen Bereich" eines von Scharfmachern bezeichneten sogenannten “Krieges”.
BRD: Krisenstimmung und lokale Unruhe
Die gesellschaftliche Lage in der BRD ist Anfang 2026 von einer spürbaren Beunruhigung geprägt:
* Vertrauenskrise: Laut aktuellen Umfragen blicken 84 % der BRD-Massen besorgt auf die Verhältnisse im Land. Haupttreiber sind die wirtschaftliche Lage und die Migration.
* Politisches Beben in Brandenburg: Die Koalition aus SPD und BSW ist nach dem Rücktritt mehrerer Minister nun auch formal am Ende. Die politische Handlungsfähigkeit im Osten steht damit auf dem Prüfstand.
* Cyber-Sicherheit: Bundesbank-Präsident Nagel meldete soeben eine massive Welle von Angriffen (über 5.000 Attacken pro Minute) auf die IT-Systeme der Notenbank – ein Trend, der die Verletzlichkeit digitaler Infrastrukturen unterstreicht.
Gesellschaft & Technologie: Das neue Normal
Über die Tagesnachrichten hinaus zeigen sich langfristige Trends, die unseren Alltag 2026 umkrempeln:
* KI im Alltag: KI ist kein Hype mehr, sondern ein operatives Werkzeug. In der BRD sorgt die Integration von KI in die Arbeitswelt jedoch für wachsende Sorgen um die Jobsicherheit – insbesondere bei Akademikern.
* Wirtschaftlicher Nationalismus: Unter dem Eindruck der US-Politik ("Trumpnado") setzt sich weltweit ein Trend zur Deregulierung und zu Handelsbarrieren fort. Europa reagiert mit verstärkten Bemühungen um konventionelle Eigenverteidigung.
* Gesundheits-Boom: Neue Abnehm-Medikamente (GLP-1-Präparate in Tablettenform) haben einen Massenmarkt erreicht. Die Debatte verschiebt sich nun von der Verfügbarkeit hin zu ethischen Fragen über "Optimierung" im Alltag.
> Randnotiz des Tages: In Dortmund müssen heute rund 4.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen, da ein Blindgänger aus dem II. Weltkrieg entschärft wird – eine Erinnerung daran, wie präsent die Geschichte auch im hochtechnisierten 2026 noch ist.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.
Steffen Roski: Der einsame Pinguin
Samstag, 24. Januar 2026
Steffen Roski: Die BRD inmitten der Klimakatastrophe
Steffen Roski: Trendreport für den 24. Januar 2026
1. Geopolitik: Die Verhandlungen von Abu Dhabi
Im Zentrum der Weltpolitik stehen die trilateralen Gespräche in Abu Dhabi. Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA (darunter Jared Kushner für die Trump-Administration) verhandeln über ein Ende des Konfliktes.
* Die Lage: Während in den Emiraten debattiert wird, setzt Russland Luftoperationen auf ukrainische Großstädte wie Kiew und Charkiw fort.
* Europäische Skepsis: Experten und EU-Politiker zeigen sich besorgt, dass die USA unter Trump massiven Druck auf die Ukraine ausüben könnten, Gebietsverluste zu akzeptieren, während Russland kaum Kompromissbereitschaft zeigt.
2. Deutschland: Merz und die „Zeitenwende“
Die BRD steht unter der Führung von Merz (CDU/CSU-SPD-Koalition) vor signifikanten Kurskorrekturen:
* Abgrenzung zu Trump: Merz hat heute offiziell eine BRD-Mitgliedschaft in Trumps neuem „Friedensrat“ abgelehnt, was ein klares Signal für die europäische Eigenständigkeit innerhalb der NATO ist.
* Offensive Cybersicherheit: BRD-Innenminister Dobrindt (CSU) kündigte heute in der Süddeutschen Zeitung eine härtere Gangart gegen Cyberangriffe an. Die BRD-Regierung plant ein neues Abwehrzentrum gegen hybride Gefahren und behält sich „Hackbacks“ (Gegenangriffe im Ausland) vor.
* Wirtschaft: BRD-Außenminister Wadephul kritisiert das Stocken des Mercosur-Abkommens als strategischen Fehler, während die Regierung massiv auf den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft drängt.
3. Gesellschaft: Bildung und Protestkultur
* Internationaler Tag der Bildung: Weltweit wird heute die zentrale Rolle der Bildung für die globale Entwicklung betont, oft überschattet von Diskussionen über die digitale Isolation (z. B. im Iran) und den Einfluss von KI auf Lernprozesse.
* Lokale Proteste: In der BRD gibt es heute zahlreiche Versammlungen. In Dortmund demonstrieren Tausende für die kurdische Minderheit in Syrien; in Freiburg und anderen Städten finden Mahnwachen für Frieden und Solidarität mit Palästina statt.
* Preise: Für viele Bürger wird das BRD-Ticket spürbar teurer – der Preis stieg diesen Monat auf 63 Euro.
4. Internationale Schlaglichter
* Grönland-Debatte: Die Spannungen zwischen Dänemark und den USA bezüglich Grönland bleiben ein großes Thema in den Feuilletons. Es wird über die „De-facto-Souveränität“ der USA über die Insel diskutiert, was innerhalb der EU für Unruhe sorgt.
* Unruhen in Uganda: Nach den dortigen Wahlen kommt es zu gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Opfern, was die internationale Gemeinschaft zur Sorge über die Stabilität in Ostafrika veranlasst.
Steffen Roski, mit KI-Unterstützung.