Einer der ausschlaggebenden Gründe für diesen kaum fassbaren Erfolg ist die Faszination, wie einfach sich das Private im World Wide Web verbreiten läßt. Die private und die virtuelle Dimension durchdringen sich wechselseitig. Effekt ist dabei ein narzisstischer Kitzel, der eine der wesentlichen Antriebsfedern für die rasante Verbreitung darstellt. Ein anderer Grund dürfte allerdings auch in der damit verbundenen Möglichkeit liegen, Formen staatlich oder privatwirtschaftlich praktizierter Zensur zu umgehen. Auch in westlich geprägten Ländern ist es möglich, auf diesem Wege Aufmerksamkeit für unterdrückte Nachrichten herzustellen. Diese Art von Gegeninformation ist zwar eher ein Nebenprodukt sozialer Netzwerke, allerdings eines, das in bestimmten politischen Situationen eine außerordentliche Bedeutung gewinnen kann. Der jüngeren, gebildeten Generation steht damit im digitalen Zeitalter ein Instrumentarium zur Verfügung, von dem andere Protestgenerationen nur hätten träumen können. Im Handumdrehen können nicht nur Informationen ausgetauscht, sondern auch Film-, Ton- und andere Dokumente verbreitet werden, die politisch brisante Ereignisse, Zwischenfälle und Skandale öffentlich machen können.
Wenn heute von wirtschaftlichen Ungleichgewichten in der EU die Rede ist, denkt man zuerst an das doppelte Defizit, einen negativen Haushaltssaldo und einen negativen Leistungsbilanzsaldo. Beide entstehen grundsätzlich unabhängig voneinander, auch wenn bei vielen osteuropäischen Neumitgliedern auf Grund der Transformationssituation Haushalt und Leistungsbilanz über eine längere Zeit stark negativ waren. Im Jahr vor der Finanzmarktkrise gab es überhaupt nur drei EU Länder (Griechenland, Portugal und Ungarn), die das Maastricht Kriterium von 3 Prozent beim Haushaltsdefizit verfehlten, und alle drei wiesen auch erhebliche Leistungsbilanzdefizite auf. Im Jahr 2010 hatte sich die Situation umgekehrt: Nur vier Länder konnten das Maastricht Kriterium einhalten, aber nicht weniger als sechzehn Staaten hatten ein deutliches doppeltes Defizit zu verzeichnen, wenn wir ein Leistungsbilanzdefizit höher als 2 Prozent im Dreijahresdurchschnitt für bedenklich halten. Von den Neumitgliedern der EU abgesehen sind das Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Irland und Großbritannien. Auch Frankreich steht nicht auf festen Beinen, doch ist seine Lage nicht ganz so kritisch.
Natürlich wissen auch die Karlsruher Richter, dass im Zug der europäischen Einigung zahlreiche vormals nationale Kompetenzen auf supranationale Gremien übergegangen sind. Aber sie pochen darauf, dass im Gegenzug das Parlament umso enger eingebunden werden muss. Damit soll verhindert werden, dass schleichend und per Notrecht immer neue Befugnisse auf die EU-Kommission oder Zirkel wie die Euro-Gruppe übertragen werden. In einem Interview warnte der Präsident des Verfassungsgerichtes, Andreas Vosskuhle, ausdrücklich davor, dass in Hinterzimmern Entscheidungen von ungeahnten Langzeitwirkungen getroffen würden. Und er fügte hinzu: «Für eine Abgabe weiterer Kernkompetenzen an die Europäische Union dürfte nicht mehr viel Spielraum bestehen. Wollte man diese Grenze überschreiten, was politisch ja durchaus richtig und gewollt sein kann, müsste Deutschland sich eine neue Verfassung geben. Dafür wäre ein Volksentscheid nötig. Ohne das Volk geht es nicht!» Der Bundestag, so stellte das Gericht an anderer Stelle fest, dürfe weder die Finanzverantwortung an andere übertragen noch dauerhaft die Haftung für die Entscheide anderer Staaten übernehmen. Eine Schulden-Union, eventuell sogar mit einer Verlagerung des parlamentarischen Budgetrechts an Brüssel, ist mit dem Grundgesetz nur in einem sehr engen Rahmen vereinbar.
Worse still than real dreams, mine or yours—sandier mouthfuls, ranker lies—are the dreams of characters in books and movies. Nobody, not even Aunt Em, wants to hear about Dorothy’s dream when she wakes up at the end of The Wizard of Oz. As outright fantasy the journey to Oz is peerless, joyous, muscular with truth; to call it a dream (a low trick L. Frank Baum, who wrote the original story, never stooped to) is to demean it, to deny it, to lie; because nobody has dreams like that. Nobody has dreams like the dreams in Spellbound, either; or like those in Little Nemo in Slumberland, Alice in Wonderland, Inception, or even, quite, in Meshes of the Afternoon, the 1943 film by Maya Deren which, in the flickering of its pseudonarrative, the ostinato of its imagery, the strange urgency of its tedium, comes closest, and yet still rings false, camera-bound, hokum-haunted.